WGT 2018 – Gedanken II.

Uiuiui, wir sind schon unter 50 Tage! Genauer gesagt sind es jetzt noch 44 Tage bis wir uns auf den Weg machen. Donnerstag ist unser Anreisetag. Je nach Wetter werden wir unterwegs wohl irgendwo noch Pause machen. Vielleicht wieder in Beelitz? Das überlegen wir uns noch.

WGT – To Do:

[x] Unterkunft: Selbes Hotel wie letztes Jahr. Das ist auch einfach perfekt. Direkt vor der Tür die Hofe am Brühl, mit Einkaufsmöglichkeit, Bäcker und Apotheken. Keine 5 Minuten bis zum Hauptbahnhof. Zu Bagel Brothers ist es auch nicht weit. Durch die Stadt kann man auch prima laufen. Dieses Jahr ohne Frühstück, aber dass müssen sich die anderen auch nicht so früh aus den Betten quälen. Das absolut großartigste: Lieblingsmenschen an einem Fleck! Meine Gruftschnecken-Crew von hier ist auch komplett mit uns dort!

Frühstücksliste:

Ich habe ein bisschen bei Twitter rumgefragt und jetzt mal die Lokalitäten aufgeschrieben, die auch eine Kinderkarte oder Spielecke haben. Wir sind ja mit Wolf unterwegs und ein kleines, feines Restaurant ist da nicht so das Richtige.

Alex Leipzig – Brunch klingt dort großartig und es ist nicht weit weg vom Hotel. (Mo-Sa 8:00-12:00 8,90€ und Sonntag 9:00-14:30 12,60€)
Café Stein – waren der Rest schon häufiger, wir noch nie. (Sa, So, Feiertage Buffet 8:00-12:00 9,80€)
100 Wasser – momentan Baustelle, das hatte ich aber schon mal auf der Liste.
Leo’s Brasserie – direkt gegenüber vom Hotel, da waren einige Bekannte auch schon, glaube ich. (So + Mo 9:00-13:00 Uhr 9€)
Foodkurt – in den Höfen am Brühl (Mo-Sa 8:00-11:00 Uhr 6,50€, Sonntag deutlich teurer)
Bagel Brothers – da sind wir sowieso jedes Mal. (Frühstücks-Menü Mo-Sa bis 11:30, So+Feiertags bis 14:30 – aber die Bagels gibts den ganzen Tag)

[ ] Outfits: Das werde ich dann kurz vorher entscheiden. Ein paar neue Röcke sind schon eingezogen und auch ein Flatteroberteil, das wohl mitkommen darf.

C. hat mir ein paar Kleider überlassen, da muss ich mich kurz vorher noch mal durchtesten, was dann wirklich gut passt und aussieht. Momentan nervt mich alles, was mit Klamotten zu hat. Nichts passt, alles rutscht oder ist zu eng.

[ ] Frisur: Blondiert wird noch mal kurz vorher und dann bunt. Ohne bunt gehts einfach nicht.

Im Grunde würde ich jetzt schon gerne wieder bunt machen, aber das lohnt sich nicht mehr. Die Frage ist auch noch, was für einen Regenbogen ich dieses Mal zaubere.

[ ] Nähen: Kurz vorher werde ich die kurzen Hosen vom Wolf kontrollieren, ob da noch Bedarf ist. Vielleicht noch einen Rock für mich.

Ich möchte vorsichtig behaupten, die Hosen passen noch. Aber bestimmt fällt uns kurz vorher noch spontan etwas ein.

[ ] Basteln: Grundmaterial für neue Flügel hätte ich, aber das muss wohl noch warten.

Flügel müssen noch warten. Allerdings spiele ich inzwischen auch mit dem Gedanken noch irgendwas an Haarreif/Haarschmuck zu zaubern, nachdem meine Gruftschnecken gerade dermaßen geilen Scheiß gezaubert haben.

[ ] Readymade: Viel ist entstanden, im letzten Jahr. Konkret habe ich gar nichts auf der Liste. Nur einen Rock, der Raffungen bekommen soll. Dann muss aber unten noch etwas dran.

Der Rock ist auch erstmal raus. Ein Shirt wartet noch auf einen Plott. Der möchte aber auch erstmal geplottet werden…

[ ] Bestellen: Karten.

Karten sind bestellt, müssten jetzt hoffentlich bald verschickt werden. Diese Woche will ich eigentlich noch Haarfarbe bestellen. Sonst fällt mir momentan nichts mehr ein.

[x] Schuhe: Pikes (mit neuen Absätzen!), Dr. Martens. Vielleicht noch ein paar Chucks.

Ich hab gar keine Chucks mehr.

[x] Tasche: Anki-Tasche und Dänemark-Tasche. Passt.

Eventuell auch Flauschi. Mal sehen.

[x] Korsetts: Dieses Jahr ohne.

[x] Kamera: Vielleicht. Letztes Jahr habe ich sie nur in Beelitz benutzt.

[ ] Make-Up: Viel neues ist nicht eingezogen bisher.

Ich besitze jetzt einen roten Eyeliner von Nyx.

[x] Kleiner Wolf: Wird uns wieder begleiten. Seine Großeltern haben beide etwas vor. Den roten Buggy müssen wir noch mal testen, wenn er da noch reinpasst, nehmen wir vielleicht lieber den mit. Das wäre zumindest platzsparend. Er wird viel selber laufen, aber wenn ich alleine mit ihm unterwegs bin, muss ich ihn zur Not festschnallen können bzw kann ich ihn nicht mehr tragen, wenn er kaputt ist.

Er passt noch rein und fährt auch ganz gerne damit. Dann wird es der Buggy. Auch wenn der Mann ihn nicht mag. Wenn ich alleine mit dem Wolf bin, geht es halt nicht anders.

 

Meine Vorfreude wächst jeden Tag. Bisher möchte ich zwei Bands unbedingt sehen: Oomph! und Zeraphine. Ansonsten lassen wir uns treiben und schauen mal, wo wir jeden Tag so landen. Den Treffen-Kindergarten schauen wir uns bestimmt auch mal an. Falls wir uns an der Agra mal beschäftigen müssen. Spontis-Treffen steht auch wieder auf meinem Plan. Indisch essen wäre auch toll.

 

 

12 von 12 im Februar 2017.

12. im Monat Februar. 12 Fotos von unserem Tag. Mehr Alltagseindrücke gibt es hier bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Irgendwas mit 5 Uhr vorne. Blinzelnd.

Das ist das Motiv eines Tragetuches, was ich dem Mann gezeigt hab. Daraus gab es auch JoNoBaby-Tragen, aber leider nur auf Vorbestellung. Schade.

Snack für Zwischendurch. Beste Marke!

Auf dem Parkplatz vor Aldi. 16:07 Uhr.

Fertig mit einkaufen. Gewitter und Hagelsturm. 16:21 Uhr.

Mein neuer Begleiter auf dem Beifahrersitz, gegen die Übelkeit.

Wolf geholt und erstmal zum Liebsten ins Bett gekuschelt.

Seufz. Vollzeit arbeiten, am Wochenende unterwegs sein und abends nicht so ganz viel Energie übrig haben. Hilft ja nichts.

Spülmaschine läuft, Einkäufe verräumt, ein paar Teile abgewaschen. Essen kocht. Mit drei Töpfen!

Zwischendrin den Wolf bettfertig gemacht und seine Toniebox läuft auch schon wieder.

Abendessen! Mit Elementary.

Ich steh auch nur noch auf, um ins Bad zu gehen. Es folgt die letzte Folge Luzifer und danach Oceans Eleven.

WGT 2018 – Gedanken.

Noch 101 Tage bis zum heiß ersehnten Anreisetag! Das WGT-Fieber bricht in meinem Freundeskreis langsam aus und die Vorfreude ist schon jetzt so groß.

WGT – To Do:

[x] Unterkunft: Selbes Hotel wie letztes Jahr. Das ist auch einfach perfekt. Direkt vor der Tür die Hofe am Brühl, mit Einkaufsmöglichkeit, Bäcker und Apotheken. Keine 5 Minuten bis zum Hauptbahnhof. Zu Bagel Brothers ist es auch nicht weit. Durch die Stadt kann man auch prima laufen. Dieses Jahr ohne Frühstück, aber dass müssen sich die anderen auch nicht so früh aus den Betten quälen. Das absolut großartigste: Lieblingsmenschen an einem Fleck! Meine Gruftschnecken-Crew von hier ist auch komplett mit uns dort!

 

[ ] Outfits: Das werde ich dann kurz vorher entscheiden. Ein paar neue Röcke sind schon eingezogen und auch ein Flatteroberteil, das wohl mitkommen darf.

[ ] Frisur: Blondiert wird noch mal kurz vorher und dann bunt. Ohne bunt gehts einfach nicht.

[ ] Nähen: Kurz vorher werde ich die kurzen Hosen vom Wolf kontrollieren, ob da noch Bedarf ist. Vielleicht noch einen Rock für mich.

[ ] Basteln: Grundmaterial für neue Flügel hätte ich, aber das muss wohl noch warten.

[ ] Readymade: Viel ist entstanden, im letzten Jahr. Konkret habe ich gar nichts auf der Liste. Nur einen Rock, der Raffungen bekommen soll. Dann muss aber unten noch etwas dran.

[ ] Bestellen: Karten.

[x] Schuhe: Pikes (mit neuen Absätzen!), Dr. Martens. Vielleicht noch ein paar Chucks.

[x] Tasche: Anki-Tasche und Dänemark-Tasche. Passt.

[x] Korsetts: Dieses Jahr ohne.

[x] Kamera: Vielleicht. Letztes Jahr habe ich sie nur in Beelitz benutzt.

[ ] Make-Up: Viel neues ist nicht eingezogen bisher.

[x] Kleiner Wolf: Wird uns wieder begleiten. Seine Großeltern haben beide etwas vor. Den roten Buggy müssen wir noch mal testen, wenn er da noch reinpasst, nehmen wir vielleicht lieber den mit. Das wäre zumindest platzsparend. Er wird viel selber laufen, aber wenn ich alleine mit ihm unterwegs bin, muss ich ihn zur Not festschnallen können bzw kann ich ihn nicht mehr tragen, wenn er kaputt ist.

Ohhh, ich freu mich!

Fliegen.

Seit dem 02. Mai sind wir umgezogen. Schon wieder? Ja, schon wieder. Die alte Wohnung hatte ein massives Schimmelproblem, sehr laute Nachbarn und der Baulärm hörte nicht auf. Mit viel Genörgel haben wir es geschafft, vorzeitig aus dem Mietvertrag zu kommen. Der war eigentlich auf mindestens zwei Jahre festgelegt.

Für 15 Tage hatten wir zwei Wohnungen. Die Zeit brauchten wir für den Umzug auch. Mit viel Hilfe unserer Familien und vielen, vielen Umzugskartons war aber alles doch schneller fertig als befürchtet. Gewienert haben wir die alte Wohnung – die war sauberer als beim Einzug. Sogar die Kaution kam auf Nachfrage nach 8 Wochen komplett zurück.

Über den Umzug bzw. Neuabschluss des Internetanschlusses reden wir lieber nicht. Aber wir haben jetzt welches und in den nächsten Monaten soll es sogar Glasfaser über Kabel Deutschland geben. Wir sind gespannt. Auf die Termine gebe ich da nichts – und das ist auch gut so. Die Box hängt immerhin schon im Keller.

Unsere Wohnung liegt jetzt im ersten Stock, mit Balkon. Das ist so viel entspannter als eine Terrasse ohne Pforte mit Auffahrt direkt zur Hauptstraße. Den Balkon haben wir schon ausgiebig genutzt. Er ist nicht groß, aber für uns reicht es. Die Wohnung hat zwar ein Zimmer mehr als die alte, dafür 23 m² weniger. Das fällt natürlich auf. Einiges haben wir umgeräumt, neue Regale angeschafft, Stauraum umfunktioniert. Ganz langsam ist der Punkt erreicht, an dem es passt. Schön aussieht. Im Flur hängen Poster, die Töpfe räume ich nicht mehr immer komplett aus dem Schrank und der Fußboden ist auch wieder sichtbar.

Je mehr Ordnung und Ruhe in der Wohnung einkehrt, umso besser geht es mir. Es ist wieder Zeit da, die für angenehme Dinge verwendet werden kann. Mein Schreibtisch ist nicht mehr voll mit nervigem Papierkram. Es findet sich. Es ist schön. Es ist ein Zuhause.

Wir haben jetzt sogar schon Weihnachten hier gefeiert. Sind von hier in den Urlaub gefahren. Nach Hamburg. Immer wieder. Und nächstes Jahr gehen wir das dann mit dem Besuch an. Ich möchte auch wieder meinen Geburtstag feiern, denke ich.

Auf gehts in ein schönes 2018.

 

12 von 12 im November 2017.

Mehr Alltagsgeschichten hier bei Caro.

Um 08:40 Uhr hält der Wolf mit McQueen vor die Nase. Er plappert wieder wie ein Wasserfall – schön, so ein Kind ohne Fieber.

Nachts war er 2 1/2 Stunden wach, dementsprechend müde war ich. Für die Männer gab es Adventure Time.

Frühstück!

Das hier hab ich bei Aldi entstanden. Das soll die Beleuchtung für meine nächsten Flügel werden.

Mein Kleid verpackt. Hab es auf Kleiderkreisel verkauft, weil es mir leider wirklich zu groß ist.

Die neuen Kreidestifte getestet.

Snickerdoodles gemacht. Woah, so lecker!

Das Kleid habe ich mir Freitag genäht und ich war unschlüssig, ob es nicht doch zu eng ist. Nach einem Nachmittag mit Kleid kann ich sagen: Perfekt ist es. Das nächste bekommt von Anfang an schwarze Ärmel. Hier trage ich Bolero drüber.

Kind lüften.

Pinocchio Eis für den Wolf, Latte Macchiato für mich. Der Keks wird geteilt. Immer.

Abendessen. Salat-Rest mit Kidneybohnen und Feta. Dazu noch eine Schüssel Couscous mit Hackfleischsoße, für den Mann mit Nudeln.

Endlich mal die Box eingerichtet. Es ist das Weihnachtsgeschenk für den Wolf.

12 von 12 im Oktober 2017.

12 von 12 im Oktober. Goldener Herbst? Vielleicht. Mehr Alltagseindrücke gibt es hier bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Drei Tage war ich krank geschrieben, aber weil ich eigentlich Bereitschaft habe, ging es heute wieder los. Seit Freitag hat mich eine Gehörgangsentzündung fest im Griff. Inklusive zwei Besuchen bei der Anlaufpraxis und einem Morgen in Heide bei drei HNO-Ärzten mit Tränen in den Augen vor Schmerzen um eine Audienz betteln. Schmerzpatienten dürfen nicht abgewiesen werden, dürfen aber lustig durch die Stadt geschickt werden. (Hätte ich das mal schon Freitag gewusst. Hätte mir vermutlich viel erspart.)

Um 13:15 Uhr los nach Hause.

Heute nur ein halber Tag – ich habe den Wolf abgeholt. Natürlich stand ich 15 Minuten vor einem verschlossenen Bahnübergang, was mir meinen Puffer dahinschmelzen ließ… Aber ich war Punkt 14 Uhr im Kindergarten.

Sky ist jetzt Rewe. Kurz dort gewesen und den Wolf auf die Hüpfburg gelassen.

Wenn man nicht so wirklich schmerzfrei Kauen kann, ist das echt der Himmel.

Ohrentropfen für mich, Paw Patrol für den Wolf.

Den Liebsten abholen.

Einkaufen – auf Wunsch des Wolfes.

Meine Haare machen Party! Leider sind so viele abgebrochen, dass sie kaum im Zopf bleiben.

Abendessen für den Mann und mich.

Wäsche – im Kartonzimmer. Unserer kleinen Rumpelkammer, die ich einfach immer nur kurz ordentlicher bekomme.

Abendessen mit „the Fall“ auf Netflix. Endlich kann ich auch wieder Serie schauen. Krank sein und bei Geräuschen durchdrehen wollen ist keine gute Kombination.

12 von 12 im September 2017.

12 von 12? Was ist das denn? Die Aktion hat Caro von Draußen nur Kännchen gestartet. Am 12. eines Monats werden den Tag über 12 Fotos gemacht und dann veröffentlicht. Ich habe das an andere Stelle schon öfter gemacht, möchte allerdings hier wieder mehr bloggen. Also – los gehts!


5:30 Uhr – Augen gemalt, Haare gebändigt, angezogen.


Brotdosenparade. Kürbissuppe und Overnightoats mit Vla für mich. Cornflakes und Joghurt für den Wolf. Brot für den Liebsten.


5:46 Uhr – Abfahrt! Es ist noch dunkel. Damit komme ich noch nicht so ganz klar.


Ich kann mich irren, aber das Foto ist nicht so geeignet für Geburtstagswerbung.


Feierabend! Erstmal einkaufen. Ohne Kürbis verlasse ich momentan selten den Supermarkt.


Den Wolf bei Oma abgeholt und ab nach Hause. Tasche in die Ecke & ab zu Papa.


Erstmal Kakao. Trinke ich nur noch sehr selten, aber mit Magenknurren zum Sport ist auch nichts.


Mit Herzchen!


Projekt #fitzumwgt2020 läuft ganz gut. Wobei ich nicht so sicher bin, ob es eine gute Idee war die Gewichte zu steigern. So nach 4 Wochen Pause.


Abendessen. Salat mit Hüttenkäse, Hummus, Bacon und Berner. Nom.


Dazu Quantico. Das ist hier momentan Serie Nummer 1.


Zähne putzen, den Wolf zurück in den Schlaf kuscheln, ab zu Bett! Gute Nacht.

Prinzessin backt: Omas Waffeln.

Früher haben wir ganz oft mit Oma und Opa Waffeln gebacken. In den Ferien oder am Wochenende waren wir häufig dort und Waffeln waren definitiv ein Highlight! Der Graf nannte diese Oma auch Waffel-Oma, weil auch er dort natürlich Waffeln bekam. Inzwischen kann Oma das nicht mehr – aber ich habe beschlossen, in meinem Urlaub werden wir das zusammen machen. (Demenz ist scheiße.)

Mein erstes Waffeleisen habe ich auch von meiner Oma bekommen – ihr Rezept aus ihrem Buch abgeschrieben. Natürlich habe ich viele andere Rezepte ausprobiert, aber im Grunde sind diese Waffeln einfach mein Favorit. Hier lebt jetzt Waffeleisen Nummer vier. Zwei Stück sind kaputt gegangen, eins hat mich die alte Wohnung gekostet.


Für leckere, leicht knusprige Waffel benötigt man:

  • 150 Gramm Margerine
  • 150 Gramm Zucker
  • 50 Gramm Mehl
  • 4 Eier
  • 200 Gramm Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 1 gestrichener Teelöffel Backpulver
  • Zitronenschale oder -gewürz

Alles verrühren und im Waffeleisen backen. Am zweiten Tag sind sie etwas weicher, falls welche übrig bleiben.

Guten Appetit!

Atmen.

Ganz plötzlich ist die Luft weg. Von einer auf die nächste Sekunde ist eine Erinnerung an einen Ort, einen Moment, ein Gefühl so präsent, dass ich mich zum Atmen zwingen muss.

Atmen. Einatmen. Ausatmen. Atmen.

Im ganzen Körper kribbelt es. Sehnsucht überall im Blut. Gerüche in der Nase. Bilder vor Augen. Wind auf der Haut.

Atmen. Einatmen. Ausatmen. Atmen.

Auslöser kann ein Geräusch sein. Eine Notiz. Ein Foto. Eine Werbeanzeige. Eine Frage. Ein Song.

Atmen. Einatmen. Ausatmen. Atmen.

Sofort setzt auch der Fluchtreflex ein. Ich möchte dorthin. Hier weg. In diesem Moment. Jetzt!

Atmen. Einatmen. Ausatmen. Atmen.

Bis der Kopf wieder die Kontrolle über die Sehnsucht hat, dauert es. Gefühlt Minuten, in Wirklichkeit vermutlich nur Sekunden.

Atmen. Einatmen. Ausatmen. Atmen.

Was bleibt, ist ein leichtes Kribbeln auf der Haut, ein Lächeln auf den Lippen und das Wissen: Ich will dort wieder hin.

WGT – Gedanken IV.

Morgen früh geht es los. Natürlich viele Dinge nicht geschafft, dafür andere. Alte Wohnung ist auch abgegeben und seit knapp zwei Wochen kribbelt es so richtig. Heute Abend wird das Auto gepackt, damit wir morgen früh nur noch Kleinkram mitnehmen müssen. Wir fahren durch Hamburg, die Zauberschlampe abholen und machen Pause in Beelitz. Ich freu mich sehr.

WGT – To Do:

[x] Unterkunft: Hotel ist von unserer Glitzerelfe aus Ghosthacht gebucht. Direkt in der Stadt. Also im nördlichen Teil der Stadt. 350 Meter zum Hauptbahnhof, 850 Meter zur Moritzbastei. Wenn das mal nicht perfekt ist. Auto wird wieder am Hauptbahnhof ins Parkhaus gestellt.
Das ist auch wirklich gut so, es ist noch Stadtfest. Also wird unsere Haupteinsteigestation der Hauptbahnhof sein. Die Zimmerverteilung hat sich noch munter verändert – umso mehr freue ich mich über ein paar der neuen Hotel-Mitbewohner.

Die Adressen fürs Navi sind schon rausgesucht. Man könnte fast meinen, ich wäre richtig gut vrobereitet. Auch die Straßenbahnabfahrtszeiten sind gespeichert.

[x] Outfits: Mein Hochzeitskleid passt wieder! Also werde ich es auch anziehen. Bei den Korsetts passen auch wieder mehr. Das ist so cool. Den Wickelrock vom letzten Jahr habe ich nicht getragen und der muss auch noch anders. Da mein Kleiderschrank eh komplett ausgeräumt werden muss, habe ich Zeit, alles anzuprobieren. Juchu! (Immer in allem das Positive sehen. Ich übe das.) Auch mein Reagenz-Kleid, welches ich zum Standesamt trug, passt. Dafür sind einige andere Klamotten rausgeflogen, zu groß. Endgültige Outfitplanung steht an, wenn wir mit der Wohnung einigermaßen fertig sind.

Bei 28°C Kleider anprobieren bringt nicht so viel Spaß, aber der Koffer war danach fast fertig gepackt. Natürlich zu viele Klamotten eingepackt, aber wer weiß, wie warm es wirklich wird.

[x] Frisur: Blondiert sind sie seit einiger Zeit. Bunt auch. Welche Farbe vor dem WGT reinkommt, hängt von meiner Outfitplanung ab. Irgendwann Ende Mai dann noch mal Ansatz blondieren lassen. Die Colorista Farben von L’Oreal habe ich getestet – Mist sind die. Arctic Fox steht hier bereit.
Artic Fox ist ziemlich großartig. Hält lange, schöne Farbe und wäscht sich ohne Rückstände aus. Ich glaube, ich hätte gerne wieder einen Regenbogen. Mal schauen, ob ich genug Farben dafür habe.

Letzte Woche den Pony blondieren lassen und am Tag darauf hat mir der Liebste die Haare bunt gemacht <3

[ ] Nähen: Ich weiß noch nicht. Vielleicht möchte ich noch etwas nähen, mal sehen. Momanten macht das Nähen so viel Spaß. Wenn ich jetzt auch noch Zeit dafür hätte. Ich habe hier noch ein Schnittmuster für einen großartigen Wenderock liegen, aber ich fürchte, das schaffe ich nicht mehr. An so einem Umzug hängt irgendwie noch so viel dran. Eigentlich wäre eine Tablet-Halterung für die Kopfstütze noch ganz gut – um ein Notfallprogramm für den Wolf zu haben.

Tablet-Halterung ist fertig, für den Liebsten habe ich aus Weste, Jacke und Rock noch einen Mantel gemacht. Halbfertig sind drei kurze Hosen für den Wolf. Vielleicht schaffe ich das heute noch.

[ ] Basteln: Die Libelle ist repariert, wenn ich dazu jetzt noch ein Outfit basteln könnte. Meine Flügel. Hm. Meine Flügel sind kurz vor tragebereit! Das hätte ich überhaupt nicht gedacht. Dafür fehlt jetzt natürlich der Rest dazu. Die Flügel habe ich beim Elfia getragen! Sie sind echt schön – ganz anders als geplant. Jetzt auch leicht gebogen, was aber dem ganzen noch Leben einhaucht. Möchte ich sie mitnehmen? Ich glaube schon.

Mitgenommen werden sie. Ob und wann ich sie trage, werde ich spontan entscheiden.

[ ] Readymade: Es gibt so viele Dinge, die durchgeschaut werden müssen.
Die beiden Breaking Badasses Jacken für uns müssen noch fertig werden. Damit wir zum Rest passen. Geplottert habe ich das zumindest. Wenn wir jetzt noch das Bügeleisen finden…

Ich hatte das natürlich in schwarz geplottet. Für schwarze Jacken. Glanzleistung. Also noch mal in weiß. Entgittern und bügeln fehlt noch.

[x] Bestellen: Karten. Eventuell Haarfarbe.
Karten werde ich im April bestellen, denke ich. Wer mitbestellen möchte, darf das jetzt schon gerne sagen. Folie habe ich auch noch bestellt. Karten habe ich Anfang der Woche bestellt, die Versandbestätigung ist auch schon da.

Karten sind da. Mehr musste ich auch nicht kaufen.

[x] Schuhe: Pikes, Dr. Martens. Sind jetzt meine erste Wahl auf Festivals.

Letzte Woche den Absatz eines Pikes abgetanzt… Es gibt hier nicht viele Schuster und noch weniger, die das bis zum WGT machen. Erstmal wird der Absatz geklebt und nächste Woche lasse ich neue Absätze machen. (Wenn das mit dem zeitgesteuerten Veröffentlichen klappt, hole ich sie jetzt gerade ab.)

[x] Tasche: Da meine Gürteltasche leider auch unserem Schimmel-Problem zum Opfer gefallen ist, wird es die Anki-Tasche richten müssen. Oder meine neue Dänemark-Tasche. Die Dänemark-Tasche entwickelt sich immer mehr zu einer Lieblingstasche. Da passt so viel rein. Ich flirte allerdings auch noch immer mit einer Tasche fürs Bein. Es ist erstaunlich, wie viel in die Sportkarre vom Wolf passt. Mit den tausend Taschen an den Seiten. Da ich die meiste Zeit mit ihm unterwegs sein werde, brauche ich sonst gar nichts.

Ich habe ja noch die Gürteltasche von Anki. Ganz vergessen. Ist auch schon gewaschen.

[x] Korsetts: Da freue ich mich schon drauf. Vielleicht muss ich mich sogar entscheiden, welche ich mitnehmen möchte! Ich muss mich definitv entscheiden! Das lange grüne Korsett passt super zu den Flügeln.

Eingepackt sind das lange grüne Korsett und mein schwarzes. Plus das vom Hochzeitskleid.

[x] Kamera: Mitgenommen wird sie.

[ ] Make-Up: Jedes Jahr vor dem WGT gibt es Kajal, Wimperntusche und Eyeliner neu. Irgendwann im Mai also. Dank Sortimentsumstellung besitze ich jetzt drei bunte Lippenstifte. Ich müsste sie nur jetzt auch mal tragen. Lippenstift trage ich tatsächlich öfter jetzt. Das Schminken zum Elfia hat meine Lust auf mehr definitv geweckt.

Einpacken muss ich den ganzen Schnickschnack noch.

[x] Kleiner Wolf: Wenn alles klappt, bleibt er bei Oma.
Nein. Der Wolf kommt mit. Freut sich schon auf den kleinen Raben und alle weiteren kleinen Sprösslinge. Braucht also auch noch ein paar gruftige Shirts. Ein Hoch auf den Plotter! Er hat eine neue Monster-Jacke, damit passt er schon mal gut zu uns. Ich bin gespannt, ob ich mehr kurze Hosen einpacken muss. Die Autofahrt nach Holland war ähnlich lang wie die nach Leipzig – das hat er super gemacht. Ich freu mich sehr, mit ihm auf dem WGT zu sein.

Der Wolf freut sich schon und erzählt allen, dass wir Donnerstag in den „Uuuuuulaub! Leipzig. WGT!“ fahren. Er möchte so gerne mal Zug fahren – ich hoffe, Tram geht auch klar.

Morgen geht es los!

Der Graf & die Prinzessin mit dem kleinen Wolf.