Archiv der Kategorie: backen

Prinzessin backt: Omas Waffeln.

Früher haben wir ganz oft mit Oma und Opa Waffeln gebacken. In den Ferien oder am Wochenende waren wir häufig dort und Waffeln waren definitiv ein Highlight! Der Graf nannte diese Oma auch Waffel-Oma, weil auch er dort natürlich Waffeln bekam. Inzwischen kann Oma das nicht mehr – aber ich habe beschlossen, in meinem Urlaub werden wir das zusammen machen. (Demenz ist scheiße.)

Mein erstes Waffeleisen habe ich auch von meiner Oma bekommen – ihr Rezept aus ihrem Buch abgeschrieben. Natürlich habe ich viele andere Rezepte ausprobiert, aber im Grunde sind diese Waffeln einfach mein Favorit. Hier lebt jetzt Waffeleisen Nummer vier. Zwei Stück sind kaputt gegangen, eins hat mich die alte Wohnung gekostet.


Für leckere, leicht knusprige Waffel benötigt man:

  • 150 Gramm Margerine
  • 150 Gramm Zucker
  • 50 Gramm Mehl
  • 4 Eier
  • 200 Gramm Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 1 gestrichener Teelöffel Backpulver
  • Zitronenschale oder -gewürz

Alles verrühren und im Waffeleisen backen. Am zweiten Tag sind sie etwas weicher, falls welche übrig bleiben.

Guten Appetit!

Prinzessin backt: Cake Pops reloaded.

Ich schrieb diesen Blogeintrag im Juni und vergaß ihn dann total. Durch einen Kommentar unter dem ersten Cake Pop-Artikel fiel mir dann ein, was in den Entwürfen noch schlummert. Also: Viel Spaß.

Gestern war es wieder so weit. Endlich einen Anlass für Cake Pops! Dieses Mal wurden es Blumen. Dafür habe ich Muffins in kleinen Tontöpfen gebacken und einen Cake Pop als Blüte hineingesteckt. Die Blüten hat der Graf gezaubert. Letzte Woche gab es einen Backwettbewerb in der Nachbarstadt – dafür habe ich auch Muffins gemacht. Das erste Mal mit Frosting und Candy Melts-Zauberrei. Dafür gab es ein Backbuch von Dr. Oetker und die Chance auf einen Backworkshop. Ob das schon ausgelost ist, kann ich gar nicht sagen. Aber das war ein schöner Anlass, um das Backen im Töpfchen zu testen. Hat wunderbar funktioniert. Nur das mit dem Photographieren… Sollte ich endlich mal fest einplanen. Deswegen gibt es teilweise nur Bilder, die etwas unscharf sind.

Zurück zu den Cake Pops. Ein paar Tipps kann ich jetzt noch geben:
+ Küchenmaschine! Das Ding hat meinen Kuchen quasi zu Pulver verarbeitet. Das war so viel besser! Die Kugeln sind unglaublich fein gewesen und wesentlich leichter zu rollen.
+ Kuchen einfrieren: Ich habe eine Kastenform am Anfang der Woche mitgebacken und den Kuchen eingefroren. War sehr praktisch. Vielleicht sollte man immer einen Kuchen eingefroren habe.
+ Kartoffelgabel: Dieses Ding mit den drei Zinken – eignet sich wahnsinnig gut dafür, Cake Pops ohne Stil zu tunken.
+ Palmin: Wenn man die Candy Melts mit etwas Palmin schmelzen lässt, ist das Zeug etwas flüssiger und lässt sich besser um die Cake Pops bekommen.
– Palmin: Vorsichtig mitschmelzen, das Zeug kann anbrennen. Dann sind die geschmolzenen Candy Melts für die Tonne. Auch kann man dann nicht mehr so schöne Ornamente formen – aber wenn man das weiß, schmilzt man dafür am Besten extra.

Als Transporthilfe haben die Ikea-Becher wirklich einen wahnsinnig guten Job gemacht. Ich glaube, nur zwei Blüten waren etwas ramponiert. Und jetzt: Bilder!

Mini-Eisbecher, weil wir nicht genug Möglichkeiten hatten, die Cake Pops sonst zu transportieren. Und sie sahen so niedlich aus!

Die Konstruktion aus Ikea-Bechern.

Bluuuuuuumen!

Hier sieht man die Frosting-Blätter ganz gut.

Lecker waren sie übrigens!

Prinzessin backt: Der Tod.

Der Graf und die Prinzessin leben nun ja schon seit geraumer Zeit unter einem Dach. Seit etwas über zwei Wochen um genau zu sein. Am Freitag habe ich dann endlich den Ofen ausgetestet und Muffins gebacken. Die waren für den ersten Rollenspielabend gestern. Davon habe ich keine Fotos, die waren so schnell aufgegessen. Aber das zweite Backprojekt war dann ein Tod. Die Backform ist von Nichtlustig, es ist die Backform des Todes. Auf der Rückseite befindet sich auch ein Rezept des Todes. Es ist wirklich ein einfaches und gelingsicheres Rezept, allerdings halte ich die Kakao-Menge etwas übertrieben und habe sie deutlich reduziert. Der Kuchen ist so lecker! Bei dem Tod auf den Bildern habe ich noch ein paar Schokostreusel hinzugefügt. So, backen geht jetzt auch in dieser Wohnung, jetzt fühle ich mich hier langsam richtig wohl.

Prinzessin backt: Cake Pops.

Die Küche musste mal wieder für Sauereien herhalten. Also nichts, was ihr jetzt denkt. Wir haben Cake Pops gemacht. Es war ein Geburtstagsgeschenk und weil wir davon eher wenig abbekommen haben, haben wir am Tag darauf einfach noch mal welche gemacht. Mit zwei verschiedenen Rezepten. Die ersten waren geschmacklich besser, was vermutlich am Kuchen lag. Oder Kombination Kuchen/Frosting.

Für die Cake Pops habe ich erst folgendes Rezept gemacht:

125 g Margerine
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpuler
80 ml Milch
1 TL Kakao

Alles verrührt, in eine Kastenform und backen. So 30 Minuten bei 180°C. (Ungefähr. Stäbchenprobe machen.) Dann wurde der Kuchen aus der Form geholt und durfte vollkommen abkühlen. Der nächste Schritt wurde mit Begeisterung vom Grafen durchgeführt: Krümeln! Dazu die härteren Stellen vom Kuchen abschneiden und den Rest vollkommen zerbröseln. Mit einem Pürierstab kann man das natürlich noch etwas feiner machen. Unser geht nicht so toll, aber es war eigentlich schon recht fein. Wobei später ab und an ein paar recht große Krümel das Rollen gestört haben. also lieber stärker bröseln. In einer extra Schüssel das Frosting herstellen. Wir hatten für den Kuchen 100 g Frischkäse und 200 g Puderzucker. Ungefähr. Man kann auch die Hälfte des Frischkäse gegen Butter eintauschen oder noch mehr variieren – ich fand Frischkäse pur am leckersten. Also Frosting und Krümel ordentlich durchrühren, bis eine formbare Masse entsteht. Augenblick in den Kühlschrank, falls es zu sehr bröselt – oder mehr Frosting. Dann kleine Kugeln formen und auf einen Teller legen. Ich habe noch die beiden Lolli-Formen von Tschibo verwendet – deswegen teilweise Blumen oder Herzen. (Man kann auch normale Ausstecher nehmen.) Teller für 60 Minuten in den Kühlschrank oder 15 Minuten in die Truhe.

Candy Melts in einer Mikrowellenschüssel schmelzen – wenn es zu dickflüssig ist, etwas Palmin dazu. Nur bloß kein Wasser! Dann flockt das Zeug. Stäbchen genommen, in die Masse, in ein Bällchen – trocknen lassen. Wenn alle mit Stäbchen versorgt sind, kann das Dekorieren beginnen. Vorsichtig in die Candy Melts tunken und drehen. Überschüssige Flüssigkeit etwas abklopfen. Nicht zu stark – der Cake Pop soll ja am Stil bleiben. Die Candy Melts kann man auch prima durch Schokolade ersetzen, da dauert das Aushärten allerdings gefühlt eine halbe Ewigkeit. Die Candy Melts sind innerhalb von 2 Minuten trocken, nach 10 Minuten hart. Also schnell dekorieren.

Tja, und weil sie einfach so lecker waren und im Grunde auch recht einfach und schnell gehen, habe ich dann noch eine Bestellung aufgegeben und mehr Candy Melts geordert. In verschiedenen Farben. Durch die Chips-Form lassen sich prima die Mengen abschätzen.

Ein paar Tipps noch am Rande: Auch der helle Kuchen ist bei uns zu dunklen Cake Pops geworden – was wohl an der gebräunten Oberfläche des Kuchen lag. Soll der Teig farbig werden, eventuell einen größeren Kuchen backen und nur das ganz weiche Innere nehmen. Es ist immer von Vorteil, wenn der Kuchen am Vortag gebacken wurde – dann ist er ganz durchgekühlt. Zu zweit ist das ganze sehr viel lustiger und geht auch schneller. Anstatt der Lolli-Stiele kann man auch Schaschlikspieße oder feste Strohhalme nehmen – dann eventuell die Bällchen etwas kleiner machen.

So. Wann ist das nächste Fest, wofür ich Cake Pops machen darf?

Prinzessin backt: Push Up Cakes.

Ich sag’s euch, das ist der absolute Wahnsinn. So lange habe ich noch nie für so eine geringe Anzahl von Zauberbackwerk in der Küche gestanden. Aber es hat sich gelohnt. Jede Minute. Da es hier nicht viel zu erzählen gibt, lass ich mal die Bilder sprechen. Das Backen an sich dauerte auch nicht so lange und wenn man zu zweit arbeitet, geht das bestimmt auch viel besser. Es gibt definitiv Wiederholungen!

Ein Strauß voller Push Up Cakes.

Bunte Streusel und Schokostreusel.

Hier sieht man die Schichten.

Im Kühlschrank.

So isst die Dame von heute, passt genau in Kinderhände.

Prinzessin backt: Muffins und Gugl.

Die Prinzessin war gestern mit ihrem Grafen zum Geburtstag einer lieben Freundin eingeladen. Muffins waren gewünscht und das ist etwas, was ich kann. Also habe ich Glitzermuffins gemacht. Weil ich schon mehrfach nach dem Rezept gefragt wurde, poste ich es jetzt. Es reicht normalerweise für 24 Muffins. Normalerweise? Ich habe noch Mini-Gugl gemacht. Meine neue Lieblingsbackzauberei! Dann reicht das Rezept für 2x 18 Gugl und 20 Muffins. Da ich morgen bei der Arbeit noch Muffins ausgeben möchte, wurde heute erneut gebacken. Das hier ist das Standard-Rezept:

Muffins (24 Stück):

250g Margerine
250g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
500g Mehl
1 Päckchen Backpuler
125ml Milch

Gugl: 12 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze
Muffins: 24 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze (dann werden sie schön gleichmäßig) oder 20 Minuten bei 200°C Heißluft (dann sehen sie etwas wilder aus)
Ein gutes Augenmaß ist dabei natürlich hilfreich und auch die Stäbchenprobe.

Dieses Rezept ist die Basis für alles. Beim Backen gestern habe ich eine Packung Schokotröpfchen dazugegeben und die Hälfte des Teiges mit roter Lebensmittel eingefärbt. Dann erst einen Löffel normalen Teig und dann einen Löffel rosa Teig in die Förmchen gegeben und etwas durchgemixt. Hätte etwas mehr Farbe sein können, war aber doch gut sichtbar. War mein erster Versuch mit der Lebensmittelfarbe, die feines Puder ist. Man braucht nur ganz wenig und es färbt bombastisch. (Auch meine Finger beim Öffnen der Dose.) Heute hat der Graf eine Tafel Blockschokolade klein geschnitten und so wurden es Schoko-Splitter-Muffins. Man kann auch statt Vanillezucker Zitrone hinzugeben, dann ändert sich der Geschmack merklich. Ansonsten sind der Phantasie (fast) keine Grenzen gesetzt. Ich habe schon Smarties, Kakaopulver und After Eight benutzt. Es eignen sich auch prima diese Schokostangen vom Discounter. Teig in die Förmchen, Stangen klein brechen und in den Teig drücken. Für die Gugl habe ich einen Plastikbeutel mit Teig befüllt und eine Ecke abgeschnitten. Damit lässt sich der Teig richtig gut in die Förmchen füllen. Man sollte allerdings darauf achten, dass die Schokosplitter durch die Öffnung passen und nicht wild auf den Beutel drücken, wenn nichts herauskommen will. Gibt sonst eine Sauerei. Hust. Auf die Muffins kann man nach Belieben Zuckerguss oder Schokolade oder auch nichts machen. Die Gugl nach dem Abkühlen in eine Plastikdose legen, sonst werden sie hart. Viel Erfolg!

Das ist das Geburtstagstablett gewesen.

Auf der Schokolade ist schwarze Zucker. Sieht bei weißer Schokolade oder Zuckerguss natürlich beeindruckender aus.

Rosa und schwarzer Zucker.

Für das Geburtstagskind – schwarze Glitzerzuckerschrift.

Muffins von heute, Tageslicht. Die anderen Fotos entstanden gestern mit Beleuchtung der gelben Küchenlampe. Farbverfälschungen sind deren Schuld.

Das Gugl-Backblech und die eine Dose mit den Minikuchen.

So sehen sie aus. Lecker!

Die Form lässt sich super reinigen, wenn man die Förmchen schnell rausdrückt. Sollte man auch dann machen, wenn man sie mehrmals hintereinander backt, sonst bleibt doch was an den neuen Küchlein hängen. (Ihr backt niemals nur eine Fuhre. Es sind 18 Stück drin. Einer verschwindet zum Test im Mund. Dann schleicht die Familie umher und lässt 4-6 verschwinden. Während sind abkühlen verdunsten noch mal 2… Also schnell noch ein zweites Mal befüllt. Geht ja fix.)

Prinzessin backt: Popcorntorte.

Das Rezept wollte ich schon lange ausprobieren – seit mir das in die Finger gefallen ist. Für den Geburtstag meiner Tante war es dann das richtige Rezept. Ich hab’s mit Bildern dokumentiert. Das erste Problem war die Umrechnung der Maße. Dann hatte ich schon fertiges Popcorn,  bei dem es schwer war, die ungepoppten Maiskörner rauszusammeln. Außerdem große Marshmallows, kleine lassen sich bestimmt schneller schmelzen. Sollte ich den Kuchen nochmal machen, werde ich das auch auf einem Backblech mischen, dann rutschen die Smarties auch nicht alle nach unten. Mit M&Ms ist es definitiv auch schöner – die Farben sind intensiver.

Zutaten

Das hier sind die benutzten Zutaten. Allerdings nicht die richtige Menge. Ich habe nur eine Packung Popcorn benutzt. Von den Salzstangen ungefähr die Hälfte, die Smarties komplett.

Die Salzstangen zerkleinert, mit dem Popcorn und den Smarties gemischt.

Als nächsten Butter im Wasserbad geschmolzen. Das sind ungefähr 50 Gramm.

Das ist die nächste Zutat.

Wenn die Butter so aussieht, ist es Zeit für den nächsten Schritt.

Jetzt werden die Marshmellows hinzugegeben.

Langsam fangen sie an zu schmelzen.

Immer weiter rühren, noch sieht man Stücke.

So flüssig muss es sein. Außerdem mit der Butter verbunden.

Dann über unseren „Teig“ kippen.

Mit viel Kraft rühren.

Die Masse zieht Fäden und wird schnell kalt.

Rein damit in die Form, die vorher nicht behandelt wurde. Ordentlich fest drücken.

Ab damit in den Kühlschrank, mindestens 2 Stunden abkühlen lassen.

Die Schüsseln sofort ausspülen, das Zeug bekommt man sonst nur schwer wieder weg.

Das ist der Kuchen fertig – sah toll aus! Aber mehr als ein kleines Stück konnte man davon nicht wirklich essen, zu süß. Aber das Stück war lecker!