Schlagwort-Archive: Chaos

Liebste Ophealia…

Vater,
Sag den Katzen, sie sollen nicht auf meinem Weg gehen
Sag den Katzen, sie sollen mir nichts vorschreiben
Es ist egal was ich vorhabe, was ich sage…
Vater…

Mutter…
Wir leben in wunderschöner Dunkelheit,
ab und an sich schlafend vor der Welt verbergen…
Oh, Mutter…

Vater…
geh mit deiner Tochter heute Abend aus
ich zeig dir meine Welt…

Vater…
sieh mein Licht
Aber wenn wir meine Hölle finden wollen

zeig ich dir, wie sie ist

Ich habe nicht vor, Ihr Licht zu sehen…

Mutter…
Sag den Katzen, sie sollen meine Pfote nicht halten
Sag den Katzen, sie brauchen nicht zu verstehen
Oh, Mutter… Vater…

Oh, Vater…
Wollen wir heute Abend zusammen kämpfen?
Wir zeigen ihnen, was sie fühlen können…
Oh, Vater…

Ich habe nicht vor, Ihre Lüge zu sehen
Aber wenn Sie Hölle mit mir finden wollen
Ich kann Ihnen den Weg jetzt zeigen…

Der Originaltext ist von Lissie – Mother …

ich hab den Text so verändert wie ich glaube, das er auf unser wundervolles Kätzchen passen könnte…

Ophealia… du fehlst uns! <3

Alles.Nichts.Oder.Gedankensplitter.

Es ist momentan Zeit der Veränderung. Da ich momentan einfach nur Adel bin, ist es wohl an der Zeit. Soll ich meine Wohnung verlassen? Zurück zu meinen Wurzeln? Ich lebte einst in einem beschaulichen Nest, wo sich jeder kannte. Will ich dahin zurück? Oder anders gefragt, warum eigentlich nicht? Ist es wegen der schlechten Busverbindung? Stimmt, man sollte hier ein Fahrrad besitzen. Ich hab sogar, wenn ich mich recht entsinne, 3 im Keller stehen. Wovon eins…ach lassen Wir das.

Zumindest ist es seltsam dort. Alles alte Menschen, die einem sagen wie sehr man doch dem Vater ähnelt. Ich bin wenigstens nicht adoptiert, auch wenn meine Schwester mir das oft weis machen wollt. Ich könne das kleine Zimmer haben, dort wo ich größtenteils aufwuchs. Es ist klein und eng. Nicht besonders meinen Ansprüchen genügend…

Im Schwimmbad eben starrte ich gedankenversunken auf meine Füße…ich dachte die ganze Zeit an meinen bisherigen Werdegang. „Ich erinnerte mich an die Zeit als ich vergeblich versuchte einen Beruf zu erlernen…“ Eine Entscheidung, die ich treffen sollte, musste also her. Will ich nun zurück oder nicht? Es würde einiges an Geld sparen. Geld, was Wir möglicherweise brauchen werden. Sogar ganz bestimmt. Mutter würde sich mehr als freuen und Vater, nunja, wenn Er bereits davon weiß, würd Er sich sicher auch freuen.

Meine Prinzessin würde es besser finden, wenn ich nicht mehr allein zu Haus wär. Kann ich ja nichts dafür wenn das Personal abhaut! Aber genug der Scherze. Die ganzen Möbel, diese kleine Existenz. Muss diese erst fort, damit das Wir leben kann? Ja. Muss Sie. Und das wird Sie. Für Uns! Weil Sie mir mein Leben ist. Und ich Sie über alles liebe, meine wunderschöne Prinzessin! Damit sei mein Entschluss wohl gefasst. Ich ziehe aus. Suche mir, wie ein Einsiedlerkrebs, ein neues Schneckenhaus. Von meinem neuen zu Haus dann können Wir überall hin ziehen. Sobald ich einen neuen Platz habe. Wohin Uns der Wind weht, quasi.

Gothic Friday; Symbole

Ich unterhielt mich Samstag Vormittag mit Herr Spontis. Nach kurzer plauderei dann wollte ich auch beim Gothic Friday mitmachen. Mir schien es schon fast unverschämt, das nicht vorher schon getan zu haben. Gut, also Symbole oder Sinnbilder, die ich verwende?

Da fällt mir zuerst mal mein Tattoo ein. Mein Tattoo besteht aus einem Drudenfuß und dem gesamten Runenalphabet. Einst bekam ich einen Runenbeutel geschenk, was dazu führte, das ich lernte, Sie zu legen und aus Ihnen zu lesen.  An den Zacken des Pentgramms befindet sich jeweils ein Kreis mit einer weiteren Rune darin. Dies sind die 5 Buchstaben, die in meinem Namen vorkommen. Über dem Stern steht „Erbe Loki“. Die Aussage ist Programm. Loki ist mein Patron. Unter dem Fünfzackigen steht dann weiter „Monster und stolz drauf“. Ich bin ein Monster und das ist verdammt auch gut so.

Totenschädel trage ich auch viele auf meinen Klamotten. Aber eigentlich auch nur, weil ich die dann „hübsch“ finde.

Mein Pik-Ass-Ring ist noch ein Symbol für mich. Er symbolisiert für mich zockerbereitschaft, mal Sachen zu wagen, die völlig irrsinnig schein. Ich bin ein verdammter Träumer, und manchmal sind Risiken was tolles. Im allgemeinen finde ich alle Zeichen der Spielkarten interessant.

Weste, Zylinder, Krawatte und Taschenuhr empfinde ich noch als ein Symbol für mich. Als Symbol für Anstand und Würde, für etwas höheres. Für Adel. Einfach Graf.

 

WGT 2011 – abgewendetes Chaos.

Als ich gestern ziemlich kaputt von den Kreismeisterschaften im Rettungsschwimmen wieder nach Hause kam, begrüßte mich mein Vater mit der Aussage „Ach, die Pension aus Leipzig hat angerufen – die macht dicht!“. Holy Shit! Schließlich waren nicht nur der Graf und ich in dieser Pension, sondern auch die Twitter-WG. Ein paar hektische DM’s später stellte sich heraus, die wussten noch gar nichts davon. In der Pension angerufen und mitbekommen, dass noch überhaupt nicht klar ist, was mit der geschieht, zum 12. April hört die Dame auf. Schade, aber aus nachvollziehbaren Gründen. So – was jetzt? WGT platzen lassen? Zelten? Neues Hotel?

Für einen Moment habe ich wirklich damit gerechnet, dass wir alles absagen müssen. War unendlich traurig. Dann ein bisschen hin- und hergeschrieben. Ein Hotel 15km entfernt von Leipzig gefunden, was bezahlbar ist. Nicht lange gefackelt – gebucht. Erleichterung. In Leipzig selbst sind Zimmer nur noch für 100€/Nacht zu bekommen – und das ist nun wirklich nicht drin. Natürlich hätten wir auch zelten können, aber das wollte ich nicht. Leipzig wird dieses Jahr der erste richtige Urlaub für mich, vermutlich auch der einzige. Da möchte ich dann auch ein kuscheliges Bett und eine vernünftige Dusche haben. Die Entfernung ist jetzt auch nicht die Welt und dann gibt’s halt noch eine Parkplakette und gut ist. Fahren wir bis zur Agra und von der jeweils mit der Tram weiter. Ist doch auch fein.

Das Kribbeln von gestern lässt langsam nach und macht wieder Platz für die Vorfreude. Zwei Monate und fünf Tage.