Wer piept denn da? – Die Nachteule.

Vielleicht kennen ja einige von euch NDR2. Dort läuft jeden Morgen neben „Wer piept denn da?“ – immer dann, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit bin. Was habe ich schon gelacht… Der Staubgimpel ist eine meiner Lieblingsfolgen. Nachhören kann man die Folgen hier: NDR2-Mediathek.

Aber gibt es nicht auch bei uns viele verschiedene Vögel? Ich wüsste da einige. Deswegen mache ich da jetzt mal eine kleine Serie draus. Ich lege jetzt mal keinen Rhythmus fest, damit ich bei viel Kreativität auch mal mehr Einträge posten kann.  Fangen wir also einfach mal an.

Die Nachteule.

Krabbelt erst nach Sonnenuntergang aus ihrem Bau und sieht sich dann vorsichtig um. Wird oft mit der Wellen-Fledermaus verwechselt, trinkt aber im Vergleich zu dieser kein Blut. Dafür Rotwein in großen Mengen. Die Nachteule ist kaum noch reinrassig anzutreffen, viele andere Vögel sind Mischlinge, mit einem großen Teil Nachteule. Muss eine Nachteule ihren Job am Tag ausführen, sollte sie auch Artenschutz-Gründen ein Büro im Keller ohne direkte Sonneneinstrahlung bekommen. Sonne bringt sie zwar nicht um, schadet allerdings deutlich ihrer Produktivität. Nachteulen trifft man hauptsächlich im IT-Bereich oder vereinzelt in anderen Berufen an. Die meisten Vögel dieser Art haben einen besonders guten Spürsinn, der auf verschiedene Sinnesbereiche ausgeweitet ist. Diese Tiere verlieben sich ein bis zwei Mal im Leben Hals über Kopf und bleiben dann den Rest des Leben mit ihrem Partner zusammen. Dabei spielt keine Rolle, ob der Partner eine reinrassige Nachteule ist. Die Nachteule ist eher ein scheuer Einzelgänger und hält sich auf Parties am Rande der Tanzfläche auf, um sich der Musik hinzugeben. Die Liebe zur Musik ist bei nahezu allen Nachteulen zu finden. Entzieht man der Nachteule die Musik, wird sie innerhalb weniger Tage wahnsinnig – niemals ausprobieren!

2 Gedanken zu „Wer piept denn da? – Die Nachteule.“

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