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Ganz große Liebe.

Heute sind wir 161 Tage zu dritt. Der kleine Wolf ist genau 23 Wochen alt. An einem Mittwoch um 08:44 Uhr ist er geboren – wie lange ich wohl um diese Zeit noch jeden Mittwoch daran denken muss? 

Wir haben so einen zauberhaften Jungen – der sich wundervoll in unsere Familie gefügt hat. Als wäre er das coolste Addon zu einem Spiel ever. Die Liebe zu diesem Geschöpf wird jeden Tag größer – mit jedem Entwicklungsschritt, den er macht. Ich habe bis heute nur das Hypnobirthing-Buch gelesen – keine Ratgeber oder Bücher, die mir erzählen sollen, wie mein Baby ist. Das zeigt uns der kleine Wolf schon von ganz alleine. 

Wir probieren viele Dinge aus und ich bin wahnsinnig froh, dass wir das auch können. Wir tragen unseren Sohn in der Ergobaby, Emeibaby und im Tuch, aber auch der Kinderwagen ist nicht mehr so ein Grund zum Weinen wie am Anfang. Ich genieße das sehr, wenn wir spazieren gehen und das Gebrabbel vom kleinen Wolf langsam leiser wird, sich sein Gewicht verlagert und er an mich gekuschelt einschläft. Das Einbinden im Tuch hätte ich gerne schon im Krankenhaus gekonnt, dort mochte er ohne Körperkontakt nicht viel Zeit verbringen, was schnell zu lahmen Armen bei mir führte. Bisher habe ich noch keinen negativen Kommentar bekommen, was ich eigentlich gerade hier auf dem Land doch irgendwie erwartet hatte. Ich wickle den Kleinen sowohl mit Wegwerfwindeln als auch mit Stoffwindeln, je nach unseren Vorhanden am jeweiligen Tage. Die Stoffwindeln sind wunderbar bunt und es macht mir wirklich Spaß damit zu wickeln. (Was für Mengen an Müll bei Wegwerfwindeln entsteht und wie die teilweise riechen – unglaublich. Kleiner Muschelpo.) 

Egal, wo wir ankommen – unser Sohn steht sofort im Mittelpunkt und wir sind abgemeldet. Aber das ist auch okay so. Unsere Familien sind alle unglaublich glücklich, wenn der kleine Wolf zu Besuch ist. Gerade für seine Urgroßeltern ist er Medizin. Plötzlich können sie sich wieder bücken oder sich verdrehen, um ihn zu sehen. Das ist so schön zu sehen. 

Wenn man sich etwas schon sehr lange wünscht, das dann in Erfüllung geht und es einfach noch viel schöner ist, als auch nur ansatzweise erträumt – dann ist das so unfassbares Glück. Glück, das unglaublich kostbar ist. 

Momentan warten wir auf Post vom Kindergarten. In 6 1/2 Monaten will ich wieder anfangen zu arbeiten. Maximal 30 Stunden darf ich während der Elternzeit arbeiten, mal sehen wie das dann wird. Irgendwas zwischen 25 und 30 habe ich jedenfalls angepeilt. Ein Plan B, falls wir keinen Platz bekommen, haben wir in der Hinterhand und sonst gibt es ja auch noch Plan C, D… 

Mein Traum von zwei Kindern ist immer noch mein Traum – wann (und ob) es ein Geschwisterchen für den kleinen Wolf geben wird, geht aber niemanden außer uns etwas an. Erstmal hat der Kleine unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. 

Kleiner Wolf, du bist das Beste, was uns passieren konnte. <3

Unser 2014.

Ich sitze gerade mit Schokopudding in der tollen neuen Küche, in der wir gestern Silvester feierten. Es ist nicht meine Küche, aber definitiv eine meiner Lieblingsküchen. Also nutze ich doch mal die paar Minuten, die der kleine Wolf mit seinem Papa Blödsinn macht. Kursive Antworten sind vom Grafen. 

Zugenommen oder abgenommen? Erst zu, dann ab. Durch die Schwangerschaft und dann durch die Geburt. – ZUGENOMMEN! Gemerkt durch eine geeichte Waage für Lasten auf Arbeit…

Haare länger oder kürzer? Länger. War vor dem WGT beim Frisör, aber nur für Strähnchen, gar nicht geschnitten. – Länger, weil ich mich entschied, sie nun wachsen zu lassen…

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Kurzsichtig, noch immer die Brille, die ich mir im Juni 2007 ausgesucht habe. – Ich denke sowieso nur von 12-Mittag…

Mehr bewegt oder weniger? Anfang des Jahres noch mehr, als ich dann kugeliger wurde immer weniger – da ging außer Schwimmbad nicht mehr so viel ohne Schmerzen. – Viel bewegung, arbeitsbedingt…

Mehr ausgegeben oder weniger? Weniger als das Jahr davor. Aber genug, Anschaffungen für den kleinen Wolf. – VÖLLEREI!

Der hirnrissigste Plan? Im neunten Monat schwanger ins Legoland zu fahren. – DER HUMMELFELLUMHANG!

Die gefährlichste Unternehmung? Da fällt mir spontan wenig ein. Bis auf andere Autofahrer, die uns gerne von der Straße haben wollten. – CNC-Fräsentechnisch, das mir ein Werkstück spontan von der Maschine flog…

Die teuerste Anschaffung? Der Omniblend. – Skylanders Trap Team, was, welches ich hier nochmal betonen möchte, ich eigentlich nicht haben wollte 😀

Das leckerste Essen? Alles, was ich überhaupt bei mir behalten habe, in der ersten Jahreshälfte. In der zweiten… Raclette an Weihnachten und kurz davor war schon sehr lecker. – Chinesisches Essen im Tam Tam in Harrislee 😀

Das beeindruckenste Buch? Beeindruckend war teilweise das Hypnobirthing-Buch. So viel habe ich sonst auch nicht gelesen. – Die Gruft, Satanshamster Edition

Der ergreifendste Film? Lego Movie! – Guardians of the Galaxie!

Die beste CD? L’Âme Immortelle – Drahtseilakt. – Marc-Uwe Kling – Die Känguruoffenbahrung

Das schönste Konzert? Oomph! auf dem WGT und das Robbie Williams Swing Konzert. – Nicht dieses Jahr…

Die meiste Zeit verbracht mit…? Dem Zirkusbaby. Erst in mir, dann auf mir. Und mit meinem wunderbaren Mann.  – Meiner geliebten Frau

Die schönste Zeit verbracht damit…? Bei Freunden und der Familie zu sein. – Mit guten Freunden in fremden Welten oder eben mit meiner Frau <3

Vorherrschendes Gefühl 2014? Vorfreude auf das Zirkusbaby. – Ich hab hunger…

2014 zum ersten Mal getan? Mutter geworden. – Mit einem Autoren gefrühstückt…

2014 nach langer Zeit wieder getan? Länger als drei Wochen am Stück nicht gearbeitet. – Mit einem guten Bekannten einen getrunken

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Andere Menschen, die mein Auto kaputt machten; Symphysenschmerzen; Stau. – Arbeit, Arbeit, Arbeit…

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Wir schaffen das als Familie. Sind nicht zu jung. – „Kaufen sie meinen Plunder, ist guter Plunder!“

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? Das Baby, was mir mein Mann geschenkt hat. – Meine Frau hat mir ein selbstgemachtes Kind geschenkt…

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? „Ja, da ist ein hauchzarter Strich!“ – „Du bist doch schon im 2ten Semester Kryptozoologie, oder?“

2014 war mit 1 Wort…? Traumhaft. – Zweitausendvierzehn

Mein WGT 2014.

So schnell, wie der Tag der Abfahrt letztendlich da war, so schnell waren wir irgendwie auch wieder zurück. Es war wirklich heiß, aber auch traumhaft schön. Auf eine Party haben wir es mal wieder nicht geschafft – und das obwohl es so ab 20 Uhr immer recht angenehm war. Konzerte habe ich nur 2 komplett gesehen – aber genau die wollte ich auch so sehr. Apoptygma Berzerk am Freitag und Oomph! am Montag. Beide waren der Knaller. Und ich weiß inzwischen, dass ich doch gar nicht die einzige mit Oomph!-Fieber im Freundeskreis bin. Yeah.

Ansonsten war ich tatsächlich das erste Mal beim viktorianischen Picknick – und habe durch die ganzen Eindrücke nicht ein Foto gemacht. Es waren so traumhaft schöne Gewänder dazwischen… Viele Ideen gesammelt, davon noch mehr wieder vergessen – nur der Rettungswesten-Reifrock hat sich wohl für immer in mein Hirn gebrannt. In gelb. Spannend wäre der bei Nacht und Beleuchtung gewesen. So saß ich schön auf einer Decke, aß Kekse und staunte einfach. Auch über die „Normalos“, die am Rand mehr oder weniger freundlich standen.

Samstag war dann Steampunk-Picknick. An einem ruhigen Ort, beim Parkschlösschen. Wieder auf der Decke gelegen, gestaunt, Kekse gegessen. Ich hatte meine Computerteile im Haar und so langsam kann ich mich auch mit den Steampunk-Farben arangieren. Vielleicht bastel ich für nächstes Jahr dann doch mal ein Outfit in die Richtung. Lust hätte ich inzwischen. Die Männer haben noch eine lustige Fotoserie mit Nerfs und dem Papproboter „Robbie“ gezaubert – mal sehen, was ich aus den Bildern noch machen kann. Danach gab es leckere Geburtstagspizza im Rizzi – zum Glück hatten wir einen Tisch drinnen, draußen spielte ein Herbert Grönemeyer-Double auf der Stadtfestbühne. Im heidnischen Dorf haben wir dann auch den kleinen Wikinger kurz getroffen. Es war ziemlich laut und wir alle irgendwie auch ziemlich matschig – alos zurück in die Wohnung und ab ins Bett.

Sonntag war die zweite Lesung beim Bundesverband verwaister Eltern eV von Cynx und vorher war Christian von Aster dort zu Gast. Wieder viel gelernt über das Gruftie-sein an sich. Wir suchen uns das nämlich gar nicht aus! Wir sind alle Flohfick-Opfer! Die Lesung aus Neuschwabenland war auch sehr interessant – ich frage mich noch immer, wo Cynx seine Reichsflugscheibe geparkt hat. Außerdem bin ich mir sicher, dass der Pinguin zwischendurch gezwinkert hat. Nach der Lesung hatte ich den kleinen Wikinger noch etwas auf dem Arm. Und im Bauch rumpelte es gleich 🙂 Der Plan in der Sixtina einzukehren wurde dann doch verworfen – dort war gerade Konzert von Schneewittchen und es war abartig warm… Zur Stärkung sind wir zur Moritzbastei und von dort in die Stand, Eis essen. The 69 Eyes war eigentlich der nächste Programmpunkt, aber ich bin dann doch lieber etwas durch die Agra-Verkaufshalle geschlendert. Danach landeten wir wieder im heidnischen Dorf und beendeten den Tag.

Montag wollten wir eigentlich zur Lesung von Christian von Aster ins Cinestar. Einlass sollte um 12 sein. Der Graf ist gegen 11 los, um Karten zu besorgen. Als er dort ankam, hieß es dann, nur 1 Karte/Person. Hmpf. Super beeilt, aber leider nicht genug. Sind dann in die Stadt gefahren und nach einem kurzen Besuch in einem Gothic Store mit einem Plausch mit Sonja von L’Âme Immortelle haben wir bei Bagel Brothers gefrühstückt. Das war btw das einzige der Frühstückslokalitäten von meiner Liste, die wir getestet haben. Ich bin jedenfalls ziemlich begeistert davon und fands sehr lecker. Ein bisschen durch die Stadt geschlendert und in der Milchbar einen Milchshake vernichtet, bis der Graf begeistert wieder zu uns stieß. Den Rest des Tages verbrachten wir auf einer Decke vor der Agra und wanderten mit dem Schatten. Kurz vor Oomph! verabschiedeten wir schon einige Freunde. In der Agra waren es inzwischen gefühlte 50°C. Uff. Auf unserer Stammseite war es dann etwas besser. den Großteil des Konzertes verbrachte ich auf der Decke auf dem Boden – was es nicht zu einem weniger tollen Konzert machte. Dero! Die Stimme! Hach!

Und dann war es auch schon fast vorbei… Dienstag sind wir recht früh aus den Federn gekrochen – wir waren noch zum Frühstück verabredet. Bagel Brothers, die zweite! Nomnomnom. Ich bin immer wieder absolut beeindruckt, wie aus einer kleinen Handpuppe, die jetzt seit fast zwei Jahren bei uns wohnt, solche Verbindungen entstehen können. Und wie mein Mann es immer wieder hinbekommt, auf solche interessante und tolle Menschen zu treffen.

So. Meine Worte zum WGT 2014. Und was habe ich am Wochenende gemacht? Hotel gebucht für 2015. Recht weit im Norden – aber stornierbar bis einen Tag vorher. Ich werde also weiter Ferienwohnungen anschreiben. Aber in dem Hotel wohnt dann auch Chrissy – das wird toll. Mal sehen, wie wir das dann so mit den Karten machen, aber auch mit Zirkusbaby wird das ganz bestimmt toll. Wir freuen uns sehr.

WGT 2014 – Gedanken.

Huch, es sind inzwischen weniger als 30 Tage bist zum WGT. Wie ist das denn passiert? Aber was wäre ein WGT ohne einen Gedanken-Post?

WGT – To Do:

[x] Unterkunft: Ferienwohnung, von der ich nur noch die genau Adresse brauche. Aber das klären wir kurz vorher.
[  ] Outfits: Da wird es sehr leicht dieses Jahr. Schwarz, schlicht, das was mir aus meinem Kleiderschrank noch passt. Ähem. Ich hoffe auf wärmeres Wetter, so dass ich einfach mit Tshirt-Kleidchen rumrennen kann.
[  ] Frisur: Ich werde kurz vorher zum Frisör gehen und mir rote Strähnchen machen lassen. Selber färben ist erstmal gestrichen. Mein Ansatz sieht gruselig aus und um das etwas aufzulockern, gibts Strähnchen. Was noch für Farbe sorgen könnte, wäre die Haarkreide. Wenn ich das bis dahin denn mal getestet habe.
[  ] Nähen: Wohl eher nichts mehr.
[  ] Basteln: Das schon eher. Meine Nerf steampunken oder so.
[  ] Readymade: Vielleicht noch ein neues Shirt bemalen. „Zirkusbaby inside“ oder so.
[  ] Bestellen: Die Karten werden Ende der Woche bestellt, ein oder zwei Kleider haben es mir noch angetan.
[  ] Schuhe: Hauptsache bequem. Pikes, Dr. Martens. Reicht.
[x] Tasche: Noch immer die Eastpack-Schultertasche. Da passt so viel rein und der Schultergurt ist angenehm breit.
[x] Korsetts: Bleiben komplett auf meinem Schrank.
[  ] Kamera: Kommt wohl mit, mal sehen mit welchem Objektiv.
[  ] Make-Up: Ist dann wohl das einzige, wobei ich mich richtig austoben kann. Freu ich mich drauf.

Zu meiner Vorbereitung neben der Spotify-WGT-2014-Liste gehören die Blogs von Shan Dark und Spontis, speziell dieser Artikel hier: 15 Tipps fürs WGT auf dem schwarzen Planeten. Bei Robert stöber ich gerne in alten Berichten, Vorfreude-Artikeln und Spontis-Family-Berichten.

Was ich mir da schon so rausgelesen habe:
– Frühstück oder Brunch im 100Wasser
– Frühstück im Café Stein – dort tobt ein Großteil der Twitterconnection gerne rum, soweit ich mich erinnern kann.
– Frühstück oder auch so mal im Café Puschkin essen
– Natürlich Pizza im Rizzi! Da waren wir bisher jedes Jahr.
– Außerdem muss das neue Zuhause der Absintherie Sixtina begutachtet werden.

Warum ich so viele Möglichkeiten für Nahrungsaufname poste? Damit ich jetzt mal ein paar Antworten parat habe, falls wir nicht wissen, wo wir hin sollen. Vermutlich brauche ich sowieso mehr Pausen als die letzten Jahre, also – aufgeschrieben, gemerkt!

Es kribbelt schon sehr. Ich freu mich darauf, wenn das Program draußen ist und ich planen kann. Von den Bands gibts bisher viel, was ich vielleicht gerne sehen würde. Unbedingt mit Ausrufezeichen sind es zwei. Wahrscheinlich spielen die dann auch noch parallel. Aber – so ist das nun mal mit dem WGT. Am meisten freue ich mich eh darauf, meine ganze geliebte Bande Gruftschnecken zu treffen, die ich das Jahr über nur im Netz lese. <3

Umzug.

Durch einen erstaunten Blick am Samstag, als ich erwähnte, dass wir uns zur Hochzeit wohl eher Geld wünschen würden, weil wir für die neue Wohnung ein paar zusätzlich Möbelstücke bräuchten, wurde mir klar: Das wissen noch gar nicht alle. Also eher nur sehr wenige. Uuups.

Also: Wir ziehen um. Zum ersten September. Also eher Ende August. Die neue Wohnung ist auch in Meldorf, nur auf der anderen Seite der Bahn. 20 m² mehr. Mit Badewanne und Dusche. Küche als eigener Raum, kein Durchgangszimmer mehr. Schönem Wohnzimmer mit Abstellraum. Alles auf einer Etage. Erste Etage. Kleine Terrasse für uns im Garten. Unser Vermieter ist mein Arbeitskollege.

Das war alles so ein großer Zufall und passte perfekt.

Nun ja. Bis auf den Termin. Aber – wenn nicht jetzt, wann dann? Es gibt bestimmt besseres Timing als zwei Wochen vor der Hochzeit umzuziehen.

Wir machen sonst auch kaum etwas wie andere. Also ziehen wir dann um. Ich freu mich schon drauf und packe bereits.

Die Prinzessin hat ’nen Neuen…

Foto(1)

Also, eigentlich haben wir beide einen Neuen. Schließlich ist es unser Wagen. Irgendwie. Steht auch auf dem Nummernschild. Es ist jetzt was Größeres. Ein Kombi! (Jegliche Frage nach Nachwuchs verbitte ich mir, die habe ich schon mehr als genug mit „Nein!“ beantwortet.) Es ist der kleinste Kombi, den man wohl so bekommt. Aber ich liebe ihn schon jetzt. Nicht mehr schwarz, sondern grau. Geht gerade noch. Dafür mit so viel Schnickschnack, den ich mir frühstens beim übernächsten Auto erträumt hätte. (Und teilweise auch gar nicht.) Funk-ZV, CD-Radio, Temperaturanzeige, Sitzheizung, Verbrauchsanzeige, Xenon-Scheinwerfer, Tempomat, Rückfahrpiepsanlage, geteilte Rückbank, Lederlenkrad… Schon die Fernbedienung zum Auto aufschließen hat mich wahnsinnig glücklich gemacht. Hach. Glücksfall. Natürlich haben wir ihn am Dienstag auch gleich zum Deich ausgeführt, er muss ja wissen, wo er jetzt wohnt.

Foto(2)

Dafür musste ich dann mein kleines Schwarzes abgeben. Mein Zaubermobil. Mein erstes Auto. Mein Festivalzuhause. Mein Umzugswagen. Er hatte jetzt 196.000 km runter, das war dann genug. Zusammen sind wir 90.000 km in 5 1/2 Jahren gefahren. Wobei 80.000 davon seit 08/09 dazugekommen sind. Wir waren zusammen an der Mosel, in Köln, in Bremen, in Leipzig, in Dänemark, auf etlichen Festivals. Er hat alle meine bisherigen Freunde gesehen. Er hat den Liebsten mit den Verlobungsringen transportiert. Er hat mich nur einmal halb im Stich gelassen, wir mussten jedoch nie abgeschleppt werden.

Foto(3)

Am Samstag habe ich ihn gegen 7 50€ Scheine eingetauscht. Und war unglaublich traurig.

Foto

Mach’s gut, Baby. Ich hoffe, dich kauft jemand, der dich gut behandelt.

Technikfamilienzuwachs.

Dieser Artikel ist einer, den ich in den Entwürfen gefunden habe. Das Kursive stammt vom Oktober letzten Jahres. Ein paar Dinge haben sich geändert, aber ich finde es zu schade, diesen Artikel wegzuschmeißen. Ich ergänze einfach mal ein bisschen.

Hach, habe ich eigentlich schon von meiner Kamera geschwärmt? Ich bin so sehr verliebt. Es ist nach langer Wartezeit durch Media Markt im Juli dann die Canon EOS 1100D geworden. Es war die absolut richtige Wahl. Ich fotografiere inzwischen hauptsächlich mit dem Canon 18-55mm Objektiv, weil die Kamera für den Hausgebrauch dann genug Entfernung abdeckt und nicht zu schwer ist. Außerdem sind die Bilder wirklich schärfer als die, die ich mit meinem Tamron 18-200mm mache. Aber auch das Objektiv ist nicht zu verachten und nehme ich ab und an. Allerdings ist das Gewicht dann schon deutlich höher. Furchtbar ausgefallene Posen fallen mir damit schon schwerer. Momentan beobachte ich bei ebay einige Objektive, vielleicht wird da bald noch erweitert. Zu Weihnachten bekam ich das kleine 50mm Objektiv mit Festbrennweite. Oh, das ist toll! Aber eher was für unbewegte Motive. Trotzdem liebe ich es schon jetzt sehr. Es gab außerdem noch einen Funkauslöser und Filter für das größere Objektiv.

Dann gibt es da noch das HP TouchPad. Nach einigen Monaten Test bin ich absolut glücklich damit. Unterwegs ein bisschen surfen, im Wohnzimmer auf dem Sofa liegen und shoppen, in der Küche beim Kochen Webradio hören, im Bett skypen – geht alles wunderbar. Die bekannte Verzögerung von Tippen bis Ausführen ist manchmal etwas nervig, aber für meinen Gebrauch reicht das Pad vollkommen. Für den Preis darf es gerne bei mir bleiben. Ob ich mit einem anderen Pad glücklicher wäre? Vielleicht. Aber für den Moment reicht das völlig aus. Tja. Unsere Wege haben sich getrennt. Quasi kurz nachdem ich das geschrieben habe. Ich habe das TouchPad trotz Rissen im Gehäuse für den Orginalspreis über eBay verkauft. Dafür zog dann im Oktober mein Kindle Fire HD ein. Ich nutze ihn wirklich sehr viel. Ein Ebook-Reader? Ja. Aber ich lese tatsächlich dort nur die Bücher, die kostenlos von Amazon angeboten werden. Gekauft habe ich bisher keins. Die habe ich doch lieber hier stehen dann. Also lese ich zweigleisig. Für Internet-Spielkram nutze ich das Tablet auch ab und an, insbesondere für Blogs.

Kommen wir zum Neuzugang: Endlich eine eigene Nähmaschine! Es ist eine Brother BC-2500 geworden. Es sollte eigentlich eine aus der Innov-is Serie werden, aber wie der Zufall es manchmal will, lief mir diese über den Weg. Mehr Stiche, mehr Programme, ähnliche Ausstattung – geringerer Preis. Ja, huch? Es handelt sich hierbei um ein Auslaufmodell, das ordentlich reduziert war. Also mal zugeschlagen. Erst Nähproben erfolgen momentan. Ganz große Liebe. Wunderbares Teil. Schon einige Dinge damit gezaubert und absolut begeistert.

Zu Weihnachten gab es hier noch eine Tassimo. Sehr gute Entscheidung. Ich bin absoluter Caramel Macciato-Fan. Der Liebste steht sehr auf den Creme Brulee-Cafe. Die Katze mag es sehr, uns den Milchschaum wegzuschlürfen. Hihi.

WGT 2013 – Gedanken.

Dieses Jahr bin ich sogar um ein paar Tage früher als letztes Jahr. Meine Planungs- und Umsetzungsgedanken zum WGT sammel ich mal wieder ein bisschen hier.

WGT – To Do:

[x] Unterkunft: Gibt hier jetzt schon mal von Anfang an ein x – das ist seit letztem Jahr schon geklärt. Hotel. Buchungsbestätigung muss ich noch ausdrucken, alles andere ist dafür geklärt.
[ ] Outfits: Der Stoff für meinen neuen Rock ist angekommen, bei meinen Eltern allerdings. Die Zeichnungen sind fertig, jetzt kann ich anfangen. Insgesamt waren 10m Stoff auf mich, wobei 6m eine Stoffbreite von 3m haben. Au ja! Outfits direkt zusammenstellen mache ich irgendwann kurz vorher.
[ ] Frisur: Meine Haare haben mir das Blondieren so übel genommen, dass ich das jetzt lassen werden. Auch wenn es mir das Herz bricht, nicht mehr bunt zu sein. Ich werde nächste Woche unbedingt noch Spitzen schneiden lassen müssen. (Wer mich kennt, weiß wie übel ich danach drauf bin. Aber was sein muss…)
[ ] Nähen: Das Tüll-Monster.
[ ] Basteln: Mal sehen. So weit bin ich noch nicht.
[ ] Readymade: Vielleicht noch ein neues gepimptes Shirt.
[ ] Bestellen: Die Karten!
[ ] Schuhe: Die Pikes, die ich letztes Jahr bestellt habe, waren im Oktober oder so auch endlich da. Also kommen die mit und meine silbernen DocMartens. Eventuell kommen auch noch die schwarzen FakeDocMartens mit, mal sehen.
[ ] Tasche: Ich kann mich irgendwie nicht überwinden, eine neue zu kaufen. Finde einfach nichts passendes. Aber solange meine Eastpack-Schultertasche noch in Ordnung ist, sehe ich da auch noch kein Problem.
[ ] Korsetts aussuchen/reinigen: Vorm WGT ist ja eigentlich immer Korsett-Reinigungszeit. Ich habe seit dem letzten Jahr aber nur ganz selten eins getragen, also ist das dieses Jahr auch nicht so ein Aufwand.
[ ] Kamera: Alles perfekt. Mein neues Objektiv ist toll, ich muss nur noch weiter üben.
[x] Vampirzähne: <3

Kurz-Vorher-Aufgaben:

[ ] Routenplan, Stadtplan, Veranstaltungsorteplan, Tramplan, Auftrittsplan: Kommt alles kurz vorher.
[ ] Einkaufen: Das Übliche: Proviant, Auffrischung von Make-Up. Wie lustig, dass meine Kajal-Stifte immer ziemlich genau ein Jahr halten.
[ ] Elektroausrüstung: Kamera, Kindle, Netzteile. Eventuell Netbook, falls ich noch für irgendwen blogge. 

Der Fuchs brachte Uns ein Stöckchen, oder: Holzverarbeitung.

Regelwerk:

Erwähne die Person, die dich getaggt hat.
Das wäre dann die bezaubernde Inari.
Beantworte die 24 folgenden Fragen.
Tagge 5 weitere Blogger.

Graf: Ich werde meine Antworten in Kursiv verfassen.
Prinzessin: Antwort darunter.

1. Hast du Haustiere?

Hier möchte ich nun für Uns beide sprechen; Einen Wolpertinger.

2. Nenne 3 Dinge in deiner Nähe.

Absinth, einen fünfarmigen Messingkerzenhalter und meinen Zylinder.
MeineGeorge, Gina & Lucy-Tasche, eine Selterflasche und mein Diensthandy.

3. Hast du einen Führerschein? Wenn ja, hast du schon einmal einen Unfall gebaut?

 Nein.
Ja, nein.

4. Wann bist du heute aufgewacht?

Aufgewacht, oder aufgestanden? Kurz nach 6 Uhr…?
Mit dem ersten Wecker, gegen 5 Uhr.

5. Was war der letzte Film, den du gesehen hast?

Piraten, ein Haufen merkwürdiger Typen!
Piraten!

6. Was sagt deine letzte SMS?

„Ihre Vertragsänderung wurde bestätigt“
„Ihre Vertragsänderung ist beantragt.“

7. Wann hast du das letzte Mal geduscht?

Gestern.
Montag nach dem Schwimmen.

8. Wie hört sich dein Klingelton an?

Ich habe nur Vibrationsalarm, da meine Boxen vom Iphone defekt sind.
Ich glaube, „Shut up and swallow“ von Combichrist. Mich ruft aber nie jemand an.

9. Bist du jemals in ein anderes Land gefahren/ geflogen?

 Durchaus! Schweden, Österreich, Dänemark… allerdings bisher nur gefahren, da man beim fliegen auch sterben kann, hab ich gehört.
Dänemark, Österreich, Norwegen, Holland. Gefahren. Geflogen nur innerhalb Deutschlands.

10. Liebst du Sushi?

Kommt drauf an, ob es frisch ist, wenn ja, dann auf jeden Fall! Sushi ist eines meiner vielen Lieblingsgerichte. (Werden hier wo ich wohne leider nicht gemacht…)
Bisher einmal probiert und eher so gar nicht meins.

11. Wo kaufst du deine Lebensmittel?

Ich lasse kaufen. Früher allerdings als ich kaum was aß nur das Beste: Metzter, Bäcker, Wochenmarkt…
Sky, LIDL, Aldi, Edeka… was auf dem Weg liegt. Wochenmarkt ist Freitag Morgens, passt also nicht.

12. Hast du jemals schon etwas genommen, um besser einschlafen zu können?

Mit nichten.
Nein.

13. Wieviel Geschwister hast du?

Ich habe eine Schwester…ein wahrer Sonnenschein…
Eine jüngere Schwester.

14. Laptop oder PC?

Weder noch, neumodischer Kram! …Ich hab ein Netbook…
Hat beides seine Vorteile. Momentan am Liebsten Tablet zum Surfen und PC zum Coden.

15. Wie alt wirst du an deinem nächsten Geburtstag?

Ich bin stattliche 291 Jahre alt.
24.

16. Trägst du Brille oder Kontaktlinsen?

Ab und an eine farbige Kontaktlinse, brauche jedoch keinen Sehverstärker.
Brille. Gar nicht mal so sehr wegen der Stärke, eher wegen der Achsen. Ich schiele sonst lustig vor mich hin.

17. Färbst du deine Haare?

Jedes Jahr zum WGT.
Immer mal wieder.

18. Sag, was du heute planst zu tun?

Da es fast 23 Uhr ist, werde ich gleich ausfliegen und für meine Liebste und mich ein Paar Opfer suchen um Blut zu trinken.
Arbeiten bis 16 Uhr, nach Hause fahren, schwimmen, kochen, lesen, kuscheln.

19. Wann hast du das letzte Mal geweint?

Gerade eben. Beim gähnen.
Mitte Januar.

20. Was ist für dich der perfekte Pizzabelag?

Fleisch.
Blumenkohl, Sauce Hollondaise legere, Hähnchenbrust.

21. Welchen Burger hast du lieber? Hamburger oder Cheeseburger?

Da Cheeseburger nur bessere Hamburger sind ist das eigentlich Wumpe. Aber ich bevorzuge das mit dem zusätzlichen Milchprodukt.
Mag ich beides nicht so. Bevorzuge Chicken.

22. Hattest du schon einmal einen Allnighter?

Bitte was?

23. Welche Augenfarbe hast du?

Braun.
Grün-Braun.

24. Kannst du Cola von Pepsi unterscheiden?

Nein, aber Blutgruppen.
Ja. (Trinke aber nur die Light Version.)

Wer mag, darf sich das Stöckchen nehmen.

Das Problem der heutigen Zeit…

Es ist einige Zeit her, das ich hier schrieb, aber meine Zeit ist sehr begrenzt. Durch die neue Ausbildung geht viel Zeit des Lernens und der Arbeit ins Land. Aber ich kann definitiv sagen, es lohnt sich. Die Arbeit ist großartig und bietet ungeahnte Möglichkeiten.

Doch das sollte nicht der Punkt dieses Eintrags werden. Das Problem der heutigen Zeit… bezieht sich mehr auf das, was ist. Und es ist vieles Mist. Klar, „früher“ war auch vieles Mist, aber es wurde anders damit umgegangen. Ich will auch nicht sagen das ich unglücklich bin, ganz und gar nicht. Aber heute merke ich mal wieder sehr, was es heißt, anders zu sein. Die Zeit ist sehr schnelllebig. Als wir heute etwas länger machten beschwerte sich doch einer, das er jetzt eine geschlagene Stunde warten müsse. Armes Kerlchen. Auf meine Aussage, er solle sich nicht aufregen und die Zeit genießen erntete ich ein „ARSCH!“. Unhöfliches Pack.

Ich merke das oft auch in etwas größeren Städten. Die Menschen machen Gesichter als gäbe es kein Morgen. Und vorher müsste noch ein 1.000.000 seitiges Formular ausgefüllt werden, sonst erhält man keine ewige Ruhe. Es wird gerannt, gerempelt und gemotzt. Ab und an nehme ich mir Zeit, dieses treiben zu beobachten.

Wir werden Grau, genauer gesagt: Einheitsbrei. Und wir bekommen alle psychische Probleme, schließlich leiden wir unter massivem Stress. Selbst Schüler kommen mit Hausaufgaben einfach nicht klar. Später finden diese dann keine Arbeit, weil das tippen einer Bewerbung ja fast schon Stress pur ist. Den Rest gibt dann das: „Ich könnte vom Tippen eine Sehnenscheidenentzündung bekommen.“ Ja, aber auf Facebook, Twitter oder StudieVZ Einträge schreiben, wie ungerecht das Leben doch ist. Mir stellt sich die Frage, ist der Druck der letzten Jahre höher geworden? Oder halten Wir einfach nichts mehr aus?

Das ich nicht in diese Zeit gehöre, weiß ich schon lange. Weder habe ich Musik, die jetzt vielen gefällt, noch ist meine Art der heutigen Zeit angepasst. Es gibt so viel was ich in der Heutigen einfach nicht mit mir vereinbaren kann. Sich den Terminkalender vollzuknallen zum Beispiel. Ich habe gern ein ruhiges Wochenende. Mal runterkommen von der Woche und wenig tun. Faul sein, abschalten. Wenn ich das in meinem Dunstkreis erzähle ernte ich komische Blicke. Gut, ich sagte ja auch nicht chillen oder relaxen, sondern ausruhen. Aber wenn jemand nach der Arbeit 3 mal die Woche zum Fußballtraining muss, am Wochenende dann immer Feiern und Sonntag rum-sumpfen  das kann ich einfach nicht mehr. Dafür bin ich mir auch zu schade. Während andere sich draußen Amüsieren gehe ich ruhig und gemütlich meinen Gedanken bei einem Spaziergang nach. Und das war dann auch schon ein aufregendes Wochenende. Klingt für manche Leser vielleicht total langweilig, aber mir reicht es aus. Oft gehe ich auch meinen Gedanken nach. Vielleicht fehlt das einigen Menschen auch. Den eigenen Geist zu erforschen oder gar zu kennen. Ist es das? Haben wir deswegen keine Zeit mehr und soviel Stress? Weil wir dem eigenen Ich aus dem Weg gehen müssen? Es ist ein sehr schmerzhafter Weg, sich selbst gewahr zu werden. Ich weiß es, ich hab’s gemacht und bin noch lange nicht fertig.

Aber ich fühle mich wohl. Ich habe meine Zeit gefunden, das ich nun zu spät bin, nun ja, daran lässt sich wohl nichts mehr ändern.

Machen Wir das beste drauß, was anderes, wurde mir nicht beigebracht. 😉

Graf Blackage