Schlagwort-Archive: Hochzeit

2013.

Zugenommen oder abgenommen? Erst ab, dann zu. Denke ich. Seit wir in der neuen Wohnung wohnen, ist meine Waage verschwunden. Aber alles im Rahmen. Klamotten passen alle noch.

Haare länger oder kürzer? Länger. War nur in der ersten Hälfte schneiden, muss dringend wieder.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Immer noch leicht kurzsichtig.

Mehr bewegt oder weniger? Mehr. Andere Abteilung mit größerem Wirkungsgebiet plus einige Stunden im Fitnessstudio.

Mehr ausgegeben oder weniger? Mehr, dank Hochzeit.

Der hirnrissigste Plan? Zwei Wochen vor der Hochzeit umzuziehen.

Die gefährlichste Unternehmung? Wenige Tage vor der Hochzeit Batterien aus USV-Einschüben auszubauen. Total zerschnittene Arme und Finger.

Die teuerste Anschaffung? Das neue Auto.

Das leckerste Essen? Hm. Weinachtsessen. Und das Essen im schwarzen Keiler im Oktober.

Das beeindruckenste Buch? Viel zu wenig gelesen. Ich könnte hier jetzt eine Vampir-Schnulz-Geschichte aufzählen, aber das war nur „gut“ nicht beeindruckend.

Der ergreifendste Film? Keiner. Aber geliebt habe ich „Monster Uni“.

Die beste CD? Solar Fake – Reasons To Kill // Bosse – Kraniche //  Robbie Williams – Swing Both Ways

Das schönste Konzert? Depeche Mode.

Die meiste Zeit verbracht mit…? Den Arbeitskollegen und meinem Mann.

Die schönste Zeit verbracht damit…? Auf Mittelaltermärkten mit Freunden einfach das Leben zu genießen.

Vorherrschendes Gefühl 2013? Hochzeitsaufregung.

2013 zum ersten Mal getan? Geheiratet.

2013 nach langer Zeit wieder getan? Sport gemacht. Also außer Schwimmen.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Krankheiten, Stress mit Eon/Kabel Deutschland, kaputtes Auto.

Die wichtigste Sache, vn der ich jemanden überzeugen wollte? Es ist unsere Hochzeit, wir feiern so, wie wir es wollen.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? Die Anwesenheit unserer Freunde bei der Hochzeit.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? „Ja, ich will.“

2013 war mit 1 Wort…? Wundervoll.

Umzug.

Durch einen erstaunten Blick am Samstag, als ich erwähnte, dass wir uns zur Hochzeit wohl eher Geld wünschen würden, weil wir für die neue Wohnung ein paar zusätzlich Möbelstücke bräuchten, wurde mir klar: Das wissen noch gar nicht alle. Also eher nur sehr wenige. Uuups.

Also: Wir ziehen um. Zum ersten September. Also eher Ende August. Die neue Wohnung ist auch in Meldorf, nur auf der anderen Seite der Bahn. 20 m² mehr. Mit Badewanne und Dusche. Küche als eigener Raum, kein Durchgangszimmer mehr. Schönem Wohnzimmer mit Abstellraum. Alles auf einer Etage. Erste Etage. Kleine Terrasse für uns im Garten. Unser Vermieter ist mein Arbeitskollege.

Das war alles so ein großer Zufall und passte perfekt.

Nun ja. Bis auf den Termin. Aber – wenn nicht jetzt, wann dann? Es gibt bestimmt besseres Timing als zwei Wochen vor der Hochzeit umzuziehen.

Wir machen sonst auch kaum etwas wie andere. Also ziehen wir dann um. Ich freu mich schon drauf und packe bereits.

Hochzeitsvorbereitungen. #Musik

Das wird vermutlich einer von wenigen Hochzeitsplanungsposts. Ich möchte damit nicht den Blog hier überschwemmen. Wer Interesse an unserer Planung hat, darf sich gerne melden, an anderer Stelle schreibe ich darüber ausführlicher.

Seit ich meinen neuen mp3-Player für’s Schwimmen habe, mache ich mir Gedanken über die Musik bei unserer Hochzeit. Die Liste der Titel wächst und wächst, etliche Titel sind für mich schon jetzt unverzichtbar. Auf andere würde ich vermutlich so nicht kommen. Deswegen jetzt diese Frage:

Welche Songs dürfen denn bei einer Gruftie-Hochzeit auf gar keinen Fall fehlen?

Verlobt, verlobt, verlobt.

Für immer Wir!

Am Samstag war die Silberhochzeit meiner Eltern. Ich war schon Monate lang aufgeregt und freute mich. Auf die Familie, auf die Freunde, auf meine Eltern, auch alle anderen, auf die Musik, auf das Rausputzen, auf die Überraschungen für meine Eltern. Und dann wurde es einer der schönsten Tage in meinem Leben. Aber nicht nur wegen der Dinge, die ich eben aufzählte.

Nach dem Essen gab es die ersten Aufgaben für meine Eltern und den ersten Sketch. Wir haben uns gut amüsiert. Als es dann etwas ruhiger wurde und viele der Anwesenden schon an anderen Tischen saßen, fiel mir plötzlich auf, wie leer unser Tisch doch war. Es verschwanden Stück für Stück alle. Nur die Freundin meiner Schwester war noch da. Als ich mit ihr darüber sprach, lief es mir plötzlich eiskalt den Rücken hinunter. Ich hatte eine leise Vorahnung. Meine Ringe wanderten vom Ringfinger zum Mittelfinger und ich schmiss erstmal meine Cola halb um. Ich zitterte am ganzen Körper – worüber ich mit ihr gesprochen habe, weiß ich nicht mehr. Dann kam der Freund meiner Schwester um bat mich, mitzukommen. Ich verhedderte mich leicht im Kleid, lief mit heftigem Herzklopfen hinter ihm her. Durch den Saal, um die Ecke in die kleine Gaststube. Mir stockte der Atem – dort standen sie alle und vor ihnen mein Liebster. Er sprach folgende Worte, die ich nie wieder ohne Tränen in den Augen hören kann:

Mit dieser Hand nehme ich Kummer von dir fort.
Dein Becher wird sich niemals leer sein, denn ich werd sein dein Wein.
Mit dieser Kerze erleuchte ich deinen Weg mit hellem Schein.
Mit diesem Ring bitt ich dich zu werden mein.

Ringtausch

Dazu sank er auf die Knie. Ich war vollkommen überwältigt. Auf diesen Moment habe ich schon so lange gewartet – mit dem Wissen, er würde irgendwann jetzt passieren. Ich zog ihn in meine Arme, küsste ihn und sagte natürlich ja! Er steckte den Ring an meinen Finger und nach einem weiteren Kuss waren wir nicht mehr alleine in unserer kleinen, magischen Welt. Mein Eltern, seine Eltern, meine beiden Großeltern, Schwester, ihr Freund, Tanten… einfach alle gratulierten uns. Teilweise mit Tränen in den Augen.

Der Ring ist so wunderschön. Der schwarze Stein ist einfach perfekt. Innen ist graviert: „Für immer Wir!“

Familie kann man sich ja nicht aussuchen – aber hätte ich es dürfen, ich hätte genau diese Familie ausgewählt. Meine, sowie seine. Die jetzt unsere wird. Das ist so aufregend. Und so verdammt toll!

Ich freu mich so sehr und schwebe auf einer kleinen Wolke. Jedes Mal, wenn mein Blick auf den Ring fällt, muss ich an den wunderbarsten Mensch der Welt denken: Mein Verlobter<3

Wir heiraten!

[blackbirdpie url=“http://twitter.com/schmetterding/status/247050659499737088″]

Und weil es so schön war, noch ein paar Bilder.

 

 

 

 

Der Graf & die Prinzessin <3

 

Von Freundschaften.

Es ist kein Geheimnis, was nächstes Jahr ansteht. Hochzeit. Unsere Hochzeit. Weil man gefühlt eine Million Dinge erledigen sollte, bevor es zum großen Tag kommen kann, haben wir schon jetzt ein paar Listen, auf denen sich Ideen zu verschiedenen Themen sammeln. Unter anderem eine Gästeliste. Und auf keiner anderen Liste ist bisher so viel gestrichen und geändert worden, wie hier.

Das wird unser Tag und diesen Tag möchte ich im Kreise der Menschen verbringen, die mir wirklich etwas bedeuten. Deswegen sind schon so einige Namen wieder gestrichen worden. Weil sich unsere Beziehung verändert hat. Weil wir uns verändert haben. Was nun nicht zwangsläufig falsch ist – passiert einfach, wenn man nicht mehr in der gleichen Gegend wohnt und sich nur noch selten oder überhaupt nicht mehr sieht. Allerdings gibt es dann auch hier Unterschiede. Freunde, die Freunde bleiben, wenn man sich dann doch nach Monaten wieder sieht – weil man sich immer noch so versteht wie am Anfang. Freunde, die die Bezeichnung nicht mehr verdienen. Die sich nur dann melden, wenn es um Dinge geht, die mit anderen Menschen zu tun haben, aber nicht um zu quatschen. Oder einfach gar nicht mehr. Ehrlich? Das brauche ich nicht mehr. Das zu erkennen tut zwar weh – aber andauernd hinter Menschen herrennen um den Kontakt nicht sterben zu lassen?

Somit habe ich gerade noch ein paar Namen von der Liste gestrichen. Dafür andere hinzugefügt. Menschen, die ich zwar erst kurz kenne – aber auf jeden Fall dabei haben möchte. Dabei ist diese Liste mehr als nur Gästeliste. Denn eigentlich ist sie ein Abbild, wie es in mir aussieht. Bis nächstes Jahr wird sich dort auch noch viel getan haben. Aber nur, weil ich jemanden schon Jahre kenne, bleibt er nicht auf dieser Liste.

Gute Nacht, mein Herz: in zusammenarbeit…

Einst, in einer stürmischen Nacht, versprach mir eine gute Freundin, mir eine Geschichte zu erzählen. Lange Zeit nun verbrachte dieses Zeitfragment in meiner Bibliothek. Hier nun, möcht ich die Geschichte jedoch veröffentlichen. Auf meinen Wunsch, auf Ihren Wunsch.

Es war mal eine Prinzessin, die wurde von einem bösen Zauberer in seinem Schloss gefangen gehalten. Sie mußte für diesen die ganze schrecklich Hausarbeit machen und Ihm das Essen kochen.

Sie mußte von Morgens bis Abends arbeiten und durfte nie außerhalb der Schlossmauern raus.

Eines Tages, die Prinzessin ging gerade im Garten spazieren, um Kräuter zu sammeln, sah sie durch ein kleines Loch in der Mauer, wie ein Edler Herr des Weges geritten kam. Er hatte einen tollen Gehrock an und mit seinem Zylinder schaute er wie ein Mann von Wert aus.  Auch war Er hoch zu Ross unterwegs.

Die Prinzessin hatte sich sofort Hals über Kopf in diesen Edelmann verliebt und hatte Angst Ihn nie wieder zu sehen.  Doch das Glück war Ihr holt, denn der Mann hoch zu Ross, durchritt den großen Torbogen des Schlosses des Zauberers. Er bat den Wachposten um Einlass , da Er zum großen Zauberer wolle und es wurde Ihm gewährt.

Die Prinzessin eilte in die Küche um das beste Festmahl zu kochen was Sie konnte , in der Hoffung das der böse Zauberer, ein Essen anfordern würde.

Als der Edelmann endlich zum Zauberer vortreten konnte, wollte Er von diesem wissen, was es denn mit den Gerüchten auf sich hat, Er halte eine Prinzessin gefangen. Der Zauberer lachte auf, verspottete den Edelmann und fragte wie Er den darauf  komme.  Dieser sprach, das Er im Dorf Gerüchte gehört hätte, und das Er die Prinzessin sucht, denn Sie solle von bezaubernder Schönheit sein.

Der Zauberer lachte erneut auf und sprach, das Er die Prinzessin  nie zu Gesicht bekommen würde und Er nie was herausgibt was Ihm gehört.  Da hatte der Graf  einen Idee und schlug dem Zauberer einen Handel vor…

Er versprach Ihm all sein Vermögen, wenn Er die Prinzessin mitnehmen dürfe, der Zauberer war nicht abgeneigt diesen Handel einzugehen.  Was Er natürlich nicht wußte, dass das Gold vom Grafen verwünscht war und sobald es in andere Hände gelangt, würde es sich auflösen.  Aber das wußte der Zauberer nicht.

Letztendlich war die Gier doch größer, als das wohl der Prinzessin.

Also ging Er auf den Handel ein und der Edelmann konnte mit der Prinzessin davonreiten.  Sie waren längst jenseits der Landesgrenze des Zauberers als dieser merkte das Er reingelegt wurde.  Vor lauter Zorn löste sich der Zauberer in Luft auf.  Der Graf jedoch ehelichte seine hübsche Prinzessin und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

Sie schrieb also über meine Prinzessin und Mich. Eine gute Nacht Geschichte, wie keine andere. Ich danke Euch, Lady D.

 

Gedankensplitter: Save-the-Date Karten.

Beim Clockworker gab es heute einen wirklich interessanten Link zu dieser Seite: Royal Steamline. Dort gibt es Einladungskarten, Umschläge, Tischkarten, Menükarten und auch Save-the-Date Karten. Die verschiedenen Designs sind einfach wundervoll, aber definitiv zu teuer. Ich habe dann ein wenig auf deutschen Postkarten- und Heiratsseiten gesurft und sie wesentlich günstiger, aber auf jeden Fall genauso schön gefunden. Soweit ich weiß sind diese Karten bei uns nicht so weit verbreit. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass wir schon mal so eine Karte bekomme haben.

Ich weiß nur: Bei unserer Hochzeit soll es sowas geben! Als hübsche, einfache Postkarten. Die Einladungen folgen dann später. Für die auch schon geplant ist.

Bevor jetzt aufgeschrien wird: Gedankensplitter. Einfach nur kurz festgehaltene Gedanken.