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Liebste Ophealia…

Vater,
Sag den Katzen, sie sollen nicht auf meinem Weg gehen
Sag den Katzen, sie sollen mir nichts vorschreiben
Es ist egal was ich vorhabe, was ich sage…
Vater…

Mutter…
Wir leben in wunderschöner Dunkelheit,
ab und an sich schlafend vor der Welt verbergen…
Oh, Mutter…

Vater…
geh mit deiner Tochter heute Abend aus
ich zeig dir meine Welt…

Vater…
sieh mein Licht
Aber wenn wir meine Hölle finden wollen

zeig ich dir, wie sie ist

Ich habe nicht vor, Ihr Licht zu sehen…

Mutter…
Sag den Katzen, sie sollen meine Pfote nicht halten
Sag den Katzen, sie brauchen nicht zu verstehen
Oh, Mutter… Vater…

Oh, Vater…
Wollen wir heute Abend zusammen kämpfen?
Wir zeigen ihnen, was sie fühlen können…
Oh, Vater…

Ich habe nicht vor, Ihre Lüge zu sehen
Aber wenn Sie Hölle mit mir finden wollen
Ich kann Ihnen den Weg jetzt zeigen…

Der Originaltext ist von Lissie – Mother …

ich hab den Text so verändert wie ich glaube, das er auf unser wundervolles Kätzchen passen könnte…

Ophealia… du fehlst uns! <3

Freundschaft II.

Dann sind da Menschen, die mich erst seit Februar kennen und trotzdem zu unserer Hochzeit eine Woche Urlaub nehmen, um zu helfen.
Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken ihre gesamte Wochenend-Planung umschmeißen, um bei unserem Umzug dabei sein zu können.
Menschen, die „Schreib mir, wenn du Hilfe brauchst“ auch wirklich ernst meinen.
Menschen, die genauso verrückt sind wie ich.
Menschen, die nicht sagen „Das geht nicht“ sondern „Lass mich überlegen, das bekommen wir hin!“

Und ich lerne so langsam, das alles annehmen zu können.

Das sind Freunde.

Danke dafür und für alles andere <3

Freundschaft.

Ab wann ist man befreundet? Wo hört Bekanntschaft auf und fängt Freundschaft an? Wie endet Freundschaft und warum?

Ich hatte nie die eine allerbeste Freundin. Eigentlich war ich immer die Zweitfreundin. Die, die immer da war, aber nie als beste Freundin bezeichnet wurde. Das war früher zwar irgendwie schmerzhaft, aber ich bin ja trotzdem groß geworden. Mit Freunden. Bin oft vergessen worden, weil ich einfach immer „so da“ war. Gehörte überalle nur halb zu.

Heute habe ich einen kleinen Kreis von Menschen, die ich als Freunde bezeichnen würde. Meine Lieblingsmenschen. Dafür muss man sich nicht lange kennen, nicht oft sehen, nicht jeden Tag voneinander hören. Man weiß – sie sind da und ich bin da. Füreinander.

Trotzdem mache ich mir immer wieder Gedanken darüber. Ist diese Person mein Freund? Wie viel würde ich ihr erzählen? Was sind die Kollegen? Keine Freunde. Vielleicht werden sie es. Vielleicht. Noch sind es nur Kollegen. Wie Bekannte.

Im Grunde ist es eigentlich völlig nebensächlich. Trotzdem bleibt mein Kopf immer wieder daran hängen. Und dann fängt die Gedankenspirale an. Hört nicht mehr auf. Solange ich Freunde und Menschen, die ich nicht mag, trennen kann, muss ich mir eigentlich keine Gedanken darüber machen.

Bist du mein Freund?

Von Freundschaften.

Es ist kein Geheimnis, was nächstes Jahr ansteht. Hochzeit. Unsere Hochzeit. Weil man gefühlt eine Million Dinge erledigen sollte, bevor es zum großen Tag kommen kann, haben wir schon jetzt ein paar Listen, auf denen sich Ideen zu verschiedenen Themen sammeln. Unter anderem eine Gästeliste. Und auf keiner anderen Liste ist bisher so viel gestrichen und geändert worden, wie hier.

Das wird unser Tag und diesen Tag möchte ich im Kreise der Menschen verbringen, die mir wirklich etwas bedeuten. Deswegen sind schon so einige Namen wieder gestrichen worden. Weil sich unsere Beziehung verändert hat. Weil wir uns verändert haben. Was nun nicht zwangsläufig falsch ist – passiert einfach, wenn man nicht mehr in der gleichen Gegend wohnt und sich nur noch selten oder überhaupt nicht mehr sieht. Allerdings gibt es dann auch hier Unterschiede. Freunde, die Freunde bleiben, wenn man sich dann doch nach Monaten wieder sieht – weil man sich immer noch so versteht wie am Anfang. Freunde, die die Bezeichnung nicht mehr verdienen. Die sich nur dann melden, wenn es um Dinge geht, die mit anderen Menschen zu tun haben, aber nicht um zu quatschen. Oder einfach gar nicht mehr. Ehrlich? Das brauche ich nicht mehr. Das zu erkennen tut zwar weh – aber andauernd hinter Menschen herrennen um den Kontakt nicht sterben zu lassen?

Somit habe ich gerade noch ein paar Namen von der Liste gestrichen. Dafür andere hinzugefügt. Menschen, die ich zwar erst kurz kenne – aber auf jeden Fall dabei haben möchte. Dabei ist diese Liste mehr als nur Gästeliste. Denn eigentlich ist sie ein Abbild, wie es in mir aussieht. Bis nächstes Jahr wird sich dort auch noch viel getan haben. Aber nur, weil ich jemanden schon Jahre kenne, bleibt er nicht auf dieser Liste.