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Vor fünf Jahren.

2009 habe ich mein Abitur gemacht. Am 18. Juni war meine mündliche Prüfung. Das ist jetzt 5 Jahre her. Wenn man mich damals gefragt hat, wie ich mir mein Leben in fünf Jahren vorstelle, habe ich viel erzählt. Jetzt – fünf Jahre später – kann ich nur sagen: Mein Leben ist schöner, als ich es mir je erträumt habe.

Es war Sommer, ich hatte sechs Wochen freie Zeit vor mir, bevor meine Ausbildung anfing. War seit einem Monat Single, kannte mehrere interessante Menschen, bei denen mein Interesse nicht nur einseitig war. Es war ein toller Sommer, mit Urlaub, Festivals, Freunden, Sonne und Zeit. Die letzten sechs Wochen, die ich bisher nur für mich hatte.

Vor fünf Jahren sagte ich, ich wünsche mir für jetzt einen Job, wenn möglich mit Aussicht auf Festanstellung. In Hamburg, Kiel oder weiter weg. Eine schnuckelige Wohnung, nur für mich. Einen liebevollen Menschen an meiner Seite. Eine Katze, wenn möglich. Ein kleines Auto. Freunde, die mit mir zu Festivals fahren.

Einige Dinge hatte ich zwischendurch. Zwei Katzen in der WG, eine 13-monatige Beziehung, im ersten Jahr auch noch regelmäßige Treffen mit Freunden aus der Schule, Festivalbesuche, Urlaube. Davon blieb nur ein Teil. Vieles musste erstmal kaputt gehen, bis etwas Neues entstehen konnte. Einiges pausierte für die Zeit der Ausbildung, anderes schlief komplett ein.

Und jetzt? Jetzt bin ich mit dem tollsten Mann der Welt verheiratet, habe unser Zirkusbaby im Bauch, bin Katzenmama, festangestellt im öffentlichen Dienst, fahre einen Kombi, wohne mit meinem Mann zusammen in einer wundervollen Wohnung, bin regelmäßig mittelaltern, lebe wieder in Meldorf, treffe regelmäßig Freunde, habe über Twitter tolle Leute kennengelernt, blogge auf 5 verschiedenen aktuellen Blogs (und habe damit wohl tatsächlich teilweise mehr Leser als die Mitschüler, die Journalismus studieren…), mache Fotos, fahre zu Festivals, liebe unsere Szenen und genieße einfach das Leben.

Das hätte ich absolut nie gedacht. Es macht mich unfassbar glücklich und ich genieße nahezu jede Sekunde. Es kommt oft anders, als man denkt. Das ist verdammt gut so.

WGT 2014.

Direkt nach meinem letzten Eintrag hatten mein Mann udn ich beschlossen, wir lassen das mit dem WGT dieses Jahr. Bisschen wehmütig alle Dinge aufgezählt, die toll waren – aber entschlossen an die gedacht, die uns nicht gepasst haben. Entschluss stand also fest. Ob MPS oder nicht, das schwebte noch. Bis gestern.

Ähem, ja. Wir fahren doch. Unsere allerliebste Berlin-Connection hat dafür gesorgt, dass wir eine Ferienwohnung haben. Mit unseren liebsten Lieblingsfotografen zusammen. Wie könnten wir da noch nein sagen? Das wird großartig. Töfte. Awesome. Wundervoll. Genial. Zauberhaft. Toll, toll, toll!

Vorfreude lässt sich innerhalb noch 24 Stunden explosiv vermehren. Habe das mal getestet. Auch die Infos, das währenddessen noch Stadtfest und einiges anderes ist – egal. WGT. WGT! WGT!!! [Hier bitte kleinen schwarzen Flummi einsetzen.] Was jetzt so als nächstes geplant werden muss, das weiß ich noch gar nicht. Ich mache mir da aber auch keinen Stress – das bekommen wir schon hin. Der Zirkusadel wird also beim WGT zugegen sein. Audienzgewünsche werden ab jetzt entgegen genommen.

Nur: Was zur Hölle ziehe ich bloß an?!

Das Traum-Café.

Am Sonntag waren der Liebste und ich bei meinen Großeltern. Es gab Kuchen, Tee und Eis. Wir unterhielten uns über alles Mögliche – unter anderem über ein Café in dem meine Oma letzte Woche war. Da kribbelte es mal wieder in mir. Hach. Ein Café.

Es gibt da in meinem Kopf eine kleine Ecke für Traumtänzereien.  Dort steht dieses Cafe. Es ist hübsch eingerichtet, hat an der einen Wand viele Bücherregale, an der anderen Wand einen Bildschirm mit dem aktuellen Angebot und einer kleinen Twitterwall, dazwischen ein Thresen mit Kühltheke. Diese Dinger, in denen man viele Torten aufbewahren kann und die sich die ganze Zeit drehen. Dort stehen vor allem Muffins drin. Viele bunte Muffins. Dazu mehrere Gläser mit Keksen auf dem Thresen und ein paar Ständer mit Cakepops. Im Hintergrund steht das Geschirr und eine große Kaffeezaubermaschine, daneben viele Teesorten.

Das Möbiliar ändert sich immer mal wieder, ebenso wie die Räumlichkeiten. Mal gibt es eher Themenzimmer, mal ist es nur ein großer Raum. Eine Kinderspielecke is auf jeden Fall dabei. In jedem dieser Träume ist das Café gut besucht, es wird gelacht und viele Freunde sind dort.

Aber das ganze wird genau dort bleiben: In meinem Kopf. Ich habe weder die Ausbildung, noch das Geld für ein Café. Außerdem – schon mal hier in Dithmarschen versucht, Muffins zu finden? Die versammelte Renterschafft steht da eher auf zehnstöckige Sahnetorten, die kaum auf Teller passen. Deswegen backe ich weiter in kleinen Maßstäben für Famile und Freunde. Und träume dennoch ein bisschen, manchmal.

Verlobt, verlobt, verlobt.

Für immer Wir!

Am Samstag war die Silberhochzeit meiner Eltern. Ich war schon Monate lang aufgeregt und freute mich. Auf die Familie, auf die Freunde, auf meine Eltern, auch alle anderen, auf die Musik, auf das Rausputzen, auf die Überraschungen für meine Eltern. Und dann wurde es einer der schönsten Tage in meinem Leben. Aber nicht nur wegen der Dinge, die ich eben aufzählte.

Nach dem Essen gab es die ersten Aufgaben für meine Eltern und den ersten Sketch. Wir haben uns gut amüsiert. Als es dann etwas ruhiger wurde und viele der Anwesenden schon an anderen Tischen saßen, fiel mir plötzlich auf, wie leer unser Tisch doch war. Es verschwanden Stück für Stück alle. Nur die Freundin meiner Schwester war noch da. Als ich mit ihr darüber sprach, lief es mir plötzlich eiskalt den Rücken hinunter. Ich hatte eine leise Vorahnung. Meine Ringe wanderten vom Ringfinger zum Mittelfinger und ich schmiss erstmal meine Cola halb um. Ich zitterte am ganzen Körper – worüber ich mit ihr gesprochen habe, weiß ich nicht mehr. Dann kam der Freund meiner Schwester um bat mich, mitzukommen. Ich verhedderte mich leicht im Kleid, lief mit heftigem Herzklopfen hinter ihm her. Durch den Saal, um die Ecke in die kleine Gaststube. Mir stockte der Atem – dort standen sie alle und vor ihnen mein Liebster. Er sprach folgende Worte, die ich nie wieder ohne Tränen in den Augen hören kann:

Mit dieser Hand nehme ich Kummer von dir fort.
Dein Becher wird sich niemals leer sein, denn ich werd sein dein Wein.
Mit dieser Kerze erleuchte ich deinen Weg mit hellem Schein.
Mit diesem Ring bitt ich dich zu werden mein.

Ringtausch

Dazu sank er auf die Knie. Ich war vollkommen überwältigt. Auf diesen Moment habe ich schon so lange gewartet – mit dem Wissen, er würde irgendwann jetzt passieren. Ich zog ihn in meine Arme, küsste ihn und sagte natürlich ja! Er steckte den Ring an meinen Finger und nach einem weiteren Kuss waren wir nicht mehr alleine in unserer kleinen, magischen Welt. Mein Eltern, seine Eltern, meine beiden Großeltern, Schwester, ihr Freund, Tanten… einfach alle gratulierten uns. Teilweise mit Tränen in den Augen.

Der Ring ist so wunderschön. Der schwarze Stein ist einfach perfekt. Innen ist graviert: „Für immer Wir!“

Familie kann man sich ja nicht aussuchen – aber hätte ich es dürfen, ich hätte genau diese Familie ausgewählt. Meine, sowie seine. Die jetzt unsere wird. Das ist so aufregend. Und so verdammt toll!

Ich freu mich so sehr und schwebe auf einer kleinen Wolke. Jedes Mal, wenn mein Blick auf den Ring fällt, muss ich an den wunderbarsten Mensch der Welt denken: Mein Verlobter<3

Wir heiraten!

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Und weil es so schön war, noch ein paar Bilder.

 

 

 

 

Der Graf & die Prinzessin <3

 

Ich bin verliebt.

So richtig. Bis über beide Ohren. Wenn ich das jetzt nicht mal aufschreibe, verfärben sich meine Augen vermutlich rosa.

(Bevor ihr euch jetzt fragt, was für Drogen ich eigentlich konsumiert habe: Es ist nicht alles toll, perfekt, rosarot. Machmal entliebt es sich. Wird etwas verdrängt, vergessen. Aber das ist jetzt einfach egal. Für den Moment. Ausgeblendet. Weil das sein muss. Machmal muss man einfach verliebt sein. Oder es einfach zeigen. Man merkt schließlich nur dann, wenn es auch mal abwärts geht, wie hoch man wirklich fliegt.)

Ich bin verliebt…

♥ in meinen Grafen: Weil er der wundervollste Mann ist, der mir begnet ist. Seine Stimme, seine Augen, seine Hand auf meiner Hand. Jeder Blick fesselt mich und ich möchte ihn unentwegt verliebt anstarren, wenn wir unterwegs sind. Wenn er mir von seinen Träumen erzählt, wenn wir über unsere Zukunft sprechen, wenn wir wie zwei kleine Kinder rumalbern. Verliebt. Verliebt. Verliebt.

♥ in Dithmarschen: Es ist so schön hier. Ich liebe die Windmühlen, die Ruhe, die Schreie der Zugvögel. Wenn ich morgens zum Auto gehe, höre ich sie wieder. Tausende Vögel, die mit ihren Flügeln schlagen und auf der Durchreise sind. Jedes Jahr ein überwältigendes Gefühl. Dazu der Sonnenaufgang, der das Land langsam erweckt. Die Millionen von Windrädern, die sich untentwegt drehen. Die Solaranlagen, die glitzern wie Traumwelten. Aber auch unser Volk an sich. Die Geschichte Dithmarschens, das Wesen der Menschen hier, die Sprache. Verliebt. Verliebt. Verliebt.

♥ in mein Meer: Die Nordsee direkt vor der Tür, der Blick aufs Wasser jeden Tag. Wenn es ruhig ist und glitzert. Wenn es uns unsere Grenzen bei Sturmfluten zeigt. Das Meer nimmt, das Meer gibt. Wattwandern bei Ebbe. Sonne ins Gesicht, das Rauschen im Ohr, die Schafe blöken vor sich hin. Rodeln im Winter, Sonnen im Sommer. Der Salzgeschmack auf den Lippen. Verliebt. Verliebt. Verliebt.

♥ in den Frühling: Ich bin eigentlich durch und durch Winterkind. Es war viel zu wenig Schnee für mich. Aber so wie momentan alles wieder anfängt zu leben – das ist einfach wundervoll. Es wird langsam wärmer, aber noch nicht zu warm. Angenehm. Die Sonne scheint, kann mir aber noch nichts anhaben. (Was erfahrungsgemäß nicht lange anhält.) Es ist wieder länger hell und ich sehe die Sonne aufgehen jeden Morgen. Verliebt. Verliebt. Verliebt.

♥ in mein Leben: Es läuft. Es läuft besser, als ich es erhofft hatte. Viele Freundschaften haben sich aufgelöst, andere umso mehr gefestigt. Ich habe erkannt, wen ich in meinem Leben haben möchte. Es ist alles unglaublich bunt. Schwarzbunt. Die Farben sind so leuchtend, wie schon lange nicht mehr. Ich habe einen Plan. Wir haben einen Plan. Für uns. Unsere Zukunft. Das ist so aufregend. Der Sommer wird toll. Der Herbst auch. Der Winter sowieso. Aufgewacht aus dem Winterschlaf oder so. Hach. Verliebt. Verliebt. Verliebt.

Gute Nacht, mein Herz VI

Der Graf wachte im großen Himmelbett auf…seine Feen-gleiche Prinzessin schlief noch neben Ihm. Er stand leise auf, gab Ihr noch einen Kuss, nahm den Kerzenhalter und ging durch die Tür in den Ahnenflur.
In diesem Flur hingen Portraits von Ihm und seiner Prinzessin, deren Vorfahren und den Kindern. Etwas schlaftrunken stupste der Graf eine Tür auf, in diesem Raum waren viele wunderschön aufgestellte Musikinstrumente. Der Sohn der beiden saß am Cembalo und übte fleißig. Er wünschte dem Grafen einen „Guten Morgen“ und umarmte Ihn.
Weiter zur Küche tapste der Graf dann in die Bibliothek. Er ging zum großen Schreibttisch, wo seine Seekarten ausgebreitet waren, nahm sein Absinthglas und ging weiter. In der Küche angekommen traf Er auf die gemeinsame Tochter. Sie saß zum Frühstück. Der Graf stellte das Absinthglas ab und Sie umarmte Ihn von hinten:“Guten Morgen“ lachte Sie Ihm entgegen.
„Guten Morgen, hast Du schon viel gegessen?“ – „Nein, Papa, ich bin eben erst aufgestanden“ Sie küsste Ihn auf die Wange.
„Ich möchte Rührei machen und deine Mama mit eine Frühstück im Bett überraschen, hilfst Du mir?“ Lächelnd stimmte Sie zu und holte ein Tablett, Teller und Besteck. Der Graf stellte sich an den Herd und begann zu kochen. Seine Tochter schaute Ihm gespannt zu. „Irgendwann kann ich bestimmt auch so gut kochen wie Du!“ – „Mit Sicherheit!“ lachte der Graf.
Sie stellte eine Käse und eine Wurstplatte zusammen und füllte Marmeladen in kleine Schälchen. „Holst Du schonmal deinen Bruder? Schließlich soll Er mitessen.“ Leise grummelnd ging Sie ins Musikzimmer.
Man hörte das Gezanke der beiden, während der Graf das fertige Rührei in eine Schüssel füllte, es aufs Tablett stellte und es langsam Richtung Schlafzimmer trug. Jetzt erst hörte Er, worum es diesmal beim Streit ging, nämlich darum Wer denn besser Musik machen könne.
Beide öffneten die Tür und kuschelten die Prinzessin sanft wach. Mit dem Tablett in der Hand ging der Graf zum Bett und bereitete alles für das bevorstehende Frühstück vor. Er entzündete den Kamin und kuschelte sich dazu…

Gute Nacht, mein Herz V

Mit verbundenen Augen und an der Hand Ihres Liebsten rannten die beiden durchs Schloss. „Ich hab eine Überraschung für Dich!“, rief Er, wären Er lächelnd an den Gemälden vorbei lief. „Warte doch…ich seh doch garnichts…“,sagte Sie etwas unruhig. Doch lies Er sich davon nicht beirren, Er wollte Sie nach draußen führen, es war Vollmond. Das liebte Er, im Mondschein zu sitzen, mit Ihr an seiner Seite. Den ganzen Tag schon hatte Er mit der Planung verbracht. Vor der Küchentür, kurz vor der Tür zum Garten, stoppte Er. „Warte“, Er küsste eine Wange:“Hier“, Er küsste die andere.

Geduldig blieb Sie stehen, wärend Er, den Geräuschen nach, den Kühlschrank plünderte. Glücklich summend tänzelte Er an Ihr vorbei und war schon fast draußen. Er drehte sich um, nahm Ihre Hand und sagte „Komm“. Er öffnete die Tür…“Warte kurz…“ – „Was tust Du denn?“, sagte Sie ungeduldig. „Ich hohle Unsere Mäntel“. Wieder bei seiner Prinzessin, half Er Ihr in den Mantel.

Die Wildrosen waren bereits beschnitten und mit Tannenzweigen bedeckt. Durch den Garten ging es bis zum See, wo die Picknick-Decke lag. Das Gras war kühl und der See ruhte still. Er platzierte Sie auf der Decke und begann Weingläser, eine kleine Vase mit einer Rose aus dem Garten, eine weiter Decke und eine Flasche Wein auszuräumen. „Darf ich die Augenbinde jetzt abnehmen?“, fragte Sie, wärend Sie schon am Knoten nästelte. Der Graf setzte sich neben Sie und nickte. „Warum sagst Du nichts?“ Kichernd öffnete Er den Knoten und Sie konnte in den klaren Sternenhimmel sehen.

Der Vollmond schien auf Sie herab und spiegelte sich im See. „Darf es etwas Wein sein, mein Herz?“ Er nahm die Flasche und setzte am Glas an:“Es ist Eiswein.“ – „Gern“, sagte Sie mit einem lächeln:“Auch wenn mir Glühwein lieber wäre…“. Sie kuschelte sich an Ihrem Grafen und Er legte beherzt die Decke über Sie. „Ich wollte Dir das zeigen…“, sprach Er geheimnisvoll.

Aus dem Grasbüschel am See trat eine kleine, weiß/blau gekleidete Fee, kaum größer als ein Daumen. Gähnen und sich streckend trat Sie weiter vor.  „Das…ist Väterchen Frost, wenn man so will. Also eine seiner Töchter, eine Eisfee“, sagte Er und nippte an seinem Wein. Die Fee schüttelte Ihre Flügel und flog hoch empor, die Beiden sahen Ihr nach. Dann sauste Sie um den Baum, um die Grasbüschel am See und um das Adelspäärchen. Kurz darauf blieb die Fee in der Luft vor der Prinzessin stehen und symbolisierte, die Prinzessin solle die Hand aufhalten. Die Fee führte einen kleinen Tanz auf und es schneite in die Hand der Prinzessin. Der Graf hohlte indes eine winzige Phiole aus dem Picknickkorb. Er nahm eine der Eiskristalle und setzte diese in die Phiole. „Meine Schöne, als andenken an diesen Abend, trage diesen Kristall bei Dir“, sprach Er sanft und ruhig, als Sie das Amulett mit funkelnden Augen betrachtete. „Eine wundervolle Nacht, Danke, mein Herz“, sagte Sie mit einer wärme, die den nun rieselnden Schnee fast zum schmelzen brachte. Sie küssten sich, wärend die kleine Fee glücklich durch den Garten surrte um dem Schnee zu zeigen, wo Er landen solle. Die ganze Nacht saßen Sie eingekuschelt in die Decke am See, betrachteten die Sterne und den Mond und genossen die Zweisamkeit…

Zirkusadel reist…

In den nächsten Tagen werde ich eine großartige Reise antreten. Warum ich schon vorher weiß, das sie großartig wird? Nun, ich fahre zu meiner Liebsten. Für 3 Wochen. Die freude ist kaum auszuhalten. Und so packte ich eben, liebestrunken, meinen Koffer. Fangen Wir mit der untersten Schicht an.

Natürlich dürfen meine guten Hosen nicht fehlen. Ich habe aber da unter noch, sagen Wir, unaufälligere Modelle.  Als nächstes also mal legere Kleidung. Nächste Schicht: T-Shirts.

 

 

Nun…Ich sag mal, Shirts sind nicht ganz so mein Ding, erst in letzter Zeit hab ich diese Art von Kleidung zu schätzen gelernt. Trotzdem, wohler fühl ich mich nunmal im Hemd. Und so kommen Wir auch zur dritten Schicht.

 

 

Ist wohl schlecht zu erkennen, aber es sind auch schwarze Hemden im Koffer. Dazu, für jede Gelegenheit, eine Krawatte. Jetzt nicht im Bild sind meine beiden Hosenträger, die ich ja schon im anderen Artikel vorstellte. Nächste Schicht. Vesten.

 

3 Westen sollten reichen um überall immer gut auszusehen.

Die letzte Schicht.

 

 

 

 

 

Bestehend aus; Streichhölzern, mein Amulett von Ihr, Krawattenkette, Armbanduhr, Schweißer-bzw. Fliegerbrille, Taschenuhr,Sonnenbrille, Eyeliner und Kajal, Nagelack, Nadeln, meine Ringe, mein Rasiermesser, Nähgarn, Kontaklinsen, ein Buch und ein Knopf. Das nötigste also nur.

So sieht das dann gepackt aus. Hier noch mein Bandana.

Alles in allem soll es ja für 3 Wochen reichen. Ich bin voller Sehnsucht nach Ihr, ich kann es kaum erwarten, mich in den Zug zu setzten um von Ihr dann abgeholt zu werden. Da Wir ja auch so einiges vorhaben, muss ich für alles gerüstet sein. Und das, so denke ich, bin ich.

52 Songs: Städte.

Wieder ein Eintrag von uns beiden. Oben der Graf, unten die Prinzessin.

Mit der Stadt aus diesen Song habe ich nicht viel zu tun. Nein, rein garnichts. Es geht mir hierbei mehr um die Symbolik. Glücklich zu sein, an der Seite der Liebsten, so unendlich glücklich. Mit banalitäten an einem Ort, der eigentlich Egal ist. Vollkommen egal. Hauptsache mit Ihr. Ob nun Frankfurt Oder, Heide oder Flensburg…wichtig ist nur…mit Ihr. <3

 

Ich mag weder Kartoffelschnaps, noch Bockwurst. In Frankfurt an der Oder war ich auch noch nie. Aber ich kenne das Gefühl. Liebe das Gefühl. Es ist egal wo wir sind, solange er bei mir ist. Vom ersten Mal hören hat mich dieser Song gefesselt. Das war beim Delta Radio Funkhauskonzert. Damals schrieb ich meinem Grafen eine DM mit einer Zeile des Liedes. Inzwischen habe ich die CD – und das Lied vorallem in der Fassung mit der grandiosen Anna Loos bestimmt 1000x gehört. Die dritte CD im Auto, wo dieses Lied drauf ist, ist inzwischen auch kaputt. Leider. Werde ich vor unserem Urlaub ändern. Es geht Richtung Frankfurt. Aber das andere.

Bosse & Anna Loos – Frankfurt Oder

Gute Nacht, mein Herz: in zusammenarbeit…

Einst, in einer stürmischen Nacht, versprach mir eine gute Freundin, mir eine Geschichte zu erzählen. Lange Zeit nun verbrachte dieses Zeitfragment in meiner Bibliothek. Hier nun, möcht ich die Geschichte jedoch veröffentlichen. Auf meinen Wunsch, auf Ihren Wunsch.

Es war mal eine Prinzessin, die wurde von einem bösen Zauberer in seinem Schloss gefangen gehalten. Sie mußte für diesen die ganze schrecklich Hausarbeit machen und Ihm das Essen kochen.

Sie mußte von Morgens bis Abends arbeiten und durfte nie außerhalb der Schlossmauern raus.

Eines Tages, die Prinzessin ging gerade im Garten spazieren, um Kräuter zu sammeln, sah sie durch ein kleines Loch in der Mauer, wie ein Edler Herr des Weges geritten kam. Er hatte einen tollen Gehrock an und mit seinem Zylinder schaute er wie ein Mann von Wert aus.  Auch war Er hoch zu Ross unterwegs.

Die Prinzessin hatte sich sofort Hals über Kopf in diesen Edelmann verliebt und hatte Angst Ihn nie wieder zu sehen.  Doch das Glück war Ihr holt, denn der Mann hoch zu Ross, durchritt den großen Torbogen des Schlosses des Zauberers. Er bat den Wachposten um Einlass , da Er zum großen Zauberer wolle und es wurde Ihm gewährt.

Die Prinzessin eilte in die Küche um das beste Festmahl zu kochen was Sie konnte , in der Hoffung das der böse Zauberer, ein Essen anfordern würde.

Als der Edelmann endlich zum Zauberer vortreten konnte, wollte Er von diesem wissen, was es denn mit den Gerüchten auf sich hat, Er halte eine Prinzessin gefangen. Der Zauberer lachte auf, verspottete den Edelmann und fragte wie Er den darauf  komme.  Dieser sprach, das Er im Dorf Gerüchte gehört hätte, und das Er die Prinzessin sucht, denn Sie solle von bezaubernder Schönheit sein.

Der Zauberer lachte erneut auf und sprach, das Er die Prinzessin  nie zu Gesicht bekommen würde und Er nie was herausgibt was Ihm gehört.  Da hatte der Graf  einen Idee und schlug dem Zauberer einen Handel vor…

Er versprach Ihm all sein Vermögen, wenn Er die Prinzessin mitnehmen dürfe, der Zauberer war nicht abgeneigt diesen Handel einzugehen.  Was Er natürlich nicht wußte, dass das Gold vom Grafen verwünscht war und sobald es in andere Hände gelangt, würde es sich auflösen.  Aber das wußte der Zauberer nicht.

Letztendlich war die Gier doch größer, als das wohl der Prinzessin.

Also ging Er auf den Handel ein und der Edelmann konnte mit der Prinzessin davonreiten.  Sie waren längst jenseits der Landesgrenze des Zauberers als dieser merkte das Er reingelegt wurde.  Vor lauter Zorn löste sich der Zauberer in Luft auf.  Der Graf jedoch ehelichte seine hübsche Prinzessin und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

Sie schrieb also über meine Prinzessin und Mich. Eine gute Nacht Geschichte, wie keine andere. Ich danke Euch, Lady D.