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Die Prinzessin in zehn Jahren.

Die zauberhafte Stoffel, die auf mahltied.com bloggt, hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Es geht darum, wie ich mir mein Leben in zehn Jahren vorstelle. In zehn Jahren bin ich 34. Wow. (Wenn ich jetzt „steinalt“ schreibe, bekomme ich wohl mehrfach auf die Nase. Also lasse ich das.)

Also los!

wie sieht deine berufliche Situation aus?
Mein Traum wäre es, das zu tun, was mir wirklich richtig gefällt. Also vielleicht habe ich schon mein Traum-Café umgesetzt. Und zaubere jeden Tag tolle Dinge in der Küche. (Wobei ich sagen muss, wenn ich das wirklich jemals umsetze, dann vermutlich erst in 20 Jahren.) Realistisch gesehen arbeite ich nach wie vor in meinem Job als Fachinformatikerin und halt nebenbei die Netzwerke und Rechner der Familie am Laufen. Wahrscheinlich nicht mehr 39h/Woche, aber schon noch hier.

Wie sieht deine familäre Situation aus?
Frisch die hölzerne Hochzeit gefeiert und noch immer verliebt wie eh und je in meinen Grafen. Um uns toben eine Horde Kinder. Vielleicht 5 Jahre und 2 Jahre alt. Oder ich bin schwanger. Außerdem wohnen dann so zwei kleine Stubentiger bei uns und im Flur steht ein großes Aquarium.

Wo wohnst du?
In einem schnuckeligen Häuschen, welches wir vor ein paar Jahren gekauft haben. Mit Bastel- und Nähzimmer für mich und Werkstatt für den Mann. Mit schöner großer Küche. Und einem Garten, der für uns wunderbar ist, unsere Nachbarn aber grausam finden. Außerdem an einigen Wochenenden in einem schönen Wiki-Zelt.

Was machst du am liebsten?
Rezepte ausprobieren, mit meiner Familie zu lauter Musik durch die Küche tanzen, Besuch von Freunden haben, Zeit mit meinem Mann verbringen, mit einem Buch im Garten liegen.

Führst du noch deinen Blog?
Wegen dieser Frage habe ich eben erstmal gegrübelt, wir lange ich überhaupt schon blogge. Tja, da ist wohl dieses Jahr das 10. Jubiläum fällig. Also, da ich schon seit 10 Jahren mehr oder weniger häufig blogge, würde ich sagen, ich blogge auch in zehn Jahren noch. In welcher Form – das weiß ich nicht. Vermutlich einfach weiter selber schreiben, ein paar Fotos dazu… Nur was ich bis dahon hoffentlich gemacht habe: Neues Design hier. Ähem.

So – wie sieht es bei euch in zehn Jahren aus?

Ungeplant.

Wir sind inzwischen schon in der vierten Woche in 2014. Richtig angekommen bin ich trotzdem nicht. Der Kalender vor mir ist bis auf drei Einträge komplett leer. Im Grunde weiß ich bisher nur, was am nächsten Wochenende passiert. Weihnachten kommt mir so unwirklich weit weg vor und in einem kleinen Anfall von Panik habe ich sogar noch die letzten Lebkuchen gebunkert. Ich habe damit noch nicht abgeschlossen. Es ist, als wenn die Welt momentan doppelt so schnell dreht. Ich stehe auf – und gehe schon wieder zu Bett. Dazwischen – nichts geschafft. Den Grund dafür kenne ich genau. Mir fehlt der Winter. Mir fehlt es, im Schnee zu spazieren und die Kälte zu genießen. Auch wenn es nur 1-2 Tage sind – die reichen, um mich wieder anzupassen. Die ich aber dringend brauche.

Winter-Depression? Nein. Kein-Winter-Depression.

2013.

Zugenommen oder abgenommen? Erst ab, dann zu. Denke ich. Seit wir in der neuen Wohnung wohnen, ist meine Waage verschwunden. Aber alles im Rahmen. Klamotten passen alle noch.

Haare länger oder kürzer? Länger. War nur in der ersten Hälfte schneiden, muss dringend wieder.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Immer noch leicht kurzsichtig.

Mehr bewegt oder weniger? Mehr. Andere Abteilung mit größerem Wirkungsgebiet plus einige Stunden im Fitnessstudio.

Mehr ausgegeben oder weniger? Mehr, dank Hochzeit.

Der hirnrissigste Plan? Zwei Wochen vor der Hochzeit umzuziehen.

Die gefährlichste Unternehmung? Wenige Tage vor der Hochzeit Batterien aus USV-Einschüben auszubauen. Total zerschnittene Arme und Finger.

Die teuerste Anschaffung? Das neue Auto.

Das leckerste Essen? Hm. Weinachtsessen. Und das Essen im schwarzen Keiler im Oktober.

Das beeindruckenste Buch? Viel zu wenig gelesen. Ich könnte hier jetzt eine Vampir-Schnulz-Geschichte aufzählen, aber das war nur „gut“ nicht beeindruckend.

Der ergreifendste Film? Keiner. Aber geliebt habe ich „Monster Uni“.

Die beste CD? Solar Fake – Reasons To Kill // Bosse – Kraniche //  Robbie Williams – Swing Both Ways

Das schönste Konzert? Depeche Mode.

Die meiste Zeit verbracht mit…? Den Arbeitskollegen und meinem Mann.

Die schönste Zeit verbracht damit…? Auf Mittelaltermärkten mit Freunden einfach das Leben zu genießen.

Vorherrschendes Gefühl 2013? Hochzeitsaufregung.

2013 zum ersten Mal getan? Geheiratet.

2013 nach langer Zeit wieder getan? Sport gemacht. Also außer Schwimmen.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Krankheiten, Stress mit Eon/Kabel Deutschland, kaputtes Auto.

Die wichtigste Sache, vn der ich jemanden überzeugen wollte? Es ist unsere Hochzeit, wir feiern so, wie wir es wollen.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? Die Anwesenheit unserer Freunde bei der Hochzeit.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? „Ja, ich will.“

2013 war mit 1 Wort…? Wundervoll.

Adventskalender Türchen 19.

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Willkommen auf traumverliebt.de! Hier öffnet sich jetzt das 19. Türchen für den Adventskalender von Frollein Keks.

Mit diesem Beitrag gebe ich mich ein wenig auf’s Glatteis – ich weiß nicht, was in den vergangenen Tagen schon gebloggt worden ist. Trotzdem hoffe ich, euch etwas Spannendes zu erzählen.

Es soll um  Last Minute – Geschenke gehen. Schließlich sind es nur noch fünf Tage bis Heiligabend. Alle Weihnachtspost verschickt? Wenn nicht, wird es jetzt höchste Zeit!

Bei uns ist es immer so, dass mir kurz vor Weihnachten noch gefüh
lt tausend Menschen einfallen, die eine Kleinigkeit verdient haben. Immer dann, wenn ich glücklich bin, alle Geschenke verpackt und verschickt zu haben. Deswegen wusel ich kurz vor Weihnachten noch einmal richtig in der Wohnung umher. Was dabei so von der Nähmaschine oder aus der Küche springt, erzähle ich euch.

Unter Kleinigkeiten aus der Küche verstehe ich Dinge, die für mich keinen großen Aufwand bedeuten. Oder die schnell gemacht sind. Neu dabei dieses Jahr ist selbstgemachter Vanillezucker. Dafür habe ich Anfang Dezember in einem großen Glas eine ausgekratzte Vanilleschote mit 1kg Zucker übergossen. Jeden Tag geschüttelt – kurz vor Weihnachten umgefüllt. Als Last Minute-Veriante einfach ein kleines Glas nehmen, z.B. ein Mini-Mais- oder Marmeladen-Glas,  eine halbe Vanilleschot (wenns passt, eventuell durchschneiden) hineingeben und mit Zucker auffüllen. Der Zucker wird vermutlich erst nach Weihnachten geöffnet, also reicht die Zeit auch. Die Vanilleschoten kann man ruhig länger in dem Glas lassen, einfach den Zucker auffüllen, wenn man etwas entnommen hat und schütteln.

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Was ebenfalls sehr schnell geht sind Schokokrossies. Dafür eignen sich auch Schokolade aus dem Adventskalender oder zerdellte Weihnachtsmänner. Schokolade im Wasserbad schmelzen und so viele Cornflakes dazu, bis die ersten Cornflakes durchschimmern. Also bis nicht mehr alles komplett voll mit Schoki ist. Dann mit einem Löffel kleine Berge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und kalt stellen. Variationen gibts hier viele. Mir haben besonders die Krossies geschmeckt, in die ich zerbröselte Spekulatius untergemischt habe.  Knusprig wirds auch mit Nüssen oder Mandeln. Diese Schoko-Reis-Cornflakes machen die Crossies fluffig. (Also fluffig ist nun nicht das richtige Wort, aber man beißt halt so in Luft quasi.)

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Wer zuviele Zuckerstangen übrig hat: Zwei Stück so zueinander legen, dass es wie ein Herz aussieht. Dann geschmolzene Schokolade in den Mitte gießen und mit Herzen bestreuen. Mit geschmolzener Blockschokolade kann man auch prima Schokolöffel oder Lollies machen. Wer keine Form hat, kann dafür sehr gut kleine Kurze-Becher nehmen. Aber bitte die aus dem dünnen Plastik, ich bin mir nicht sicher, ob man die Schokolade im Glas genügend anwärmen kann, um den Lolli aus der Form zu lösen.

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Was mir letztes Jahr in vielen Variationen von der Maschine gehüpft ist: Kleine Dreieckstäschchen. Dafür zwei Dreiecke zuschneiden, rechts auf rechts zusammennähen, Wendeöffnung lassen, wenden, glatt bügeln, an den Seiten bis zur Hälfte die Naht schließen, Zipfel mit ein paar Stichen festnähen. Da passen prima Schokokrossies in Tütchen rein.

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So, das allerletzte kleine Geschenk. Ich habe dafür einfach einen Stern auf ein Stück Papier gemalt und diesen ausgeschnitten. Zwei mal zugeschnitten und rechts auf rechts zusammengenäht. Eine etwas größere Wendeöffnung lassen und wenden.  Dann etwa 1-2cm vom Rand eine zweite Naht nähen. Auch hier etwa 5 cm Öffnung lassen. Dort dann Füllmaterial in das Kissen füllen, bis es straff ist. Ruhig ordentlich befüllen, das liegt sich mit der Zeit platt. Dann zum Schluss die Nähte schließen und verschenken oder behalten.

So, ich hoffe es war etwas für euch dabei. Schöne Vorweihnachtszeit und lasst euch nicht stressen!

Verheiratet II.

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Meine Kette <3
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Damit wir nicht vergessen, wie ein Herzschlag aussieht.
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Für immer.
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Gezauberter Haarschmuck von wunderbarer Freundin <3
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Wo wir (jetzt) hingehören.
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Fledermäuse überall…
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Gegen die Aufregung.
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Auf das Paar!
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Autoschleifen. Oder Besenschleifen.
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Der zauberhafte Brautstrauß <3
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These shoes are made for getting married!
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Eingeschnürt.
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Rufus <3
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Wir zwei.
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Dahinter wohnt das Meer.
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Fledermäuse überall.
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<3
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Nom.
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Kalter Hund.
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Oreo-Cheesecake.
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Oh nein 🙁
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Die grüne Fee war auch da.
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Giveaway.
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Schnuppkram.
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<3
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Fledermauskuchen. Nomnomnom.
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Geflickt.
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Nur für die Autofahrt!

Verheiratet.

 

 

Es ist zwar jetzt schon sechs Wochen her – aber ich wollte keinen Post ohne Fotos veröffentlichen. Wir haben dank unserer wundervollen Fotografen über 1000 Fotos – und das ist schon die aussortierte Zahl. Es war ein traumhafter Tag. Einfach nur zauberhaft. Und jetzt sind wir verheiratet. Mann und Frau. Aber noch immer traumverliebt – das bleibt. Die Feier war grandios, die Musik ein Traum und sobald mein Blick auf meinen Ring fällt, denke ich an alle, die da waren. <3

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Standesamt, kurz vor dem Beginn.
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Verheiratet.
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Unsere Farben.
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Neu geschminkt vor der Feier.
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Ich wäre dann bereit…
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Die erste Begegnung.
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Traumverliebt.
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Meine Schwester mit dem Mettigel.
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Träumen…
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Ich halte dich, für immer.
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Vampir in der Sonne. Oh, wait…
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Unser Eisdrache!
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Au?
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Keine Worte, so toll!
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Red, red wine.
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Meine wunderbare Traumzeugin <3

Eine Woche nach der Hochzeit haben wir in Itzehoe an einer Modenschau teilgenommen und zwischendurch weitere Fotos gemacht.

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Vielen, vielen Dank an alle, die dort waren, an uns gedacht haben und uns auf welcher Art und Weise auch immer geholfen haben. Es war ein traumhafter Tag!

Die Prinzessin und ihre Ohrstöpsel.

Ich gehe bekannterweise gerne auf Konzerte. Oft, laut, drinnen, draußen, alleine, mit Freunden oder Familie. Seit ziemlich genau drei Jahren befinden sich Stöpsel in meiner Tasche. Ich kann und will bitte nie wieder ohne. Zuerst trug ich normale Oropax, bekam dann zu Weihnachten als kleines Geschenk von den Schwärmern etwas komfortablere. Nach dem Konzert gestern überlege ich jetzt, mir vielleicht noch ein Paar etwas bessere anzuschaffen.

Wir waren gestern in den Flens-Arena bei den ärzten. Großartiges Konzert, viel Blödsinn – war ein sehr toller Abend. Aber schon nach den ersten Klängen tat es mir in den Ohren so weh, dass ich mir mit der einen Hand das Ohr zur Bühne hin zuhielt und mit der anderen panisch die Stöpsel aus der Tasche fischte. Meistens warte ich ein paar Minuten ab, bevor ich entscheide ob ich sie trage. Diese Entscheidung war gestern sehr schnell gefällt. Ohne hätte ich vermutlich sehr viel weiter nach hinten gehen müssen, wenn nicht sogar ganz raus. Meine Schwestern und mein Vater waren beide der Meinung, es wäre nicht sonderlich laut gewesen. Nun ja. An manchen Tagen bin ich tatsächlich sehr viel lärmempfindlicher als an anderen. Vielleicht war gestern so ein Tag.

Durch die Ohrstöpsel höre ich die Musik zwar gedämpft, aber ohne Schmerzen und ich verstehe trotzdem alles. Den Bass im Magen fühle ich ja sowieso. Ich kann nur sagen: Vielen Dank an den Erfinder. Und: Warum muss Musik bei Konzerten so abartig laut sein?

Mein WGT 2013.

Drei Wochen ist es jetzt schon her. Oh man. Die Zeit verging viel zu schnell. Aber es war so schön! Dieses Jahr habe ich für Festivalhopper geschreiben und meine Berichte sind dort auch zeitnah online gegangen.

Freitag stand im Zeichen der Anreise. Wiederkehren. In Stimmung kommen.

Samstag war irgendwie nass. Aber gemütlich.

Sonntag fand das Spontis-Family-Treffen statt. Und es wurde im Tüllmonster getanzt.

Montag = Abschiedstag, obwohl wir bis Dienstag geblieben sind.

Fotos habe ich fast keine gemacht – war auch mal schön. Trotdem finde ich es schade, jetzt keine zu haben. Naja, nächstes Jahr wieder.

Morgen in einem Jahr ist es schon wieder so weit. Ich freu mich drauf <3

WGT 2013 – Gedanken II.

… und dann war es lange still. Machen wir mal ein Update.

WGT – To Do:

[x] Unterkunft: Gibt hier jetzt schon mal von Anfang an ein x – das ist seit letztem Jahr schon geklärt. Hotel. Buchungsbestätigung muss ich noch ausdrucken, alles andere ist dafür geklärt.
[ ] Outfits: Der Stoff für meinen neuen Rock ist angekommen, bei meinen Eltern allerdings. Die Zeichnungen sind fertig, jetzt kann ich anfangen. Insgesamt waren 10m Stoff auf mich, wobei 6m eine Stoffbreite von 3m haben. Au ja! Woah. Eine sehr anstrengende Idee war das. Ich habe vom Rock bisher 3/4 fertig, allerdings die zeitraubendsten Dinge. Stoff zerschneiden, nähen und raffen – das war eine Aufgabe, die nicht enden wollte. Aber: alles wird gut! Hoffentlich… Mein ehrgeiziges Ziel ist es, den Rock diesen Samstag tragen zu können. Noch eher utopisch.
Outfits direkt zusammenstellen mache ich irgendwann kurz vorher. Habe ich Sonntag. Also Korsetts durchprobiert und Gedanken gemacht. Muss noch mal schauen, ob ein oder zwei Tage Reifrock, das hängt aber auch vom Programm ab. Auf jeden Fall darf das Zirkusadel-Kleid wieder mit. Es passt nämlich wieder!
[ ] Frisur: Meine Haare haben mir das Blondieren so übel genommen, dass ich das jetzt lassen werden. Auch wenn es mir das Herz bricht, nicht mehr bunt zu sein. Ich werde nächste Woche unbedingt noch Spitzen schneiden lassen müssen. (Wer mich kennt, weiß wie übel ich danach drauf bin. Aber was sein muss…) Das war super! Spitzen sind geschnitten, Haare sehen viel besser aus, ohne viel Länger verloren zu haben. Dank einer tollen Frisöse. <3 Ich werde kurz vorher noch mal etwas nachröten.
[ ] Nähen: Das Tüll-Monster. I’m sewing, baby!
[ ] Basteln: Mal sehen. So weit bin ich noch nicht. Brauche ich wohl nicht mehr. Ein neues Hütchen lief mir in Bremen über den Weg, welches ich wohl zum Zirkusadel-Kleid tragen werde.
[ ] Readymade: Vielleicht noch ein neues gepimptes Shirt. Eher nicht.
[x] Bestellen: Die Karten! Check! Mittwoch bestellt, Freitag waren sie da.
[ ] Schuhe: Die Pikes, die ich letztes Jahr bestellt habe, waren im Oktober oder so auch endlich da. Also kommen die mit und meine silbernen DocMartens. Eventuell kommen auch noch die schwarzen FakeDocMartens mit, mal sehen.
[ ] Tasche: Ich kann mich irgendwie nicht überwinden, eine neue zu kaufen. Finde einfach nichts passendes. Aber solange meine Eastpack-Schultertasche noch in Ordnung ist, sehe ich da auch noch kein Problem.
[ ] Korsetts aussuchen/reinigen: Vorm WGT ist ja eigentlich immer Korsett-Reinigungszeit. Ich habe seit dem letzten Jahr aber nur ganz selten eins getragen, also ist das dieses Jahr auch nicht so ein Aufwand.
[ ] Kamera: Alles perfekt. Mein neues Objektiv ist toll, ich muss nur noch weiter üben.
[x] Vampirzähne: <3
[ ] Make-Up: Möchte ich gerne noch mal ein bisschen üben vorher. Also vielleicht mal so richtig Gedanken machen und nicht am Tag selber spontan was zaubern.

Kurz-Vorher-Aufgaben:

[ ] Routenplan, Stadtplan, Veranstaltungsorteplan, Tramplan, Auftrittsplan: Kommt alles kurz vorher.
[ ] Einkaufen: Das Übliche: Proviant, Auffrischung von Make-Up. Wie lustig, dass meine Kajal-Stifte immer ziemlich genau ein Jahr halten.
[ ] Elektroausrüstung: Kamera, Kindle, Netzteile. Eventuell Netbook, falls ich noch für irgendwen blogge.

Das neue Auto fährt sich so wunderbar, die Fahrt ist also auch nicht mehr so anstrengend, wie mit dem Kleinen. Ein oder zwei Mitfahrer werden wir haben, mit Nummer eins ist auch schon alles geklärt. Bis auf die Abfahrtszeit. Ich freu mich!

Die Prinzessin hat ’nen Neuen…

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Also, eigentlich haben wir beide einen Neuen. Schließlich ist es unser Wagen. Irgendwie. Steht auch auf dem Nummernschild. Es ist jetzt was Größeres. Ein Kombi! (Jegliche Frage nach Nachwuchs verbitte ich mir, die habe ich schon mehr als genug mit „Nein!“ beantwortet.) Es ist der kleinste Kombi, den man wohl so bekommt. Aber ich liebe ihn schon jetzt. Nicht mehr schwarz, sondern grau. Geht gerade noch. Dafür mit so viel Schnickschnack, den ich mir frühstens beim übernächsten Auto erträumt hätte. (Und teilweise auch gar nicht.) Funk-ZV, CD-Radio, Temperaturanzeige, Sitzheizung, Verbrauchsanzeige, Xenon-Scheinwerfer, Tempomat, Rückfahrpiepsanlage, geteilte Rückbank, Lederlenkrad… Schon die Fernbedienung zum Auto aufschließen hat mich wahnsinnig glücklich gemacht. Hach. Glücksfall. Natürlich haben wir ihn am Dienstag auch gleich zum Deich ausgeführt, er muss ja wissen, wo er jetzt wohnt.

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Dafür musste ich dann mein kleines Schwarzes abgeben. Mein Zaubermobil. Mein erstes Auto. Mein Festivalzuhause. Mein Umzugswagen. Er hatte jetzt 196.000 km runter, das war dann genug. Zusammen sind wir 90.000 km in 5 1/2 Jahren gefahren. Wobei 80.000 davon seit 08/09 dazugekommen sind. Wir waren zusammen an der Mosel, in Köln, in Bremen, in Leipzig, in Dänemark, auf etlichen Festivals. Er hat alle meine bisherigen Freunde gesehen. Er hat den Liebsten mit den Verlobungsringen transportiert. Er hat mich nur einmal halb im Stich gelassen, wir mussten jedoch nie abgeschleppt werden.

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Am Samstag habe ich ihn gegen 7 50€ Scheine eingetauscht. Und war unglaublich traurig.

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Mach’s gut, Baby. Ich hoffe, dich kauft jemand, der dich gut behandelt.