Schlagwort-Archive: Musik

52 Songs: Wut

Wut. Verbinde ich häufig mit Musik. Meist werde ich auf meinen nach Hause-Weg wütend. Wenn ich den Tag Revué passieren lasse. Wenn die Musik stimmt, wird vollends mitgemacht. Ich tobe, schreie, brülle, knurre…etc. Ich glaube, die Menschen in den Häusern kennen das langsam…Sie sind mir allerdings auch völlig egal. In dem Moment zählt für mich nur; ICH! Und niemand sollte mir im Weg stehen!*

Meine Auswahl hierfür ist also Janus – Überleben. Die Textstelle gefällt mir besonders gut; „Und Ihre blicke sagen: „Schweig…bitte zeig…das Du Uns liebst…das Du Uns vergiebst…“ – „NEIN!!!“

*(ausnahmen hierbei sind selbstverständlich Damen.)

52 Songs: Luftgitarre

Luftgitarre, ja. Lang überlegen musst ich jetzt nicht, da ich täglich auf dem Weg zur, oder von der, Arbeit meine „Luftgitarre“ schwinge.  Allerdings ist es ein „Luftcello“ oder manchmal auch eine „Luftgeige“. Da ich unheimlich gern Geigen, Cellos oder Kontrabass höre, ist es für mich ´schöner´, diese Instrumente zu spielen. Richtig abgehen, ich „swing“ der Musik die Finger bewegen.

Meine Wahl viel diesmal wieder auf Coppelius. „Schöne Augen“ Schneller Song, der in meine Finger geht. Da will ich jedesmal wieder zum“Luftcello“ oder „Luftkontrabass“ greifen.

Mein erstes Konzert bei den Herren Coppelius wart in Hamburg gewesen. Meine Prinzessin fragte mich, ob Wir nicht hin wollen. Klar wollen Wir! Und schon dort kribbelte es in meinen Fingern.

52 Songs: Selbstbeschreibung.

Lange habe ich überleg, ob ich diese Runde nicht wieder aussetzen sollte. Mein Graf hat die letzten Runden ja auch ganz vorzüglich mitgemacht. Aber nun ja, hier mein Song. Es ist wieder Rosenstolz. Der Song heiß „Prinzessin auf dem Abstellgleis“. Ich mag ihn schon ewig. So sehr. Lange Zeit habe ich mich genau so gefühlt. Das hat sich inzwischen geändert, aber im Grunde bin das immer noch ich. Das Meer.

Musik-Stöckchen

 

Nachdem ich mit der http://albtraumfrau.wordpress.com/ mich unterhielt, worüber man denn blogen könnt, sah ich, das Sie ein Stöckchen gemacht hatte. Bzw. mitgemacht. Und sowas möcht ich auch machen, und nach längerer Unterhaltung kamen Wir auf das Thema Musik. Eine „Top Ten Liste“ einmal von Euren Bands und einmal von Euren Lieblingsliedern.

Bands:

  1. Coppelius
  2. ASP
  3. Welle:Erdball
  4. Stillste Stund
  5. Janus
  6. Goethes Erben/ Fetisch:Mensch/ Henke eben…
  7. Abney Park
  8. Nox Arcana
  9. Apocalyptica
  10. Samsas Traum

Lieder:

  1. Coppelius – Der Handschuh
  2. Apocalyptica – Nothing else Matters
  3. Welle:Erdball – 1000 weiße Lilien
  4. Fetisch:Mensch – Lass mich…
  5. Janus – Auferstehung
  6. Goethes Erben – Zwischenzeit
  7. Coppelius – Stetig fromm
  8. Samsas Traum – Zwei Gelsen und ein Strick
  9. Stillste Stund – Sternwacht
  10. Coppelius – Ade, mein Lieb

Selbstverständlich ist es schwierig, eine Rangordnung der Lieder zu finden, da ich ja auch durch Gefühlsschwankungen das ein oder andere vorziehe. Aber ich denke, so ist es erstmal richtig.

 

52 Songs: Neubeginn

Einen Neubeginn, also etwas anderes machen, als zuvor. Etwas neues wagen, wie oft schon stand ich davor…und es fehlte immer nur ein Stück überwindung. Das letzte bisschen…was von bedeutung… Somit ist der Song den ich mit „Neubeginn“ verbinde, das Lied „Risiko“ von Coppelius.

In diesem Song geht es um eben diese Überwindung. Ein Risiko eingehen, egal wie hoch es ist.

Coppelius, so schon öfter erwähnt, sind in Sachen Musik meine eindeutigen Favoriten. Beim nächsten Konzert hier oben im hohen Norden werde ich sicherlich dabei sein.

52 Songs: Sex

Zu dem Thema fällt mir doch so einiges ein. Ich bleibe einfach mal bei einer Band, die für mich purer Sex ist: Rosenstolz. Sex egal in welcher Form, einfach für alle. Einen bestimmten Titel rauszusuchen fällt mir nicht leicht, aber da mal wieder die meisten Songs nicht verfügbar sind, lande ich bei Mein Sex. Eigentlich sprüht fast jeder Song von ihnen vor Leidenschaft – gerade live. Ich warte gespannt auf neue Lebenszeichen und hoffe, bald wieder ein Konzert von ihnen besuchen zu dürfen.

Amphi 2011 – das war’s.

What a weekend. Fuck yeah! Es war großartig. Nass. Kalt. Warm. Sonne. Regen. Allein. Zu zweit. Zu dritt. Zu viert.

Fahrt hat dank Stauumfahrung ganz gut geklappt, Parkplatz haben wir auch noch bekommen – sogar irgendwie in der kostenlosen Reihe. Vom Parkplatz zum Campingplatz war das dann aber auch schon ein Stückchen zu laufen und zu schleppen. Dort Bändchen bekommen – LILA! Plus gelbes Papiercampingband. Platz für die Zelte gesucht und einfach mal direkt an den Gang vor ein paar andere Zelte gestellt. Mein Minizeltchen aufgebaut und prompt ausgelacht worden. Pah. Nachbarn kennengelernt und beschlossen, zusammen zur Warm-Up-Party zu gehen.

Hübsch gemacht, geschminkt – gewartet. Losgelaufen. Direkt am Rhein war es echt wunderschön. Die dunkle Stadt, hübsch beleuchtet. Über eine Brücke mit vielen Schlössern.

Das sah echt beeindruckend aus. Aber auch der Gedanke ist schon berechtigt.

Dann am alten Wartesaal angekommen – ich WILL diese Location hier bei uns! Das war echt schön. Noch dazu Depeche Mode-Party auf dem einen Floor. So viele Menschen, die zu der Musik tanzten, die ich so liebe! Das kenne ich einfach hier bei uns nicht. Hach, es war traumhaft. Die Rückfahrt eher nicht. Wir hatten uns zu viert ein Taxi genommen und der Taxifahrer wollte uns wohl zeigen, wie Köln so ist. Mit 80 durch die Stadt gebrettert, Schlangenlinien und Vollbremsungen inklusive. Irgendwann waren wir dann irgendwo – nur froh, endlich aus diesem Auto zu kommen. Luftlinie 50m zum Campingplatz. Wenn da nicht das Messegelände gewesen wäre… Wir liefen im Endeffekt länger, als wenn wir vom alten Wartesaal direkt gelaufen wären. Aber ich hatte sehr viel Spaß mit unserer Campingbekanntschaft. Den ganzen Weg nur gekichert und gelacht. Krkr. Im Zelt dann kaum schlafen können, weil noch immer so viel Adrenalin durch Blut schwappte.

Samstag dann mit Wecker wach geworden – schließlich hatte ich ja ein Tweetup angeleiert. Um elf. Hust. Gute Idee. Ab unter die etwas wärmer als eiskalte Dusche und dann hübsch gemacht. In LILA! Lila ist das neue schwarz und so. Mit pinker Netzstrumpfhose.

Leider waren die Lidschattenfarben nicht so schön, hätte vielleicht doch die Glitzerpalette mitnehmen sollen. Okay, zwischendrin noch gefrühstückt und dann mit Steffen los Richtung Gelände. Uff war das weit.

Pünktlich am Treffpunkt gewesen – @rothorsekid kam auch recht schnell. Dann trudelte noch @zorbla ein mit Anhang.

Das war’s dann aber auch. Zu viert sind wir zur Beachbar und habe da chillender Weise X-RX ignoriert. „Das sieht ja aus wie eine Schlangengrube, wie die da tanzen.“ „Was hat er gesagt? Taschenlampe?“ – „Nee! Tanz, Schlampe!“

Auch als Staubkind spielte waren wir noch dort. Es war halt einfach super gemütlich und angenehm und hören konnten wir auch alles.

Kurz danach ging es dann in’s Theater zum C64 Porno Vortrag von Honey. War sehr klasse. Krkr. Danach liefen mir dann @VHopscotchV und @AlsterNerd über den Weg. Bisschen geschnackt und zu Zeraphine. Leider habe ich irgendwie meine Kopfschmerztabletten nicht wieder in die Tasche gepackt und nach einem kurzen Besuch beim Merchstand und drei Songs Zeraphine bin ich deutlich benebelt Richtung Zeltplatz. Auf der Wiese vor dem Ausgang saßen @Xavadon, @Alex_Page87 & @istani – mehr als kurzes Hallo sagen war für mich da aber nicht mehr drin. Also zurück zum Zelt. Immerhin stand der Wind so treffend, dass ich Zeraphine die ganze Zeit hören konnte. Im Zelt die ersehnte Ibu geschluckt und schnell noch ein paar Spaghetti gegessen. Ohne mich einzusauen – Sensation. Als die Wirkung einsetzt, war das besser als jede Droge. Plötzlich war mein Kopf wieder klar. Dann zurück zu den liebsten Twitterern und auf der Wiese vor dem Gelände inzwischen auch mit drei weiteren den Rest Tanzwut und dann Samsas Traum gehört. Selten so einen schlechten Auftritt von Herrn Kaschte mitbekommen. Stimmlich sowas von mies und auch seine Ansagen, nun ja. Irgendwann aufgebrochen, die @Tanwethwen getroffen und in’s Staatenhaus. Dort an den Ständen langgeschlendert, die letzten zehn Sekunden von Zauberschloss von In Strict Confidence mitbekommen und Frau @Mary_Sew getroffen. Draußen fing es langsam an zu regnen. Eine Kette gekauft mit einem Octopus – der hat Wackelaugen und umklammert einen Stein.

Als nächstes zum X-Tra-X-Stand gehuscht – der war trocken. Tja, dort dann ein bisschen gestöbert. Die Fledermausrucksäcke angeschaut. Eine ganze Wand voll. Aber 29€ war mir irgendwie zu viel. Gegenüber hingen dann noch mal ein paar – huch, 25€? Tatsächlich war genau EINE mit 25€ ausgezeichnet. Sie schaute mich dann auch an und sagte „Mama!“ – jetzt ist sie meine. Wir haben dann auch zusammen Die Krupps und Deine Lakaien angesehen. Schön trocken unter dem Schirm während die welt im Regen versunken ist. Es war traumhaft. Die Krupps waren echt mein Fall und Deine Lakaien genauso top wie im Oktober. Danach war ich dann auf dem Weg von der Bühne zum Staatenhaus schon pitschnass und habe mich auf den Rückweg zum Campingground gemacht. 20 Minuten durch einen stockdunklen Park im strömenden Regen. Bin zum Glück eher kein Angsthase. Angekommen am Zelt habe ich dann leider schon das Unheil entdeckt: Mein Zelt ist abgesoffen. So richtig. Schlafsack, Isomatte, Regenjacke – patschnass. Habe dann die trockenen Sachen in Plastikverpackt, mir einen dicken Pulli angezogen und mich in Fleecedecken und Plasitplane eingewickelt. Es tropfte schön weiter ins Zelt, aber ich war so gut es ging trocken.

Dann kam der Sonntag. Geschlafen habe ich vielleicht zwei Stunden richtig, als es dann gegen 6 aufgehört hat zu regnen. Ab unter die Dusche, mit der Hoffnung, dass die Nackenschmerzen of hell besser werden. War nicht der Fall. Der Plan Rock, Korsett, Top hatte sich dann auch erledigt – ich blieb bei Festivalshirt, Hose und Gummistiefeln. Als es dann wieder anfing zu regnen, setzt ich mich zu den beiden Damen ins Zelt, die langsam wach wurden. Da flossen dann so einige Sturzbäche durch das Zelt… Beschlossen, dass wir am Abend noch fahren. Auf dem Weg zur Funkhausgruppe noch @Martin_Black getroffen.

Funkhausgruppe waren klasse! So viele Menschen auf der Bühne, die einfach Spaß hatten, an dem was sie machten.

Honey warf noch so kleine bunte Stressbälle und Monopolygeld in’s Publikum.
Etwas schade waren die Mikroprobleme. Aber die CD wird definitiv bald gekauft.

Kurz ins Staatenhaus und @rothorsekid & @zorbla getroffen.

Zurück zum Camp und alles abgebaut. Zum Auto verfrachtet. Passte alles. Als wir dann wieder zum Platz wollten, bekam ich noch mit, dass @VHopscotchV und @Alsternerd wieder da waren. Allerdings ohne Karte, also saß ich noch einen Augenblick bei ihnen auf der Bank. Schnell noch den Sampler besorgt und kurz bevor sie dann los sind, stieß @rothorsekid wieder zu uns. Gab ihm sein mobiles Ladegerät – ich war voll, er auch. Bei ihm aber durch Bier. Dort dann noch Agonoize gehört. Also sehen muss ich die auch nicht unbedingt. Dann zu zweit wieder rein, Das Ich anschauen. Meine Begleitung war dann erfreut, dass Myk Jung mitgesungen hat – ich freute mich auch über Sven Friedrich. Der ganze Auftritt war schon cool, ich möchte sie aber eigentlich auch gerne noch mal in Originalbesetzung sehen. Als nächstes dann Nitzer Ebb. Ich hatte hunger und merkte, wie mein Kreislauf nicht mehr so ganz wollte und kaufte mir dann das einzige mal den Wochenende was zu essen auf dem Gelände. VIER € für ein Leberkäse-Brötchen. Nun ja, vermutlich war das noch das beste Preis/Leistungsverhältnis dort. Tag zuvor zahlte ich ebenfalls vier € für 0,5l Cola – immerhin konnte ich die Flasche dann immer wieder nutzen und habe sie auf dem Zeltplatz gefüllt. Bei Nitzer Ebb dann den @rothorekid wieder getroffen, mit seinen beiden Freunden.

Auch @chrismaestro war kurz da – lustige Fotos entstanden. Ich bin die einzige Frau, die Gummistiefel tragen darf, fuck yeah!

Hach, als letztes Lied gab es dann noch mal The Machineries of Joy, wie schon am Tag zuvor bei den Krupps – dieses Mal beide Bands zusammen. Großartig! Von Subway habe ich dann noch ein paar Lieder gehört und dann ging es rein in’s Staatenhaus zu Covenant.

Wow. Absolut geflasht. Es war so(!) genial! Wenn die hier irgendwann in der Nähe sind, werde ich definitiv da hin. Leider hatte ich meiner Fahrerin versprochen nach Subway rauszukommen – Convenant spielten noch weiter. Nun ja, war halt so. Dann Rückweg. Ging stautechnisch auch. Um viertel vor acht zu Hause ins Bett gefallen.

Ich war viel mit @rothorsekid unterwegs – und hatte verdammt viel Spaß! Wie er schon so treffend sagte, wir haben in der Gothicszene irgendwie alles aufgenommen, was so in unsere Richtung ging – Cyber, Miltär, Mittelalter, Steampunk. Wäre nur schön, wenn diese Gestalten dann auch in die andere Richtung tolerant wären. Nur war das gerade jetzt beim Amphi eher nicht so der Fall.

Mein Fazit vom Wochenende: Essen/Trinken VIEL zu teuer, Campingplatz unendlich weit weg, Duschen kurz vor kalt – schönes Gelände, viel drumherum, toller Beachclub, großes Café im Staatenhause, tolles Bands.
Sollte ich nächstes Jahr wieder fahren, dann mit meinem Grafen, einem Hotelzimmer und meiner großen Kamera. Wir bräuchten dank meiner Verwandten auch eigentlich nur eine Übernachtung – dann kann man sich das Campingticket für 18€ auch sparen.

52 Songs: Partyeinstimmung.

Zur Einstimmung für eine Party muss es knallen. Laut sein. Aber auch bekannt. Kommt natürlich auch immer auf die Party an – wobei manchmal auch gegensätzliche Musik wirklich gut sein kann. Ich bin inzwischen wirklich eher im „Alt-Grufti“-Bereich angekommen & liebe Parties wie Depeche-Mode-Nights & so was. Da darf das dann auch gerne was in der Richtung sein. Vor allem zum Aufgruften und hübsch machen stöber ich gerne auf Youtube & bastel fix eine kleine Playlist zusammen.

Seit dem Wochenende kann ich hiervon nicht genug bekommen: Nitzer Ebb & die Krupps – The Machineries of Joy

Trillerpfeifen, Amboss und absolut tanzbar! Habe es zwei mal hören dürfen und bin noch immer total geflasht. Party!

52 Songs: Regen.

Neue Woche, neues Thema. Dieses Mal: Regen. Im ersten Moment fiel mir so gar nichts ein. Aber schon kam iTunes in’s Spiel. In meiner Amphi-Playlist ist ganz viel Zeraphine vertreten und wie der Zufall es so wollte, lief dann auch mein absolutes Lieblings-Zeraphine-Lied: Be my rain. Das kann ich 24/7 hören. Es geht auch live so ab, es frisst sich in alle Gehirnwindungen. Es war mein erstes Lied von Zeraphine und zu kaum einem Lied habe ich so eine Bindung.

Dazu noch ein Zitat:

Far away,
We cannot share the love within us
You’re far away,
And rising up to start
again

Es ist eigentlich ein trauriges Lied. Für mich nicht. Es steckt so viel Kraft darin, das lässt mich jedes Mal wieder lächeln, wenn ich diesen Song höre. Die Grundstimmung bei Liedern von Zeraphine ist für mich immer Melancholie ohne Ende. Vieles kann ich manchmal nicht hören, weil ich sofort in Tränen ausbrechen würde. Dieses hier schon. Ich durfte Zeraphine bisher erst ein Mal live sehen, das ändert sich jetzt am Wochenende. Ich freu mich. So sehr. Be my rain.