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Die Prinzessin hat ’nen Neuen…

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Also, eigentlich haben wir beide einen Neuen. Schließlich ist es unser Wagen. Irgendwie. Steht auch auf dem Nummernschild. Es ist jetzt was Größeres. Ein Kombi! (Jegliche Frage nach Nachwuchs verbitte ich mir, die habe ich schon mehr als genug mit „Nein!“ beantwortet.) Es ist der kleinste Kombi, den man wohl so bekommt. Aber ich liebe ihn schon jetzt. Nicht mehr schwarz, sondern grau. Geht gerade noch. Dafür mit so viel Schnickschnack, den ich mir frühstens beim übernächsten Auto erträumt hätte. (Und teilweise auch gar nicht.) Funk-ZV, CD-Radio, Temperaturanzeige, Sitzheizung, Verbrauchsanzeige, Xenon-Scheinwerfer, Tempomat, Rückfahrpiepsanlage, geteilte Rückbank, Lederlenkrad… Schon die Fernbedienung zum Auto aufschließen hat mich wahnsinnig glücklich gemacht. Hach. Glücksfall. Natürlich haben wir ihn am Dienstag auch gleich zum Deich ausgeführt, er muss ja wissen, wo er jetzt wohnt.

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Dafür musste ich dann mein kleines Schwarzes abgeben. Mein Zaubermobil. Mein erstes Auto. Mein Festivalzuhause. Mein Umzugswagen. Er hatte jetzt 196.000 km runter, das war dann genug. Zusammen sind wir 90.000 km in 5 1/2 Jahren gefahren. Wobei 80.000 davon seit 08/09 dazugekommen sind. Wir waren zusammen an der Mosel, in Köln, in Bremen, in Leipzig, in Dänemark, auf etlichen Festivals. Er hat alle meine bisherigen Freunde gesehen. Er hat den Liebsten mit den Verlobungsringen transportiert. Er hat mich nur einmal halb im Stich gelassen, wir mussten jedoch nie abgeschleppt werden.

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Am Samstag habe ich ihn gegen 7 50€ Scheine eingetauscht. Und war unglaublich traurig.

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Mach’s gut, Baby. Ich hoffe, dich kauft jemand, der dich gut behandelt.

Hochzeitsvorbereitungen. #Musik

Das wird vermutlich einer von wenigen Hochzeitsplanungsposts. Ich möchte damit nicht den Blog hier überschwemmen. Wer Interesse an unserer Planung hat, darf sich gerne melden, an anderer Stelle schreibe ich darüber ausführlicher.

Seit ich meinen neuen mp3-Player für’s Schwimmen habe, mache ich mir Gedanken über die Musik bei unserer Hochzeit. Die Liste der Titel wächst und wächst, etliche Titel sind für mich schon jetzt unverzichtbar. Auf andere würde ich vermutlich so nicht kommen. Deswegen jetzt diese Frage:

Welche Songs dürfen denn bei einer Gruftie-Hochzeit auf gar keinen Fall fehlen?

Es geht mir wirklich gut.

Gestern war Orientierungsstufenfest an meiner alten Schule. Dort feiern die 5. und 6. Klassen ihr erstes gemeinsames Fest und laden Eltern, Familie und Freunde ein. Meine Cousine ist seit diesem Jahr in der 5. Klasse und hatte mich gefragt, ob ich auch kommen würde. Natürlich. Ich war doch neugierig, wie sich meine Schule verändert hat und ob ich vielleicht den ein oder andere Lehrer treffe, der mich noch kennt.

Habe ich.  Erst meine damalige Mathe- und Physiklehrerin, die ich erst absolut nicht mochte und die jetzt die Liebste überhaupt ist. In der 12. Klasse half ich ihr bei einem Mittelalterprojekt mit der Unterstufe und seitdem ist sie totaler Fan von Mittelalter in allen Facetten. Sie sprach mich sogar darauf an, ob ich denn gar nicht beim Marktfrieden gewesen wäre, sie hätte mich nicht gesehen… Ich war ehrlich auch enttäuscht, dass ich sie dort nicht getroffen hatte. Schön, wenn so etwas auf Gegenseitigkeit beruht. Wir redeten über dies und das und es war irgendwie wie vor drei Jahren.

Dann lief mein damaliger Tutor mit verdutztem Blick an mir vorbei und kam zehn Minuten später zu mir. Er trägt jetzt Vollbart, ungewohnt. Auf die Frage, wie es mir denn ginge, konnte ich wirklich sagen: Es geht mir gut. Sehr gut. Erzählte von der Ausbildung, von meinem Job und davon, dass ich nächstes Jahr heiraten werde. Ihm sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen, hihi. Er selber hat glaube ich 2009 geheiratet, nach vielen Jahren Beziehung. Wir waren damals seine erste Klasse als Klassenlehrer und haben viel mitbekommen, was er so erzählt hat. (Eigentlich hat er auch immer gesagt, er läd uns dann zur Hochzeit ein…) Aber er hat sich wirklich gefreut und meinte, er würde dann bestimmt öfter von mir hören, wenn ich jetzt wieder Kontakte zur Schule habe. Ich hoffe doch.

Nach dem Fest war ich einkaufen und dort traf ich meinen ehemaligen Informatiklehrer – gleiche Gespräche wie vorher. Hach, das war wirklich schon. Und noch schöner eigentlich die Erkenntnis: Ja, es geht mir wirklich gut. Der ganze Mist ist hoffentlich vorbei jetzt und darf auch bitte nie wieder kommen. Es ist schön, so wie es ist. Traummann an meiner Seite, den ich nächstes Jahr heirate. Ausbildung fertig, Vertrag wird um ein Jahr verlängert. Eigenes Nestchen, bald mit vierbeinigem Bewohner. Wunderbar.

Verlobt, verlobt, verlobt.

Für immer Wir!

Am Samstag war die Silberhochzeit meiner Eltern. Ich war schon Monate lang aufgeregt und freute mich. Auf die Familie, auf die Freunde, auf meine Eltern, auch alle anderen, auf die Musik, auf das Rausputzen, auf die Überraschungen für meine Eltern. Und dann wurde es einer der schönsten Tage in meinem Leben. Aber nicht nur wegen der Dinge, die ich eben aufzählte.

Nach dem Essen gab es die ersten Aufgaben für meine Eltern und den ersten Sketch. Wir haben uns gut amüsiert. Als es dann etwas ruhiger wurde und viele der Anwesenden schon an anderen Tischen saßen, fiel mir plötzlich auf, wie leer unser Tisch doch war. Es verschwanden Stück für Stück alle. Nur die Freundin meiner Schwester war noch da. Als ich mit ihr darüber sprach, lief es mir plötzlich eiskalt den Rücken hinunter. Ich hatte eine leise Vorahnung. Meine Ringe wanderten vom Ringfinger zum Mittelfinger und ich schmiss erstmal meine Cola halb um. Ich zitterte am ganzen Körper – worüber ich mit ihr gesprochen habe, weiß ich nicht mehr. Dann kam der Freund meiner Schwester um bat mich, mitzukommen. Ich verhedderte mich leicht im Kleid, lief mit heftigem Herzklopfen hinter ihm her. Durch den Saal, um die Ecke in die kleine Gaststube. Mir stockte der Atem – dort standen sie alle und vor ihnen mein Liebster. Er sprach folgende Worte, die ich nie wieder ohne Tränen in den Augen hören kann:

Mit dieser Hand nehme ich Kummer von dir fort.
Dein Becher wird sich niemals leer sein, denn ich werd sein dein Wein.
Mit dieser Kerze erleuchte ich deinen Weg mit hellem Schein.
Mit diesem Ring bitt ich dich zu werden mein.

Ringtausch

Dazu sank er auf die Knie. Ich war vollkommen überwältigt. Auf diesen Moment habe ich schon so lange gewartet – mit dem Wissen, er würde irgendwann jetzt passieren. Ich zog ihn in meine Arme, küsste ihn und sagte natürlich ja! Er steckte den Ring an meinen Finger und nach einem weiteren Kuss waren wir nicht mehr alleine in unserer kleinen, magischen Welt. Mein Eltern, seine Eltern, meine beiden Großeltern, Schwester, ihr Freund, Tanten… einfach alle gratulierten uns. Teilweise mit Tränen in den Augen.

Der Ring ist so wunderschön. Der schwarze Stein ist einfach perfekt. Innen ist graviert: „Für immer Wir!“

Familie kann man sich ja nicht aussuchen – aber hätte ich es dürfen, ich hätte genau diese Familie ausgewählt. Meine, sowie seine. Die jetzt unsere wird. Das ist so aufregend. Und so verdammt toll!

Ich freu mich so sehr und schwebe auf einer kleinen Wolke. Jedes Mal, wenn mein Blick auf den Ring fällt, muss ich an den wunderbarsten Mensch der Welt denken: Mein Verlobter<3

Wir heiraten!

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Und weil es so schön war, noch ein paar Bilder.

 

 

 

 

Der Graf & die Prinzessin <3

 

Ich bin verliebt.

So richtig. Bis über beide Ohren. Wenn ich das jetzt nicht mal aufschreibe, verfärben sich meine Augen vermutlich rosa.

(Bevor ihr euch jetzt fragt, was für Drogen ich eigentlich konsumiert habe: Es ist nicht alles toll, perfekt, rosarot. Machmal entliebt es sich. Wird etwas verdrängt, vergessen. Aber das ist jetzt einfach egal. Für den Moment. Ausgeblendet. Weil das sein muss. Machmal muss man einfach verliebt sein. Oder es einfach zeigen. Man merkt schließlich nur dann, wenn es auch mal abwärts geht, wie hoch man wirklich fliegt.)

Ich bin verliebt…

♥ in meinen Grafen: Weil er der wundervollste Mann ist, der mir begnet ist. Seine Stimme, seine Augen, seine Hand auf meiner Hand. Jeder Blick fesselt mich und ich möchte ihn unentwegt verliebt anstarren, wenn wir unterwegs sind. Wenn er mir von seinen Träumen erzählt, wenn wir über unsere Zukunft sprechen, wenn wir wie zwei kleine Kinder rumalbern. Verliebt. Verliebt. Verliebt.

♥ in Dithmarschen: Es ist so schön hier. Ich liebe die Windmühlen, die Ruhe, die Schreie der Zugvögel. Wenn ich morgens zum Auto gehe, höre ich sie wieder. Tausende Vögel, die mit ihren Flügeln schlagen und auf der Durchreise sind. Jedes Jahr ein überwältigendes Gefühl. Dazu der Sonnenaufgang, der das Land langsam erweckt. Die Millionen von Windrädern, die sich untentwegt drehen. Die Solaranlagen, die glitzern wie Traumwelten. Aber auch unser Volk an sich. Die Geschichte Dithmarschens, das Wesen der Menschen hier, die Sprache. Verliebt. Verliebt. Verliebt.

♥ in mein Meer: Die Nordsee direkt vor der Tür, der Blick aufs Wasser jeden Tag. Wenn es ruhig ist und glitzert. Wenn es uns unsere Grenzen bei Sturmfluten zeigt. Das Meer nimmt, das Meer gibt. Wattwandern bei Ebbe. Sonne ins Gesicht, das Rauschen im Ohr, die Schafe blöken vor sich hin. Rodeln im Winter, Sonnen im Sommer. Der Salzgeschmack auf den Lippen. Verliebt. Verliebt. Verliebt.

♥ in den Frühling: Ich bin eigentlich durch und durch Winterkind. Es war viel zu wenig Schnee für mich. Aber so wie momentan alles wieder anfängt zu leben – das ist einfach wundervoll. Es wird langsam wärmer, aber noch nicht zu warm. Angenehm. Die Sonne scheint, kann mir aber noch nichts anhaben. (Was erfahrungsgemäß nicht lange anhält.) Es ist wieder länger hell und ich sehe die Sonne aufgehen jeden Morgen. Verliebt. Verliebt. Verliebt.

♥ in mein Leben: Es läuft. Es läuft besser, als ich es erhofft hatte. Viele Freundschaften haben sich aufgelöst, andere umso mehr gefestigt. Ich habe erkannt, wen ich in meinem Leben haben möchte. Es ist alles unglaublich bunt. Schwarzbunt. Die Farben sind so leuchtend, wie schon lange nicht mehr. Ich habe einen Plan. Wir haben einen Plan. Für uns. Unsere Zukunft. Das ist so aufregend. Der Sommer wird toll. Der Herbst auch. Der Winter sowieso. Aufgewacht aus dem Winterschlaf oder so. Hach. Verliebt. Verliebt. Verliebt.