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Dänemark.

Ich liebe dieses Land. Vollkommen. Vielleicht liegt es an der Nähe zur Grenze – 97 km. Wir haben schon immer oft Urlaub in Dänemark gemacht. Schon als ich ganz klein war mit drei Familien in einem Poolhause. Immer in den Osterferien. Das waren immer traumhafte Tage. Schwimmen vor dem Frühstück, riesig viel Platz zum Toben, Freunde zum Spielen, Erwachsene die Zeit hatten, Legoland, Farup, Schwimmbäder, Strand.

Auch heute schätze ich genau diese Punkte an Dänemark. Ruhe, Sandstrand, Wind, Gemütlichkeit. Zu Dänemark gehört für mich einfach grillen, Hot Dogs, Matilde-Schokoshakes und Sand. Teile davon finden sich auch schon in Flensburg und ich freue mich jedes Mal, wenn ich jemanden Dänisch reden höre. Was in Flensburg oft der Fall ist.

So, warum jetzt ein Eintrag über Dänemark? Meine Mum hat einen akuten Sehnsuchtsanfall ausgelöst. Sie erzählte ganz nebenbei, dass der Feriehausvermittler mit den schönsten Poolhäusern überhaupt seine Häuser in der D-Zeit auch von Montag bis Freitag vermietet. Da bekommt man dann ein Häuschen mit Pool, Whirlpool, nicht weit vom Strand mit Platz für 8-12 Personen für 140-240 Euro. Das ist quasi nichts irgendwie. Ein bisschen Geratter im Köpfchen und vergleichen der Ferientermine mit dem Saisonkalender ergibt: Dieses Jahr wird das nichts. Jetzt habe ich am Dienstag Schule, ab August am Freitag. Aber ab Januar ist das ja alles geschafft. Wir werden einfach mal schauen, wie meine Schwester dann Schule hat und wie die Semesterferien so liegen und dann vielleicht mit 4-6 Leuten nach Dänemark fahren. Auch wenn wir am Ende nur zu zweit sind – es wird klappen. Bei dem Preis ist das dann sogar zu zweit okay.

Dänemark, du bist einfach mein Lieblingsland.

Tapetenwechsel.

Nun ist es doch soweit. Nach meiner nichtmal ein monatigen Blogkarriere die Fusion. Die Prinzessin und der Graf. Auf einer Seite. Traumverliebt. Träume haben Wir. Und gemeinsam werden Wir Uns diese auch erfüllen.  Oft denke ich an diese Worte, mit denen ich meinen ersten eigenen Eintrag einleiten.

 

Wo kommen Wir denn da hin, wenn Menschen wie ich keine Träume mehr haben? Die Spinnen doch! Menschen wie ich werden immer Träumen, Ja, Unsere Träume sterben nie, hab ich recht? Es ist nunmal nicht leicht, der bessere zu sein!

-Blackbeard, alias Marshall D. Teach

Tanzen, feiern, leben.

Am Samstag war ich zur Return of the living Dead in der Markthallte in Hamburg. Bin bei einem Freund mitgefahren und wir haben schon nachmittags in der Stadt noch eine Freundin getroffen. Bisschen gestöbert in den Geschäften und bei Schweinske lecker gegessen. Dann wollte ich bei McDonald’s noch ein Eis – pfffft, Gerät kaputt. Dort trafen wir dann noch zwei Tweeties und um halb elf sind wir los zu Halle. Ich war total Candy. Hab mich sehr wohl gefühlt so.

Die Party war ganz okay. Es waren nicht so viele Bekannte dort wie letzte Woche im Ela, aber das ist in Hamburg ja immer so. Auch tanzen ist Glücksspiel, auf den Tanzflächen wird ja auch so einiges durcheinander gespielt. Es war nicht so warm oben, fein. Es war nicht so voll – konnte also schön ausufernd tanzen teilweise. Was toll war: Mein weißes Korsett <3 Es war sehr angenehm damit zu tanzen. Es sah toll aus. Mein ganzes Outfit war süß. Ich liebe Locken! Es hat sogar ohne Haarspray gut gehalten.

Trotzdem hat einer gefehlt. Mein Graf. Eigentlich bin ich absolut freiheitsliebend, die perfekte Frau für eine Fernbeziehung. Ich brauche meinen Freiraum. Aber inzwischen lebe ich nur noch so auf Sparflamme, wenn ich meine Zeit nicht mit ihm verbringe. Kann es kaum erwarten bis Freitag ist. Er kommt her. Wann ist endlich Freitag?

Der Graf & die Prinzessin. Das erste Wiedersehen.

Kurz noch zu Büsum, verehrte Prinzessin.

Wir verbrachten einen wundervollen Tag dort. Der Markt war zwar sehr klein, aber schön. Recht schnell haben Wir uns von meinem Begleitungen abgekapselt und waren den Deich entlang gegangen. An einem etwas Windgeschützteren Ort setzten Wir Uns und redeten. Über Uns im einzelnen, was Wir noch so vorhaben etc.

Später am Abend, oder eher gegen Nacht, sahen Wir eine verdammt spektakuläre Feuershow. Schöner noch; Ich nahm die Prinzessin unter meinen Mantel und es wurde gekuschelt. Ich machte den ersten Versuch; einen Kuss auf die Wange…Danach wurde ein Lagerfeuer entzündet. Und ich wurde belohnt. Wir küssten Uns immer wieder zärtlich und vorsichtig, voller Gefühl.

Danach war Brieffreundschaft angesagt. Wir schrieben viel, bis ich Stress mit der Arbeit bekam nichtmehr schrieb, leider.

Nach langer Zeit und nachdem ich mir endlich Internet anschaffte, schaute ich mal wieder bei ICQ rein. Und Wer empfing mich? Die Prinzessin. Wir verstanden Uns wieder auf anhieb. Wir schrieben viel über die vergagenge Zeit und über alles, was so passiert war. Bald kam der Wunsch, nach einem Treffen. Unverbindlich. Mal wieder beschnuppern. Einen Film sehen und was Essen. Ich sorgte auch für Unterkunft, hätte gar, auf Ihren Wunsch, im Wohnzimmer geschlafen. Aber dann kam es anders. Schon die Begrüßung war…anders. Sie sah so wahnsinnig toll aus!<3

Wir sahen den Film, aßen La Flute (von mir selbstgemacht, versteht sich) und unterhielten Uns prächtig. Wir sahen Uns tief in die Augen. Und Unsere Lippen trafen sich, voller Lust und Begierde. Es war ein großartiges Gefühl. Und das ist es heute mindestens noch genauso. Wir landeten schnell im Schlafzimmer, wo Wir…

Es war Traumhaft. Für die Prinzessin war klar, dies sei einmalig gewesen. Ich akzeptierte das. Ein kleines techtel-mechtel. Aber eigentlich…so meine Gedanken…das war verdammt schön…mehr…

 

 

 

Der Graf & die Prinzessin. Der Anfang.

Mein Graf. Wie fing das mit uns an? In Hohenweststedt auf dem Mittelalterlich Spectaculum 2009. Zu der Zeit war ich noch mit Freund3 zusammen. Er ließ mich das ganze Wochenende alleine, ging in andere Lager und betrank sich, jammerte wegen Rückenschmerzen rum und benahm sich koplett daneben. Auf der Rückfahrt trennten wir uns damals. Es muss Samstag oder Sonntag gewesen sein, ich tippe auf Samstag. Ich saß in unserem Lager und hatte einen Hundewelpen auf meinem Schoß. Es war inzwischen ziemlich kalt und der Kleine fror erbärmlich. Eingekuschelt auf meinem Schoß in meinen Umhang war er gerade eingeschlafen, als der Graf mit seinen Begleitern und der sonderbaren Kiste auf Rädern an unserem Lager vorbei zog. Ich wartete etwas ungeduldig auf unsere Ablöse – die Pest rief schon. Trotzdem war ich neugierig, was denn in der Kiste sei, fragte ich einfach. Die Antwort brachte mich zum Lachen, was ich das bisherige Wochenende nicht so oft getan hatte. Dann zogen sie weiter und ich blieb zurück im Lager. Als endlich die Lagerwachenablösung kam, wurde es auch schon Zeit. Die Blase drängt und ich musste unbedingt zur Pest. Als ich zu den Stallungen verschwand, sah ich ihn nicht weit entfernt stehen. Auf dem Rückweg sprach er mich an – eine Telefonnummer? Handy rauskramen war mit zitternden, hektischen Fingern nicht drin, Nummer kannte ich auch nicht auswändig – also schnell die ICQ Nr. gegeben, bevor ich dann wirklich zur Pest entschwand. Bei dem Pestumzug sah ich dann meinen Freund1. Er war sichtlich überrascht, aber ich war schnell an ihm vorbei. Die restliches Zeit dort wanderten meine Gedanken immer wieder zu der Begegnung mit dem Grafen.

Die Wut im Bauch für das verkorkste Wochenende dank nun Exfreund3 verrauchte und ein Kribbeln machte sich breit – schreibt er mir?

Nach eininge ICQ Nachrichten haben wir Handynummern ausgetauscht und uns dann Mitte Juni auf dem Büsumer Markt getroffen. Abi in der Tasche, Single, Ferien vor mir, das Leben genießen.

Traumverliebt.

Der Graf & die Prinzessin. Traumverliebt sind wir. Wir träumen, stehen aber mit beiden Beinen fest im Leben. Wir kennen Höhen, als auch Tiefen. Trotzdem ist unsere Welt zauberhaft. Hier bloggen wir beide. Zusammen, füreinander. Öffentlich. Teilweise gibt es für einzelne Einträge Passwörter. Fragen kostet nichts. In welche Richtung sich das hier entwickelt, ist vorher schlecht zu sagen. Lassen wir es mal auf uns und euch zukommen.