Archiv der Kategorie: Gute Nacht Geschichte

Gute-Nacht-Geschichten-Contest

Hiermit rufe ich zum großen „Gute-Nacht-Geschichten-Contest“ auf!

Schreibt mir doch bitte per Twitter eine Mention oder hinterlasst hier einen Kommentar, wenn ihr mitmachen möchtet.

Aufgabe:

Vertont Eure Lieblings-Gute-Nacht-Geschichten!

Ob nun Schauermärchen, Liebestext oder Traumlanderzählung…

Ich möchte wissen, was Euch früher oder heute noch träumen lässt.

 

Teilnahmebedingung: 

Schickt mir eine Mention oder hinterlasst einen Kommentar, dass Ihr mitmachen wollt!

Sendet bis zum 29.02.2012 Eure schönsten Geschichten als MP3 per Mail zu mir!

Ich werde sie dann anhören und mit meiner Liebsten deine Rangfolge bestimmen.

Der 1. Platz erhält dann einen kleinen Überraschungspreis!

Es soll Euer Schaden nicht sein! Ich bin gespannt auf Eure Einsendungen.

Gute Nacht, mein Herz V

Mit verbundenen Augen und an der Hand Ihres Liebsten rannten die beiden durchs Schloss. „Ich hab eine Überraschung für Dich!“, rief Er, wären Er lächelnd an den Gemälden vorbei lief. „Warte doch…ich seh doch garnichts…“,sagte Sie etwas unruhig. Doch lies Er sich davon nicht beirren, Er wollte Sie nach draußen führen, es war Vollmond. Das liebte Er, im Mondschein zu sitzen, mit Ihr an seiner Seite. Den ganzen Tag schon hatte Er mit der Planung verbracht. Vor der Küchentür, kurz vor der Tür zum Garten, stoppte Er. „Warte“, Er küsste eine Wange:“Hier“, Er küsste die andere.

Geduldig blieb Sie stehen, wärend Er, den Geräuschen nach, den Kühlschrank plünderte. Glücklich summend tänzelte Er an Ihr vorbei und war schon fast draußen. Er drehte sich um, nahm Ihre Hand und sagte „Komm“. Er öffnete die Tür…“Warte kurz…“ – „Was tust Du denn?“, sagte Sie ungeduldig. „Ich hohle Unsere Mäntel“. Wieder bei seiner Prinzessin, half Er Ihr in den Mantel.

Die Wildrosen waren bereits beschnitten und mit Tannenzweigen bedeckt. Durch den Garten ging es bis zum See, wo die Picknick-Decke lag. Das Gras war kühl und der See ruhte still. Er platzierte Sie auf der Decke und begann Weingläser, eine kleine Vase mit einer Rose aus dem Garten, eine weiter Decke und eine Flasche Wein auszuräumen. „Darf ich die Augenbinde jetzt abnehmen?“, fragte Sie, wärend Sie schon am Knoten nästelte. Der Graf setzte sich neben Sie und nickte. „Warum sagst Du nichts?“ Kichernd öffnete Er den Knoten und Sie konnte in den klaren Sternenhimmel sehen.

Der Vollmond schien auf Sie herab und spiegelte sich im See. „Darf es etwas Wein sein, mein Herz?“ Er nahm die Flasche und setzte am Glas an:“Es ist Eiswein.“ – „Gern“, sagte Sie mit einem lächeln:“Auch wenn mir Glühwein lieber wäre…“. Sie kuschelte sich an Ihrem Grafen und Er legte beherzt die Decke über Sie. „Ich wollte Dir das zeigen…“, sprach Er geheimnisvoll.

Aus dem Grasbüschel am See trat eine kleine, weiß/blau gekleidete Fee, kaum größer als ein Daumen. Gähnen und sich streckend trat Sie weiter vor.  „Das…ist Väterchen Frost, wenn man so will. Also eine seiner Töchter, eine Eisfee“, sagte Er und nippte an seinem Wein. Die Fee schüttelte Ihre Flügel und flog hoch empor, die Beiden sahen Ihr nach. Dann sauste Sie um den Baum, um die Grasbüschel am See und um das Adelspäärchen. Kurz darauf blieb die Fee in der Luft vor der Prinzessin stehen und symbolisierte, die Prinzessin solle die Hand aufhalten. Die Fee führte einen kleinen Tanz auf und es schneite in die Hand der Prinzessin. Der Graf hohlte indes eine winzige Phiole aus dem Picknickkorb. Er nahm eine der Eiskristalle und setzte diese in die Phiole. „Meine Schöne, als andenken an diesen Abend, trage diesen Kristall bei Dir“, sprach Er sanft und ruhig, als Sie das Amulett mit funkelnden Augen betrachtete. „Eine wundervolle Nacht, Danke, mein Herz“, sagte Sie mit einer wärme, die den nun rieselnden Schnee fast zum schmelzen brachte. Sie küssten sich, wärend die kleine Fee glücklich durch den Garten surrte um dem Schnee zu zeigen, wo Er landen solle. Die ganze Nacht saßen Sie eingekuschelt in die Decke am See, betrachteten die Sterne und den Mond und genossen die Zweisamkeit…

Gute Nacht, mein Herz: in zusammenarbeit…

Einst, in einer stürmischen Nacht, versprach mir eine gute Freundin, mir eine Geschichte zu erzählen. Lange Zeit nun verbrachte dieses Zeitfragment in meiner Bibliothek. Hier nun, möcht ich die Geschichte jedoch veröffentlichen. Auf meinen Wunsch, auf Ihren Wunsch.

Es war mal eine Prinzessin, die wurde von einem bösen Zauberer in seinem Schloss gefangen gehalten. Sie mußte für diesen die ganze schrecklich Hausarbeit machen und Ihm das Essen kochen.

Sie mußte von Morgens bis Abends arbeiten und durfte nie außerhalb der Schlossmauern raus.

Eines Tages, die Prinzessin ging gerade im Garten spazieren, um Kräuter zu sammeln, sah sie durch ein kleines Loch in der Mauer, wie ein Edler Herr des Weges geritten kam. Er hatte einen tollen Gehrock an und mit seinem Zylinder schaute er wie ein Mann von Wert aus.  Auch war Er hoch zu Ross unterwegs.

Die Prinzessin hatte sich sofort Hals über Kopf in diesen Edelmann verliebt und hatte Angst Ihn nie wieder zu sehen.  Doch das Glück war Ihr holt, denn der Mann hoch zu Ross, durchritt den großen Torbogen des Schlosses des Zauberers. Er bat den Wachposten um Einlass , da Er zum großen Zauberer wolle und es wurde Ihm gewährt.

Die Prinzessin eilte in die Küche um das beste Festmahl zu kochen was Sie konnte , in der Hoffung das der böse Zauberer, ein Essen anfordern würde.

Als der Edelmann endlich zum Zauberer vortreten konnte, wollte Er von diesem wissen, was es denn mit den Gerüchten auf sich hat, Er halte eine Prinzessin gefangen. Der Zauberer lachte auf, verspottete den Edelmann und fragte wie Er den darauf  komme.  Dieser sprach, das Er im Dorf Gerüchte gehört hätte, und das Er die Prinzessin sucht, denn Sie solle von bezaubernder Schönheit sein.

Der Zauberer lachte erneut auf und sprach, das Er die Prinzessin  nie zu Gesicht bekommen würde und Er nie was herausgibt was Ihm gehört.  Da hatte der Graf  einen Idee und schlug dem Zauberer einen Handel vor…

Er versprach Ihm all sein Vermögen, wenn Er die Prinzessin mitnehmen dürfe, der Zauberer war nicht abgeneigt diesen Handel einzugehen.  Was Er natürlich nicht wußte, dass das Gold vom Grafen verwünscht war und sobald es in andere Hände gelangt, würde es sich auflösen.  Aber das wußte der Zauberer nicht.

Letztendlich war die Gier doch größer, als das wohl der Prinzessin.

Also ging Er auf den Handel ein und der Edelmann konnte mit der Prinzessin davonreiten.  Sie waren längst jenseits der Landesgrenze des Zauberers als dieser merkte das Er reingelegt wurde.  Vor lauter Zorn löste sich der Zauberer in Luft auf.  Der Graf jedoch ehelichte seine hübsche Prinzessin und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

Sie schrieb also über meine Prinzessin und Mich. Eine gute Nacht Geschichte, wie keine andere. Ich danke Euch, Lady D.

 

Gute Nacht, mein Herz IV

„Ist es nicht zauberhaft hier…?“, sagt die Prinzessin leise und lässt Ihren Blick verzaubert über die Wiese schweifen.
Unsere Wildrosen strecken Ihre Blüten dem gerade wieder zum Vorschein gekommenen Mondlicht entgegen. Das Gras glitzert noch leicht vom vorhergegangenen Regen und die Luft ist erfüllt vom Geruch der unzähligen Blumen.
„Komm“, sagt Sie, nimmt seine Hand und läuft los; immer geradewegs auf die Mitte der Wiese zu.
Die Wolken sind jetzt fast vollständig verschwunden und der Mond zaubert ein schwaches Glitzern auf Ihre glücklichen Gesichter. Sie laufen Hand in Hand an den tiefroten Rosen vorbei und sehen sich dabei unentwegt an.

Als der Graf Ihr im laufen einen Arm um die Hüfte legt und Sie näher zu sich heran zieht, liegt in Ihrem Blick tiefes Vertrauen und der Wunsch, Ihn nie wieder loszulassen.
„Das ist der schönste Ort, den ich mir vorstellen kann!“, ruft Sie irgendwann begeistert und lässt Sich ins hohe Gras fallen.
Er legt sich neben Sie, sehen Schulter an Schulter einer einsamen Wolke nach, die sich langsam Ihren Weg Richtung Horizont bahnt.
„Wo sie wohl hinfliegt…“, sagt Sie nachdenklich.
„Bestimmt zu Ihrem Liebsten“, antwortet der Graf.
Das Mondlicht taucht die weitläufige Wiese in ein fast helles, unwirklich schönes Licht und es ist für Beide so, als seien Sie zusammen in Ihrem ganz persönlichen Paradies angekommen.

„Weißt Du, dass Du Mich zur glücklichsten Prinzessin der Welt machst?“, sagt Sie und lächelt, als Sie das glückliche Strahlen in Seinen Augen sieht, während Er behutsam nach Ihrer Hand greift.
Sie sehen minutenlang schweigend in den Himmel, als Sie plötzlich aufspringt und auf einen Punkt weit über dem angrenzenden Wald zeigt.
„Sieh mal, ein Nachtregenbogen!“
Gelb- und Rottöne vermischen sich am Himmel mit Blau, Violett und Grün und zaubern ein wunderschönes Farbspektakel.
Er tritt leise hinter Sie, schlingt seine Arme um Ihren Oberkörper und legt Sein Kinn auf Ihren Scheitel. „Glaubst Du, dass sich am Ende dieses Nachtregenbogens ein Topf voller Gold befindet?“ Sie dreht sich lachend zu Ihm um. „Das ist schon Träumerei…“
„Meinst Du wirklich?“ der Graf streicht mit Seinen Fingern langsam über Ihre Wange. „Manchmal können Träume auch wahr werden…“

Gute Nacht, mein Herz III

Eine schöne Vollmondnacht sollte es für die Prinzessin und Ihren Grafen werden. Der Graf stand in der Küche und bereitete den Picknick-Korb für diese Nacht vor. Er schnitt Gemüse in streifen, die Dips dazu waren schon fertig und in den Korb gepackt. Das Fleisch brutzelte leise in der Pfanne.

Die Prinzessin schlich durch den langen Flur, der alle Zimmer verbandt. Sie suchte die Decke. Schnell waren die Komoden durchsucht, Schränke durchwühlt und Schubladen aufgezogen. „Irgendwo muss die Decke doch sein“ dachte Sie.

In der Küche war bereits alles fertig und eingepackt. Der Graf machte sich, mit dem Korb in der Hand auf, seine Prinzessin zu suchen. „Hast Du Unsere Decke gesehn?“ fragte Sie Ihn. Mit einer leichten verbeugung entgegnete Er:“ Ja, Liebste. Ich habe sie bereits im Korb.“ Mit einem Lächeln schlang Sie Ihre Arme um seinen Hals und küsste Ihn. Es konnte also losgehen. Der Graf hielt Ihr den Mantel auf, sodass die bequem hineinschlüpfen konnt. Hand in Hand machten die Beiden sich auf in die wunderschöne Vollmond-Nacht.

Angekommen am See, dort wo nur ein Baum stand, breiteten Sie die Decke aus. Nach und nach wurden die Leckereien ausgepackt, Besteck, Gläser und Teller hervorgehohlt. Als alles soweit bereitstand setzte sich der Graf hin. Die Prinzessin setzte sich vor Ihn und Er legte sanft seine Arme um Sie. Mit einem Kuss in den Nacken fragte Er Sie, ob nun ein Glas Wein genehm sei. Nickend willigte Sie ein. Sie sahen über den See, worin sich die Sterne und der Vollmond spiegelten. Stunde um Stunde verbrachten Sie dort. Sahen sogar eine kleine Elfe, die von Ihrem Grashalm kurz aufstand, sich reckte um hernach wieder im sitzen einzuschlafen.

„Selten habe ich eine Vollmond-Nacht so schön verbracht, Liebste.“ Er küsste sanft Ihre Wange. „Seither ich mit Euch zusammen lebe, ist mein Leben so wundervoll.“ Sie drehte sich um,viel Ihm um den Hals und sagte:“ Ja, Liebster, Mir geht es auch so!“

Mit wundervollen küssen endete diese Nacht…

Gute Nacht, mein Herz II

Es war eine wunderschöne, klare Herbstnacht..die Prinzessin lag angekuschelt an Ihrem Grafen und schlief friedlich…. der Graf betrachtete seine Prinzessin gern im Mondlicht…mit einem mal…drang ein Geräusch an sein Ohr…und Er stand auf…versuchte natürlich, den schlaf seiner Prinzessin nicht zu unterbrechen… es war ein fiepen…ganz leise… so nahm er sich einen Kerzenhalter und ging aus dem Zimmer…natürlich war die Prinzessin aufgewacht.. Sie folgte ihm..unauffällig und leise…der Graf…ging in den verwilderten Garten…vorbei an den schwarzen Wildrosen…und stets von seiner Prinzessin verfolgt… das fiepen wurde lauter… der Graf blieb stehen…die Prinzessin war gespannt…Er beugte sich hinunter…und das fiepen verstummte…als der Graf sich wieder normal hinstellte, sah sie was es war…Er hatte es auf dem Arm…einen kleinen Drachen…Er war geschlüpft…früher als gedacht..der Graf sagte zu dem Drachen: Hey kleiner=)…Du bist zu früh…erst nächste Nacht wollte ich Dich der Prinzessin überreichen…“ Er streichelte den Drachen sanft über den Kopf und Er genoss es…die Prinzessin kam nun auch aus Ihrem Versteck…Sie hatte alles mit angehört…Sie lächelte den Grafen an…und Er überreichte Ihr mit verliebtem Blick Ihren neuen Drachen…in Ihrem Arm schlief der frisch geschlüpfte und davon sehr erschöpfe Drache ein…Sie lächelte…die Prinzessin und der Graf machten noch einen spaziergang durch Ihren Garten…wieder zurück im Schloss legte Sie den Drachen in das vorbereitete Bett… und stellte es neben das gemeinsame von Ihr und dem Grafen…Er lächelte im schlaf…nieste kurz…und schlief wieder ein… als die Prinzessin ihren neuen Gefährten so ansah… umarmte Ihr Graf Sie liebevoll von hinten…Sie standen eine ganze Zeit lang am Bettchen des Drachen und sahen sich den Mond und die Sterne an…der Graf hauchte der Prinzessin dann leis ins Ohr: Ich liebe Dich, meine Schöne…ich kann Dir garnicht beschreiben…wie sehr… Sie drehte sich um…und küsste Ihn zärtlich…

Gute Nacht, mein Herz I

Es ist eine Geschichte von einem Grafen und einer Prinzessin. Die beiden leben in einem wunderbarem kleinen Schloss mit einem verwilderten Garten. Eines Nachts liegen die beiden träumend in eine Decke gekuschelt auf dem Rasen und schauen sich die Sterne an. Er hält sie im Arm und zusammen suchen sie Sternbilder. Plötzlich sehen sie eine Sternschnuppe und halten gespannt den Atem an. Nach ein paar Minuten entspannen Sie sich, schauen sich in die Augen und wissen genau, sie haben sich dasselbe gewünscht. Miteinander glücklich zu sein. Und dann liegen sie Jahr für Jahr im Sommer an vielen Nächten dort und um sie herum verändert sich viel. Aber die Gefühle, die sie verbinden, sind noch immer dieselben.