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Deichbrand 2011 – das war grauenvoll.

Bin wieder da. Nach einer Dusche und Schlaf im kuscheligen Bett geht es mir auch wieder viel besser. Es wird keinen ausführlichen Festivalbericht geben. Das hier wird ein reiner Meckerpost. Weil es nötig ist. Vorweg: Ich war noch nie auf einem Festival, welches so schlecht organisiert war. Einfach grauenvoll. Vermutlich kommt das jetzt so rüber, als wenn ich völlig abdrehe. Aber mal im Ernst – nach Duisburg bekommt jedes Festival jede Menge neue Auflagen und hier ist alles viel schlimmer als es bei den anderen überhaupt jemals nur ansatzweise so war? Da kann doch was nicht stimmen!

Ich habe einfach mal den Geländeplan mit Nummern versehen. Macht das Erklären etwas einfacher. Fangen wir einfach mal bei meiner Nummer 1 an: Green Camp. Eigentlich ja eine ganz feine Sache. Nur – es war nicht dort, wo es eingezeichnet ist. Sondern bei der zweiten eins, hinter der Autobahn. Fußweg bestimm 20 Minuten, mit Gepäck 30. Dahinter befand sich auch der Parkplatz Südost – von deren Existenz keiner wusste. Als die normalen Campingplätze voll waren, wurden alle Camper wieder zurück zum Green Camp geschickt. Nett, oder? Das einzige positive daran war eigentlich, dass sie an allen vier Seiten des Camps 7 Dixis und zwei Toilettencontainer hatten. Abgesoffen sind sie wohl auch dort. Weiter mit Nummer 2: Parkplatz. Wir sind auf Parkplatz Süd gelandet und hatten damit ziemlich Glück. Der Weg zum Camp war okay, wir haben allerdings auch nicht allzu weit auf dem Gelände gezeltet. Allerdings versank der Parkplatz Sonntag dann völlig im Matsch. Gegen das Wetter kann natürlich keine Festival-Orga was unternehmen – aber wenn schon Holzspäne an matschigen Stellen verteilt werden – warum dann nicht auch an der Stelle direkt vorm Eingang? Es sind dort sooo viele Autos stecken geblieben. Möchte nicht wissen, wie das Montag war. Die Holzspäne waren übrigens eine hervorragende Idee! Allerdings auch irgendwie die einzige. Der Parkplatz war noch dazu fast komplett dunkel. Dunkel. Matsch. Juchu. Aber auch ohne Matsch – einen komplett dunklen Parkplatz ohne Hinweistafeln zum Eingang/Ausgang – bedenklich. Nummer 3: Unser Camp. Ungefähr dort haben wir gecampt. Direkt am Weg, kurz vor Ende des Campinggrounds. Dahinter fing ein Maisfeld an. Wir bauten unsere Zelt auf einem Stoppelfeld auf. Sandboden. Jegliche Heringe sind bei leichtem Luftzug aus dem Boden geflogen. Es hat gestürmt ohne Ende. Nachdem mir Samstagmorgen das Zelt um die Ohren geflogen ist, habe ich abgebaut und die Nacht darauf im Auto geschlafen. Es war sowieso abartig laut auf dem Campinggelände. Und auch hier komplett dunkel. Keine Scheinwerfer, nichts. Nummer 4: Einlass Gelände. Wir hatten die Wahl unten um das Gelände über den Campingplatz zu gehen oder oben rum auf befestigtem Weg. War ungefähr gleich weit zu laufen. Bei den großen Bands war ich überall schon vorher af dem Gelände – ich möchte nicht wissen, wie lang die Schlangen am Einlass sonst waren. Es waren vier oder fünf Schleusen dort. Daneben ein Ausgang der ungefähr 3m breit war. Gedrängelt wurde schon bei wenig Andrang. Das war alles andere als schön. Die Ordner haben eigentlich nur nach den Bändchen geschaut, abgetastet wurde ich nicht einmal. In die Taschen schaute man nur am Anfang. Also hatten auch quasi alle Besucher nicht nur die erlaubten Tetrapaks sondern auch jede Menge Dosen mit auf dem Gelände. Nun ja. Nummer 5: Weg zum Parkplatz. Hinter dem Gelände mussten alle Besucher lang, die zum Green Camp wollten, zu den Parkplätzen oder zum normalen Campingplatz. Der Weg war meist 2m breit, an einigen Stellen durch Bauzäune aber auch mal eben nur 1m. Geschiebe und Gedränge, vorallem am Sonntag, weil die Müllsäcke für den Müllpfand am Eingang Nord abgegeben werden sollten. Warum haben sie die paar Nightliner nicht einfach zwei Meter weiter gestellt? Verstehe ich einfach nicht. Platz war dort defintiv genug. Außerdem war der ganze Weg komplett unbeleuchtet. Es war einfach stockdunkel. Nebenan gleich ein Feld. Das geht einfach gar nicht! Parklplätze und Campingplätze nicht zu beleuchten ist eine Sache – aber den Weg? Gerade bei den ganzen stockbesoffenen Menschen halte ich das für ein sehr großes Risiko. Nummer 6 &7: Toiletten & Duschen. OMG. War das ekelhaft. Es gab für den ganzen Campingplatz 20 Dixis. Plus 6 Container auf dem Festivalgelände. Die Container, die es auch beim Mera gibt und die dort immer recht gut sauber gehalten sind und an denen sich dort praktische Schlangen bilden. Das war hier aufgrund des fehlenden Platzes einfach nicht möglich. Unbeleuchtet waren sie auch. Außerdem sind diese Container in den ganzen Tagen nicht einmal sauber gemacht worden. Bei Schlamm und Regen sahen sie dann nachher auch dementsprechend aus. Wenigstens die Dixis wurden ab und an gereinigt – aber bei der geringen Zahl für knapp 14.000 Camper hat das nicht viel gebracht. Ich weiß nicht, ob es noch irgendwo weiter hinten auf dem Campingplatz Dixis gab – gesehen habe ich keine. Selbst auf dem Hörnerfest waren mehr Dixis! Noch nie habe ich mir so sehr gewünscht, ein Mann zu sein. Die sind dann immer schnell ins Maisfeld. Während wir Damen die 10 Minuten zu den Dixis laufen durften. Ich habe auch noch nie so viele männliche Geschlechtsteile gesehen. Man dreht sich natürlich kackfrech um, wenn man direkt neben unserem Camp an den Zaun pisst. Bäh. Duschen kosteten noch mal 2€ – finde ich schon ganz schön dreist. Die Karten sind schon teuer genug geworden – okay, im Vergleich zu andere Festivals war das eher günstig, aber trotzdem! Dann soll doch die Karte einfach 5€ mehr kosten, dafür dann bitte mehr Klos und kostenlose Duschen! Nummer 8: Festivalgelände. Es war irgendwie ziemlich klein. Bei guten Wetter hätte sich das Glände bestimmt gut zum chillender Weise Bands hören geeignet. War ja aber nicht. Ungefähr da, wo meine 8 gelandet ist, war das größte Nadelöhr. Nach In Extremo wollte ich zu den Toiletten – und bin dort fast zerquetscht worden. Alle drücken von vorne, von hinten, von den Seiten. Noch dazu mega besoffene Spacken rundherum. Kurz vor Panik habe ich es dann doch an der Seite rausgeschafft. Mit einer geschickt platzierten Schleuse um den Ein-/Ausgangsbereich etwas zu trennen, wäre das nicht passiert.

Noch ein paar allgemeine Gedanken, dann höre ich auch auf.

Security: Es gab unheimlich viel Security – nur kaum jemand mit Ahnung. Wenn man eine einfache, berechtigte Frage stellte, wurde man schon angeraunzt dafür. Kompetenz? Kaum vorhanden. Eingänge wahllos öffnen und schließen und dann die Besucher anpampen, warum sie denn falsch gehen. Toll.

Eingang: Personalausweis! Warum denn das? Meine Schwester hatte ihren nicht mit – aus Angst vor Schusseligkeit das Ding zu verlieren. Ihr wollten sie erst gar kein Bändchen geben. Zur Alterkontrolle – meinetwegen. Aber dann hätten sie ihr ja beide Schnippsel abschneiden können und sie quasi als „unter 16“ reingehen lassen können. Nun ja. Bisschen diskutiert und sie hat ihr Band bekommen. Es steht btw nicht auf der Homepage, dass der Perso gebraucht wird. Hatte ich bisher auch noch nie. Die Alterskontrolle über die Bändchen ist auch eher nicht passiert. Es reicht immer, wenn die Ordner kurz das Orange gesehen haben.

Polizei: Schön, dass so viel Polizei vor Ort war. Aber müssen sie mit ihren Pferden wirklich über den Campingplatz und aufs Festivalgelände? Die Tiere waren unheimlich nervös und es war wirklich sehr anstrengend für sie. Muss dass denn sein? Eines der Pferde hatte sich auf dem Campingplatz mit dem Huf im Absperrband verheddert – man merkte, wie es panischer wurde. Auch am Sonntagabend sind sie mit den Pferden auf dem Gelände gewesen – beim Soundcheck für Die Happy. Zum Glück nur ganz kurz.

Menschen: Ich bin noch nie so oft und so dumm angemacht worden, wie an diesem Wochenende. Ich habe blaue Haare – na und? Wayne? Es waren so viele Besoffene unterwegs – die teilweise nicht mal mehr stehen konnten. Das war echt bäh. Grufties trinken irgendwie immer nur so viel, dass sie auf ihren Plateauschuhen noch laufen können. Das Publikum war Szenemäßig sehr gemischt – vereinzelt Grufties, Metal, Alternative, Indie, Rock, Hip-Hop – trotzdem wurde verdammt viel gelästert. „Wie scheiße siehst du denn aus?“ – „Geh nächstes mal außen rum, so was Hässliches soll nicht vor unserem Zelt laufen!“ – „Kommst du vom Friedhof, oder was?“ Ging nicht alles gegen mich, einfach aufgeschnappt.

Ach ja, Bands waren auch da. Gesehen habe ich Freitag kurz Frida Gold – tolle Stimme! Donots – gerockt. Bullet for my Valentine – viel zu leise. Samstag: Bosse – großartig wie immer! Kettcar – einfach hach. In Extremo – mein Highlight, auch wenn sie zehn Minuten vor angekündigtem Beginn angefangen sind und ich deswegen zwei Lieder nur auf dem Weg hören konnte. Pennywise – fand ich schlecht, habe nur ganz kurz reingehört. Guano Apes nur gehört – war irgendwie auch nicht so. Sonntag: Skunk Anansie – Wow! Bad Religion – geil! Die Happy – gerockt! Die Fantastischen Vier – absolut würdiger Abschluss, da war es dann auch sowas von egal, dass wir patschnass waren, die waren mal wieder großartig!

Das ganze Festival ist wohl zu schnell zu groß geworden. Man hätte definitiv 3000 Karten weniger verkaufen sollen. Mindestens. Dann ist es halt früher ausverkauft – na und? Und wenn es nicht genug Geld ist – macht die Karten halt teurer! Aber hört gefälligst auf an der Sicherheit zu sparen!

Also, wenn jemand zum Deichbrand fahren möchte – dann macht das bitte nur der Bands wegen! Für schönes Campen und mit Freunden feiern – sucht euch da lieber ein anderes Festival.

Amphi 2011 – das war’s.

What a weekend. Fuck yeah! Es war großartig. Nass. Kalt. Warm. Sonne. Regen. Allein. Zu zweit. Zu dritt. Zu viert.

Fahrt hat dank Stauumfahrung ganz gut geklappt, Parkplatz haben wir auch noch bekommen – sogar irgendwie in der kostenlosen Reihe. Vom Parkplatz zum Campingplatz war das dann aber auch schon ein Stückchen zu laufen und zu schleppen. Dort Bändchen bekommen – LILA! Plus gelbes Papiercampingband. Platz für die Zelte gesucht und einfach mal direkt an den Gang vor ein paar andere Zelte gestellt. Mein Minizeltchen aufgebaut und prompt ausgelacht worden. Pah. Nachbarn kennengelernt und beschlossen, zusammen zur Warm-Up-Party zu gehen.

Hübsch gemacht, geschminkt – gewartet. Losgelaufen. Direkt am Rhein war es echt wunderschön. Die dunkle Stadt, hübsch beleuchtet. Über eine Brücke mit vielen Schlössern.

Das sah echt beeindruckend aus. Aber auch der Gedanke ist schon berechtigt.

Dann am alten Wartesaal angekommen – ich WILL diese Location hier bei uns! Das war echt schön. Noch dazu Depeche Mode-Party auf dem einen Floor. So viele Menschen, die zu der Musik tanzten, die ich so liebe! Das kenne ich einfach hier bei uns nicht. Hach, es war traumhaft. Die Rückfahrt eher nicht. Wir hatten uns zu viert ein Taxi genommen und der Taxifahrer wollte uns wohl zeigen, wie Köln so ist. Mit 80 durch die Stadt gebrettert, Schlangenlinien und Vollbremsungen inklusive. Irgendwann waren wir dann irgendwo – nur froh, endlich aus diesem Auto zu kommen. Luftlinie 50m zum Campingplatz. Wenn da nicht das Messegelände gewesen wäre… Wir liefen im Endeffekt länger, als wenn wir vom alten Wartesaal direkt gelaufen wären. Aber ich hatte sehr viel Spaß mit unserer Campingbekanntschaft. Den ganzen Weg nur gekichert und gelacht. Krkr. Im Zelt dann kaum schlafen können, weil noch immer so viel Adrenalin durch Blut schwappte.

Samstag dann mit Wecker wach geworden – schließlich hatte ich ja ein Tweetup angeleiert. Um elf. Hust. Gute Idee. Ab unter die etwas wärmer als eiskalte Dusche und dann hübsch gemacht. In LILA! Lila ist das neue schwarz und so. Mit pinker Netzstrumpfhose.

Leider waren die Lidschattenfarben nicht so schön, hätte vielleicht doch die Glitzerpalette mitnehmen sollen. Okay, zwischendrin noch gefrühstückt und dann mit Steffen los Richtung Gelände. Uff war das weit.

Pünktlich am Treffpunkt gewesen – @rothorsekid kam auch recht schnell. Dann trudelte noch @zorbla ein mit Anhang.

Das war’s dann aber auch. Zu viert sind wir zur Beachbar und habe da chillender Weise X-RX ignoriert. „Das sieht ja aus wie eine Schlangengrube, wie die da tanzen.“ „Was hat er gesagt? Taschenlampe?“ – „Nee! Tanz, Schlampe!“

Auch als Staubkind spielte waren wir noch dort. Es war halt einfach super gemütlich und angenehm und hören konnten wir auch alles.

Kurz danach ging es dann in’s Theater zum C64 Porno Vortrag von Honey. War sehr klasse. Krkr. Danach liefen mir dann @VHopscotchV und @AlsterNerd über den Weg. Bisschen geschnackt und zu Zeraphine. Leider habe ich irgendwie meine Kopfschmerztabletten nicht wieder in die Tasche gepackt und nach einem kurzen Besuch beim Merchstand und drei Songs Zeraphine bin ich deutlich benebelt Richtung Zeltplatz. Auf der Wiese vor dem Ausgang saßen @Xavadon, @Alex_Page87 & @istani – mehr als kurzes Hallo sagen war für mich da aber nicht mehr drin. Also zurück zum Zelt. Immerhin stand der Wind so treffend, dass ich Zeraphine die ganze Zeit hören konnte. Im Zelt die ersehnte Ibu geschluckt und schnell noch ein paar Spaghetti gegessen. Ohne mich einzusauen – Sensation. Als die Wirkung einsetzt, war das besser als jede Droge. Plötzlich war mein Kopf wieder klar. Dann zurück zu den liebsten Twitterern und auf der Wiese vor dem Gelände inzwischen auch mit drei weiteren den Rest Tanzwut und dann Samsas Traum gehört. Selten so einen schlechten Auftritt von Herrn Kaschte mitbekommen. Stimmlich sowas von mies und auch seine Ansagen, nun ja. Irgendwann aufgebrochen, die @Tanwethwen getroffen und in’s Staatenhaus. Dort an den Ständen langgeschlendert, die letzten zehn Sekunden von Zauberschloss von In Strict Confidence mitbekommen und Frau @Mary_Sew getroffen. Draußen fing es langsam an zu regnen. Eine Kette gekauft mit einem Octopus – der hat Wackelaugen und umklammert einen Stein.

Als nächstes zum X-Tra-X-Stand gehuscht – der war trocken. Tja, dort dann ein bisschen gestöbert. Die Fledermausrucksäcke angeschaut. Eine ganze Wand voll. Aber 29€ war mir irgendwie zu viel. Gegenüber hingen dann noch mal ein paar – huch, 25€? Tatsächlich war genau EINE mit 25€ ausgezeichnet. Sie schaute mich dann auch an und sagte „Mama!“ – jetzt ist sie meine. Wir haben dann auch zusammen Die Krupps und Deine Lakaien angesehen. Schön trocken unter dem Schirm während die welt im Regen versunken ist. Es war traumhaft. Die Krupps waren echt mein Fall und Deine Lakaien genauso top wie im Oktober. Danach war ich dann auf dem Weg von der Bühne zum Staatenhaus schon pitschnass und habe mich auf den Rückweg zum Campingground gemacht. 20 Minuten durch einen stockdunklen Park im strömenden Regen. Bin zum Glück eher kein Angsthase. Angekommen am Zelt habe ich dann leider schon das Unheil entdeckt: Mein Zelt ist abgesoffen. So richtig. Schlafsack, Isomatte, Regenjacke – patschnass. Habe dann die trockenen Sachen in Plastikverpackt, mir einen dicken Pulli angezogen und mich in Fleecedecken und Plasitplane eingewickelt. Es tropfte schön weiter ins Zelt, aber ich war so gut es ging trocken.

Dann kam der Sonntag. Geschlafen habe ich vielleicht zwei Stunden richtig, als es dann gegen 6 aufgehört hat zu regnen. Ab unter die Dusche, mit der Hoffnung, dass die Nackenschmerzen of hell besser werden. War nicht der Fall. Der Plan Rock, Korsett, Top hatte sich dann auch erledigt – ich blieb bei Festivalshirt, Hose und Gummistiefeln. Als es dann wieder anfing zu regnen, setzt ich mich zu den beiden Damen ins Zelt, die langsam wach wurden. Da flossen dann so einige Sturzbäche durch das Zelt… Beschlossen, dass wir am Abend noch fahren. Auf dem Weg zur Funkhausgruppe noch @Martin_Black getroffen.

Funkhausgruppe waren klasse! So viele Menschen auf der Bühne, die einfach Spaß hatten, an dem was sie machten.

Honey warf noch so kleine bunte Stressbälle und Monopolygeld in’s Publikum.
Etwas schade waren die Mikroprobleme. Aber die CD wird definitiv bald gekauft.

Kurz ins Staatenhaus und @rothorsekid & @zorbla getroffen.

Zurück zum Camp und alles abgebaut. Zum Auto verfrachtet. Passte alles. Als wir dann wieder zum Platz wollten, bekam ich noch mit, dass @VHopscotchV und @Alsternerd wieder da waren. Allerdings ohne Karte, also saß ich noch einen Augenblick bei ihnen auf der Bank. Schnell noch den Sampler besorgt und kurz bevor sie dann los sind, stieß @rothorsekid wieder zu uns. Gab ihm sein mobiles Ladegerät – ich war voll, er auch. Bei ihm aber durch Bier. Dort dann noch Agonoize gehört. Also sehen muss ich die auch nicht unbedingt. Dann zu zweit wieder rein, Das Ich anschauen. Meine Begleitung war dann erfreut, dass Myk Jung mitgesungen hat – ich freute mich auch über Sven Friedrich. Der ganze Auftritt war schon cool, ich möchte sie aber eigentlich auch gerne noch mal in Originalbesetzung sehen. Als nächstes dann Nitzer Ebb. Ich hatte hunger und merkte, wie mein Kreislauf nicht mehr so ganz wollte und kaufte mir dann das einzige mal den Wochenende was zu essen auf dem Gelände. VIER € für ein Leberkäse-Brötchen. Nun ja, vermutlich war das noch das beste Preis/Leistungsverhältnis dort. Tag zuvor zahlte ich ebenfalls vier € für 0,5l Cola – immerhin konnte ich die Flasche dann immer wieder nutzen und habe sie auf dem Zeltplatz gefüllt. Bei Nitzer Ebb dann den @rothorekid wieder getroffen, mit seinen beiden Freunden.

Auch @chrismaestro war kurz da – lustige Fotos entstanden. Ich bin die einzige Frau, die Gummistiefel tragen darf, fuck yeah!

Hach, als letztes Lied gab es dann noch mal The Machineries of Joy, wie schon am Tag zuvor bei den Krupps – dieses Mal beide Bands zusammen. Großartig! Von Subway habe ich dann noch ein paar Lieder gehört und dann ging es rein in’s Staatenhaus zu Covenant.

Wow. Absolut geflasht. Es war so(!) genial! Wenn die hier irgendwann in der Nähe sind, werde ich definitiv da hin. Leider hatte ich meiner Fahrerin versprochen nach Subway rauszukommen – Convenant spielten noch weiter. Nun ja, war halt so. Dann Rückweg. Ging stautechnisch auch. Um viertel vor acht zu Hause ins Bett gefallen.

Ich war viel mit @rothorsekid unterwegs – und hatte verdammt viel Spaß! Wie er schon so treffend sagte, wir haben in der Gothicszene irgendwie alles aufgenommen, was so in unsere Richtung ging – Cyber, Miltär, Mittelalter, Steampunk. Wäre nur schön, wenn diese Gestalten dann auch in die andere Richtung tolerant wären. Nur war das gerade jetzt beim Amphi eher nicht so der Fall.

Mein Fazit vom Wochenende: Essen/Trinken VIEL zu teuer, Campingplatz unendlich weit weg, Duschen kurz vor kalt – schönes Gelände, viel drumherum, toller Beachclub, großes Café im Staatenhause, tolles Bands.
Sollte ich nächstes Jahr wieder fahren, dann mit meinem Grafen, einem Hotelzimmer und meiner großen Kamera. Wir bräuchten dank meiner Verwandten auch eigentlich nur eine Übernachtung – dann kann man sich das Campingticket für 18€ auch sparen.