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52 Songs: Ohrwurm

Häufig habe ich Ohrwürmer. Von den unterschiedlichsten Interpreten. Momentan ist es aus einem Film, oder Musical, wenn man so will. Das Lied handelt von der Schönheit der Frauen, die ich, dank meines 3 wöchentlichen Urlaubs, in vollen Zügen genieße. Bei meiner Liebsten zu sein ist einfach Traumhaft.

„Pretty women

Blowing out their candles or
Combing out their hair,
Even when they leave
They still are there.
They’re there“

Wie gern doch seh ich Ihr bei den einfachsten Arbeiten zu. Oder so wie letzten Freitag im Ela. Sie tanzt einfach Elfengleich. Sie bewegt sich so bezaubernd… bei allem was Sie tut.

Zudem muss ich sagen, das ich, dank des Films, mir so ein Barbiermesser zulegte. Es ist ein ganz anderes Rasur-Erlebnis. Und meine Frisur ähnelt, wenn ich lang nicht beim Frisör war, Sweeny Todd. Ein Film den man gesehn haben sollte.

Zirkusadel reist…

In den nächsten Tagen werde ich eine großartige Reise antreten. Warum ich schon vorher weiß, das sie großartig wird? Nun, ich fahre zu meiner Liebsten. Für 3 Wochen. Die freude ist kaum auszuhalten. Und so packte ich eben, liebestrunken, meinen Koffer. Fangen Wir mit der untersten Schicht an.

Natürlich dürfen meine guten Hosen nicht fehlen. Ich habe aber da unter noch, sagen Wir, unaufälligere Modelle.  Als nächstes also mal legere Kleidung. Nächste Schicht: T-Shirts.

 

 

Nun…Ich sag mal, Shirts sind nicht ganz so mein Ding, erst in letzter Zeit hab ich diese Art von Kleidung zu schätzen gelernt. Trotzdem, wohler fühl ich mich nunmal im Hemd. Und so kommen Wir auch zur dritten Schicht.

 

 

Ist wohl schlecht zu erkennen, aber es sind auch schwarze Hemden im Koffer. Dazu, für jede Gelegenheit, eine Krawatte. Jetzt nicht im Bild sind meine beiden Hosenträger, die ich ja schon im anderen Artikel vorstellte. Nächste Schicht. Vesten.

 

3 Westen sollten reichen um überall immer gut auszusehen.

Die letzte Schicht.

 

 

 

 

 

Bestehend aus; Streichhölzern, mein Amulett von Ihr, Krawattenkette, Armbanduhr, Schweißer-bzw. Fliegerbrille, Taschenuhr,Sonnenbrille, Eyeliner und Kajal, Nagelack, Nadeln, meine Ringe, mein Rasiermesser, Nähgarn, Kontaklinsen, ein Buch und ein Knopf. Das nötigste also nur.

So sieht das dann gepackt aus. Hier noch mein Bandana.

Alles in allem soll es ja für 3 Wochen reichen. Ich bin voller Sehnsucht nach Ihr, ich kann es kaum erwarten, mich in den Zug zu setzten um von Ihr dann abgeholt zu werden. Da Wir ja auch so einiges vorhaben, muss ich für alles gerüstet sein. Und das, so denke ich, bin ich.

52 Songs: Tanzen

Ich war nie ein großer Tänzer, ich bin eher der, der die Getränke-karte kennen lernt. Bis ich mit meiner Prinzessin zusammen kam…ich sah Sie das erste mal tanzend im Ela…Wir trafen Uns dort…Ich nahm dann Ihre Tasche entgegen, um sorgsam darauf zu achten. Sie ging auf die Tanzfläche…und Ihre bewegungen waren…traumhaft! Soetwas hatte ich noch nie gesehen, Sie entführte mich…und Sie berührte mich dabei nur seelisch…und brachte mich an eine Waldlichtung…dort tanzte Sie weiter…für mich ganz allein…Feengleich…Elfengleich…So fein…so zart…

Und seit kurzen hätte ich auch Lust zu tanzen, allerdings muss das Lied mich berühren…Nein, entführen…zu dem muss ich meine Lady dann auch umgarnen können dabei…sonst bringt es mir nichts…Sie muss sich mit mir bewegen können…wärend ich Sie mit Berührungen in meinen Bann ziehen kann…

Ich bin kein guter Tänzer und es sieht auch nicht gerade schön aus…aber wenn ich meine Cherié umgarnen kann, bin ich schon mehr als zufrieden…

Der Graf & die Prinzessin. Weiter?

Es war das letzte Wochenende im Oktober, Samstag bin ich wieder nach Hause. Abends war Halloweenparty in Dellbrück. Da habe ich viel mit guten Freunden über meine Situation gesprochen. War fest davon überzeugt nicht wieder zu fahren. Bis wir dann geschrieben haben. Bei ICQ. Er war einfach so anders als alle, mit denen ich mich in der Zeit lose getroffen habe. Viel jünger, aber viel erwachsener. Dann war klar: Wir sehen uns wieder. Im Ela. Dazu habe ich diese Worte direkt nach dem Abend verfasst:

Freitag, 5. November. Zur Prinzessin & Haare färben extrem. Als ich dann den Reifrock, den Überrock, die Schuhe, das Korsett anhatte, fühlte ich mich wahrhaftig wie eine Prinzessin. Meine Haare saßen so gut. Meine Augen haben mir sehr gefallen. Der Rock passt so schön zusammen mit den Schuhen. Hach.
Nach einiger Zeit dann los. Aufregung steigt. Ankunft, ich entschwinde meinen Begleitern. Schaue mich suchend um. Sehe ihn. Er lächelt. Umarmt mich. Wir schauen uns in die Augen. Lange. Kommen uns langsam näher. Küssen uns. Er nimmt meine Hand und lässt sich führen. Lernt meine Begleitungen kennen. Weicht mir den ganzen Abend nicht mehr von der Seite. Umarmt mit von hinten, wenn ich gedankenverloren der Prinzessin beim Tanzen zu schaue. Küsst mich immer wieder vorsichtig und mit viel Gefühl.

Die Blicke! Die Blicke! Er sah so wahnsinnig toll aus. Mehr als einmal kam der Kommentar „Raaawr! Lass ihn dir nicht wegschnappen!“ Ich sah wahsinnig toll aus. So fühlte ich mich auch. Hübsch. Begehrt. Freudig. Toll. Sein Outfit passte zu meinem. Meine Tasche übergab er mir stets mit einer leichten Verbeugung, verabschiedet wurde ich mit einem Handkuss.

Dazu hatte ich oft dieses Zitat im Kopf, welches ich vor einiger Zeit bei Spontis fand: „Wenn sich eine Gothic-Frau und ein Gothic-Mann (oder Gleich­ge­schlecht­li­che) einen Kuss geben, dann geschieht das nicht so neben­bei. Der Kuss ist für alle Goths ein ganz tie­fes Gefühl, eine völ­lige Hin­gabe.”  (Ein Zitat von: The Dar­k­ness)

Das Herz schlug mir bis zum Hals. Vor Freude. Vor Zufriedenheit. Vor Aufregung.

Rückfahrt. Prinzessinnen strahlen. Der Graf kann Schiffchen falten, er ist akzeptiert.

Sonntag haben wir das geklärt, was es ist. Eine Romanze. Eine Affäre, wenn man so will. Keine Verpflichtungen. Jederzeit beendbar. Ehrlich wollen wir sein. Eine Beziehung kann ich wohl nicht. Nicht jetzt. Nicht mit ihm. Oder noch nicht?

Es kam dann also anders, als ich damals dachte.