Archiv der Kategorie: DIY

Prinzessin kocht: Gestopte Kartoffeln! #happygirlontravel

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Das Reisemädchen feiert den 5. Geburtstag ihres Blogs – herzlichen Glückwunsch! Doch das allein reicht nicht, gibt es doch auch einen Aufruf, Omas Klassiker neu zu interpretieren. Ich habe lange überlegt, was ich dann mal kochen könnte – Mehlbüddel war eigentlich mein Favorit, aber weil ich das Rezept nicht verändern möchte – es ist einfach so gut, wie es ist! – habe ich mich für gestopte Kartoffeln entschieden.

Gekocht habe ich das bisher noch nicht – aber das Rezept hängt schon lange an meiner Pinnwand. Es ist das Essen, was es häufig bei meiner Oma gibt, weil es einfach super lecker ist. Genau wie Kirschsuppe mit Klößen & der Duft von Lavendel – das verbinde ich mit meiner einen Oma.

Nach einem kurzen Rezept-Check bin ich los, Zutaten kaufen. Etwas grübelnd stand ich im Supermarkt, weil es mehr als ein Kräutersalz gibt. Wer lief mir über den Weg? Meine Oma. Genau die, die auch immer die Kartoffeln kocht. Wenn das man nicht ein treffender Zufall ist. Also auch gleich das Salz gekauft, was sie immer nimmt. Yeah!

Meine Zutatenliste:

  • Kartoffeln
  • Butter
  • Sahne
  • Kräutersalz
  • rote Currypaste

Los gehts. Erstmal die Kartoffeln in den Topf geworfen und gekocht. Das geht mit Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln. Ich pelle Kartoffeln lieber, als sie zu schälen.

Als nächstes einen Becher Sahne mit einem Löffel Butter und einem Teelöffel Kräutersalz kurz aufkochen. Die Kattoffeln in Scheiben schneiden und in die Sahne geben. 10 Minuten köcheln lassen. Unbedingt weiter umrühren, es brennt sonst leicht an. 


Hier endet das Original-Rezept. Etwas Petersilie auf die Kartoffeln auf dem Teller – so schmeckt es bei Oma. Ich habe jetzt noch einen halben Teelöffel rote Currypaste untergerührt. Das war auch sehr lecker. 


Guten Hunger!

Projekt FlyingHigh.

Willkommen zu einer neuen Runde: Basteln mit der Prinzessin. Lange ist es her, dass ich Zeit, Lust und Ideen hatte. Das hier ist der erste Prototyp für mein Projekt Flügel – auch #FlyingHigh getauft.

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Ausgangsmaterial: Bügeleisen, Schneidematte, Backpapier, Geschenkfolie mit Muster und ohne, Papier, Zange, Blumendraht, Heißklebepistole (liegt unter dem Tisch) und LED-Glasfaser-Haarclip.IMG_6633[1]

Die Idee habe ich über Pinterest gefunden und erst noch mal ein bisschen auf meiner Projekt-Pinnwand dazu gestöbert.  Die erste Frage war: Welche Form möchte ich denn? Da es erstmal ein Probedurchgang werden sollte, habe ich mich für recht einfache Fledermausflügel entschieden. Beide habe ich gleichzeitig gebogen und einzelnd nachgearbeitet. Sind ziemlich gleich geworden.IMG_6634[1]

Genau an dem Tag gab es bei Aldi Geschenkfolie mit weißem Muster – das passte doch! (In den USA gibt es auch ganz tolle Folie, die schimmert… Hier habe ich die nur wirklich teuer gefunden. Hmpf.) Damit das nicht zu wild wird, ist die eine Schichte ganz normale durchsichtige Folie. In den anderen Anleitungen sind die Folien meist mit Sprühkleber etwas fixiert. Da ich noch immer keinen Sprühkleber habe, musste das so gehen.IMG_6635[1]

Jetzt wird es spannend! Das Bügeleisen war schnell heiß – zum Glück habe ich an eine zweite Lage Backpapier gedacht, sonst hätte das bei der ersten Berührung in den Müll gekonnt.

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Wow. Das ging viel schneller und besser als gedacht. An den Spitzen musste ich etwas flicken und nacharbeiten, mit Sprühkleber wäre das vermutlich einfacher gewesen. Der Draht wird übrigens ziemlich heiß… IMG_6637[1]

Als nächstes habe ich die Folie etwas in Form geschnitten und gekürzt. Ganz nah abschneiden war keine gute Idee, so fest war das nicht mit dem Gestell verbunden.

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Heißklebepistole angeheizt und die Enden schön um den Draht geklebt. (Etliche Male die Finger verbrannt..) IMG_6639[1]

Natürlich war dann der Klebenachschub leer. Zum Glück gibt es Tedi im Ort. Einen kleinen Spaziergang später konnte es weiter gehen. Die Glasfasern aufkleben. Mit dem Glitzerkleber habe ich die Kanten verschönert – das sah man leider überhaupt nicht.

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Fertig! So hell wie es auf den Bildern aussieht, ist es nicht. Dieses Haar-Clips-Dings habe ich am Mittelstück festgeklebt. Die Fasern dann auch mit Heißkleber – doofe Idee, da bricht sich dann schon das Licht.

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Fazit: Für einen Prototypen ziemlich cool. Also defintiv machbar. Die alternative Methode, den Draht mit Strumpfhose zu überziehen und die Glasfasern festzunähen, wird wohl besser klappen. Wenn ich die Fasern hier wieder gelöst bekomme, teste ich das. Ansonsten muss ich warten, bis meine beiden Ufo-Lampen ankommen. Meterware-Glasfaser wird dann vielleicht bestellt, wenn es wirklich so klappt, wie ich möchte. Was noch etwas Tüftelei erfordert, ist die Befestigung. Hinten ins Korsett stecken klappt nicht so schön, wie erhofft. Also wahrscheinlich Bänder. Die Lichtsteuerung muss auch geschickt verpackt werden. Mal sehen, wie ich das löse. Auch werde ich die Glasfasern in kleinere Bündel zusammenfügen müssen, damit sie schöner verteit sind. Ich hoffe, ich kann bald mit 2.0 anfangen.

(Falls jemand noch LWL-Kabel abzugeben hat: Hier! Ich nehme auch gerne defekte.)

Adventskalender Türchen 19.

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Willkommen auf traumverliebt.de! Hier öffnet sich jetzt das 19. Türchen für den Adventskalender von Frollein Keks.

Mit diesem Beitrag gebe ich mich ein wenig auf’s Glatteis – ich weiß nicht, was in den vergangenen Tagen schon gebloggt worden ist. Trotzdem hoffe ich, euch etwas Spannendes zu erzählen.

Es soll um  Last Minute – Geschenke gehen. Schließlich sind es nur noch fünf Tage bis Heiligabend. Alle Weihnachtspost verschickt? Wenn nicht, wird es jetzt höchste Zeit!

Bei uns ist es immer so, dass mir kurz vor Weihnachten noch gefüh
lt tausend Menschen einfallen, die eine Kleinigkeit verdient haben. Immer dann, wenn ich glücklich bin, alle Geschenke verpackt und verschickt zu haben. Deswegen wusel ich kurz vor Weihnachten noch einmal richtig in der Wohnung umher. Was dabei so von der Nähmaschine oder aus der Küche springt, erzähle ich euch.

Unter Kleinigkeiten aus der Küche verstehe ich Dinge, die für mich keinen großen Aufwand bedeuten. Oder die schnell gemacht sind. Neu dabei dieses Jahr ist selbstgemachter Vanillezucker. Dafür habe ich Anfang Dezember in einem großen Glas eine ausgekratzte Vanilleschote mit 1kg Zucker übergossen. Jeden Tag geschüttelt – kurz vor Weihnachten umgefüllt. Als Last Minute-Veriante einfach ein kleines Glas nehmen, z.B. ein Mini-Mais- oder Marmeladen-Glas,  eine halbe Vanilleschot (wenns passt, eventuell durchschneiden) hineingeben und mit Zucker auffüllen. Der Zucker wird vermutlich erst nach Weihnachten geöffnet, also reicht die Zeit auch. Die Vanilleschoten kann man ruhig länger in dem Glas lassen, einfach den Zucker auffüllen, wenn man etwas entnommen hat und schütteln.

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Was ebenfalls sehr schnell geht sind Schokokrossies. Dafür eignen sich auch Schokolade aus dem Adventskalender oder zerdellte Weihnachtsmänner. Schokolade im Wasserbad schmelzen und so viele Cornflakes dazu, bis die ersten Cornflakes durchschimmern. Also bis nicht mehr alles komplett voll mit Schoki ist. Dann mit einem Löffel kleine Berge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und kalt stellen. Variationen gibts hier viele. Mir haben besonders die Krossies geschmeckt, in die ich zerbröselte Spekulatius untergemischt habe.  Knusprig wirds auch mit Nüssen oder Mandeln. Diese Schoko-Reis-Cornflakes machen die Crossies fluffig. (Also fluffig ist nun nicht das richtige Wort, aber man beißt halt so in Luft quasi.)

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Wer zuviele Zuckerstangen übrig hat: Zwei Stück so zueinander legen, dass es wie ein Herz aussieht. Dann geschmolzene Schokolade in den Mitte gießen und mit Herzen bestreuen. Mit geschmolzener Blockschokolade kann man auch prima Schokolöffel oder Lollies machen. Wer keine Form hat, kann dafür sehr gut kleine Kurze-Becher nehmen. Aber bitte die aus dem dünnen Plastik, ich bin mir nicht sicher, ob man die Schokolade im Glas genügend anwärmen kann, um den Lolli aus der Form zu lösen.

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Was mir letztes Jahr in vielen Variationen von der Maschine gehüpft ist: Kleine Dreieckstäschchen. Dafür zwei Dreiecke zuschneiden, rechts auf rechts zusammennähen, Wendeöffnung lassen, wenden, glatt bügeln, an den Seiten bis zur Hälfte die Naht schließen, Zipfel mit ein paar Stichen festnähen. Da passen prima Schokokrossies in Tütchen rein.

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So, das allerletzte kleine Geschenk. Ich habe dafür einfach einen Stern auf ein Stück Papier gemalt und diesen ausgeschnitten. Zwei mal zugeschnitten und rechts auf rechts zusammengenäht. Eine etwas größere Wendeöffnung lassen und wenden.  Dann etwa 1-2cm vom Rand eine zweite Naht nähen. Auch hier etwa 5 cm Öffnung lassen. Dort dann Füllmaterial in das Kissen füllen, bis es straff ist. Ruhig ordentlich befüllen, das liegt sich mit der Zeit platt. Dann zum Schluss die Nähte schließen und verschenken oder behalten.

So, ich hoffe es war etwas für euch dabei. Schöne Vorweihnachtszeit und lasst euch nicht stressen!

Prinzessin backt: Push Up Cakes.

Ich sag’s euch, das ist der absolute Wahnsinn. So lange habe ich noch nie für so eine geringe Anzahl von Zauberbackwerk in der Küche gestanden. Aber es hat sich gelohnt. Jede Minute. Da es hier nicht viel zu erzählen gibt, lass ich mal die Bilder sprechen. Das Backen an sich dauerte auch nicht so lange und wenn man zu zweit arbeitet, geht das bestimmt auch viel besser. Es gibt definitiv Wiederholungen!

Ein Strauß voller Push Up Cakes.

Bunte Streusel und Schokostreusel.

Hier sieht man die Schichten.

Im Kühlschrank.

So isst die Dame von heute, passt genau in Kinderhände.

Zirkusadel; Mein Outfit

Um mal Bilder zu präsentieren; Hier mal mein Outfit.

Diese Bilder sind mit meinem Smartphone aufgenommen. Qualität ist nicht so doll, aber erfüllt seinen Zweck.

Fangen Wir im Gesicht an. Die Frisur ändert sich je nachdem, ob der Zylinder dazu getragen wird.

Rechtes Auge;


Diese Idee stammt entfernt von Herr  Max Coppela. (Coppelius) Etwas abgeändert und mir zu eigen gemacht.

Linkes Auge;


Insgesamt ist es ein Kreuz.

Die weiße Kontaktlinse soll die Maskerade eines Clowns imitieren.

Die untere Gesichtspartie;
Vampirzähne, klar. Extra anfertigen lassen auf dem WGT. Lippen etwas geschwärzt.
Gesamtbild Gesicht;

Auf meinen Bartschnitt werde ich häufig  angesprochen. Ist eben mein Stil. Wie Zirkusadel  auch…

Kleidung? Kleidung!
Zylinder? Sind das da Hosenträger?
Ja, zu beidem. Ich habe mir das Projekt Zirkusadel auf dem WGT zu eigen gemacht. Dementsprechen habe ich mir dort eine Jacke passend gekauft. Sowie eine vorliebe zu Hosenträgern entwickelt. Doch lass ich ein paar Bilder sprechen.

Wie gesagt, Hosenträger. Kann ich nur empfehlen. Ist mal was anderes. Und ein hautenges T-shirt.


Leider ist die Jacke etwas schwierig zu erkennen. Sie ist schwarz, mit weißen Nadelstreifen. Zweireihig mit trompetenärmeln.

Unter der Hosenträger-linie, quasie unterm Äquator;
Die Hose, Wir haben einen Laden in Flensburg der diese vertreibt. Da diese Reihe ausläuft war Sie runtergesetzt. Gekauft, damit ich zu meiner Liebsten in Ihrem Rot/Schwarzen Kleid passe. Diese Hose besitze ich noch in Grau/Schwarz. Ich mag Streifen. Ja, das kann man so sagen.

Natürlich darf der Zylinder nicht fehlen. Aufgerüstet mit meinem Bandana. Auch auf dem WGT gekauft.

Last, aber but not least; Die Ringe.
Beide Ringe sind aus Silber. Der Pik-Ass-Ring ist ebenfalls vom WGT. Er soll die Spiel- und Zockerbereitschaft andeuten.

Alles in Allem; Zirkusadel ist für mich, ständig auf Achse zu sein, hier und da mal sitzen und die Zeit genießen, auch mal ungesund Leben, nicht immer ganz fair sein, auch mal an sich selbst denken und überhaupt mehr Wissen um überleben zu können. Überleben auch wenig oder keinem Geld.

Gothic Friday 2011 – Mai: Do Goth Yourself!

Nächste Runde im Gothic Friday. Dieses Mal mit etwas mehr Druck, weil der Herr Spontis mich schon in seinem Artikel erwähnte. Also muss ich ja wieder was zaubern. (Eigentlich ist das auch verdammt gut so, sonst hätte ich den Kram niemals zum WGT fertig gehabt!)

Ausgangszustand: Ich habe mein Eis.Prinzessin 2.0 Outfit. Der neue Überrock ist soweit fertig, das Korsett da. Aber irgendwie… fehlte noch etwas. Der alte Schleier war sehr störrisch und ich habe vor ein paar Monaten in HH wundervolle Schleier gesehen, aber 40€ waren mir einfach viel zu teuer. Tja, wie der Zufall es will, bekam ich jede Menge weißen, weichen Tüll. Das war ehemals ein Müchennetz von IKEA, das man an einem Ring übers Bett gehängt hat. Aber das lag hier nur noch rum. Stoff gewaschen und dann lag er hier rum. Mit dem Ziel, etwas Hübsches zu werden. Also los geht’s!

Ausgangszustand
Ausgangszustand

Erstmal den Stoff ausbreiten. Ich brauche nur eine kleine Ecke erstmal. Außerdem habe ich nicht wirklich viel Platz.

Löcher
Löcher

Leider habe ich beim Ausbreiten viele kleine Löcher im Stoff gefunden. Mit ein bisschen Aufwand hätte ich bestimmt auch eine Ecke ohne Löcher gefunden, aber eigentlich keimte da schon eine andere Idee.

Lösung
Lösung

Es wird ein Fetzenschleier! Denn ordentlich kann ja jeder.

Zugeschnitten
Zugeschnitten

Der Schleier soll aus zwei Schichten bestehen. Vorne etwas versetzt. Hinten auch eine Schicht länger als die andere. Die Seiten unordentlich geschnitten.

Kräuselband
Kräuselband

Weil ich einfach unheimlich faul eine Nähmaschine habe, die gerne mal Faden reißen lässt und Stiche auslässt, habe ich jetzt Kräuselband verwendet. Bisschen hin und her geschoben und die Stelle für die beste empfunden.

Nadeln
Nadeln

Brav feststecken. Auf das Band habe ich noch ein Stück von einer Kante lose mit gesteckt, um ihn nachher auch von der anderen Seite tragen zu können. Dann festgenäht und geflucht, weil die Maschine jede Menge Stiche ausgelassen hat. Auch nur eine Seite festgenäht, aber das reichte.

Kräuseln
Kräuseln

Bänder festziehen und somit den Tüll raffen. Bänder an beiden Seiten verknoten. Dann habe ich noch einmal mit der Hand drüber genäht, weil ich nicht wollte, dass ich mich wieder so mit der Maschine ärgere. Das war es dann auch schon.

Doppelt nach vorne.
Doppelt nach vorne.

Fertig! Es sieht sogar von beiden Seiten tragbar aus. Hier ist er jetzt nur lose aufgelegt, später werde ich ihn mit ein paar Spangen feststecken. Ich habe eine blaue Zombiehand dafür gemacht, hätte aber auch noch silberne Sterne und silberne Rosen.

Einfach nach vorne.
Einfach nach vorne.

Andere Tragevariante. So, mit kurzer Seite vor den Augen.

Rückseite.
Rückseite.

Schon ein bisschen fetzig, oder? Eventuell werde ich ihn noch kürzen oder ein bisschen mehr Löcher fabrizieren.

Vielleicht hat ja jemand Lust, den Schleier nachzubasteln. Der Tüll ist jetzt sehr, sehr weich und damit auch super leicht. Man spürt es kaum, wenn er in den Haaren ist. Mit festerem Tüll bauscht das natürlich mehr. Aber genau das wollte ich nicht, so einen Schleier habe ich bereits.

Gebraucht habe ich dafür ungefähr eine Folge Nip/Tuck, also ~45 Minuten.

Gothic Friday März – Schwarzer Fächer der Passionen.

Da haben sich Spontis und Shan_Dark ja wieder ein hochgradig interessantes Thema ausgesucht. Nur – wie zur Hölle beantworte ich das jetzt?

Irgendwie mache ich viel zu viel. Nähen, basteln, fotographieren, schminken, Haare färben,  malen, Musiksammlung pflegen, spazieren gehen, lesen, tanzen, habe geschrieben und noch tausend andere Dinge. Es ist schwer, jetzt genau ein Thema zu finden. Aber weil schon von mehreren Seiten Interesse bekundet wurde, zeige ich einfach mal meinen Computerschmuck. Der Artikel motivierte mich auch dazu, endlich meine Brille zu bearbeiten.

Computerschmuck klingt vielleicht erstmal merkwürdig und viele können damit wahrscheinlich auch eher nichts anfangen. Warum eigentlich überhaupt? Eigentlich fing alles mit Steampunk an. Ich mag Steampunk – kann aber mit den Farben einfach nichts anfangen. Ich bin irgendwie mehr der Typ für Silber und Grau. Außerdem – wie passt das denn zusammen, IT-Schnecke & Steampunk? Nun ja, dann lagen vor mir kaputte Hardware-Teile, die ich zerkleinerte, um sie wegzuschmeißen. Wie hübsch die Transistoren doch waren und die kleinen Spulen! Eine rote Grafikkarte! Silberne Kabel! Viel zu schade zum Wegschmeißen. Also fing ich an zu basteln.

Inzwischen habe ich zwei Haarspangen, eine Kette für mich, eine für meine Tante und eine bearbeitete Schweißerbrille. Ganz aktuell sind drei weitere Kettenanhänger dazu gekommen. Eines der Herzen wollte ich erst verschenken, aber das kann ich nicht.

Die ist jetzt aber eher ein Gemisch aus Steampunk & Computer. Weil ich doch eigentlich Zahnräder so mag… und der Graf mit liebenswürdiger Weise eine kleine Plastiktüte voll geschenkt hat! Die mussten da einfach mit rauf, sind förmlich in den Kleber gesprungen.

 

Ich bin schon mehrfach gefragt worden, ob ich das in Serie produziere. Würde ich, kein Problem. Nur sind die Teile teilweise echt scharfkantig. Sowas möchte ich nicht verschenken oder verkaufen. Ich bin ja schon schusselig genug und verletz mich hin und wieder daran, aber ich möchte nicht Schuld sein, wenn sich andere verletzen.

Weil ich ja noch nicht genug Richtungen in einen Topf geschmissen habe, verbinde ich das ganze mit einem Hauch von Uniform. Kleidchen, Nadelstreifen Schiffen & Nadelstreifen Korsett. Was fehlt noch? Make-Up & die Haare! Wenn schon, dann auch richtig! Ausgeführt habe ich das Outfit komplett zum Mera letztes Jahr, in Teilen auch schon zur GSN & zu Return. Die ungläubigen Blicke erst und dann die schüchternen Fragne, ob das wirklich eine Grafikkarte war? Japp. Hat alles mal funktioniert. Das ist zwar mit Abstand das bunteste Outfit, welches ich besitze, aber definitiv ganz total ich. Es gibt leider keine detailreichen Fotos, eigentlich sogar nur das hier. Das hat Martin Black gemacht und ist auf der Seite vom Gothic Magazine zu finden.