52 Songs: Wut

Wut. Verbinde ich häufig mit Musik. Meist werde ich auf meinen nach Hause-Weg wütend. Wenn ich den Tag Revué passieren lasse. Wenn die Musik stimmt, wird vollends mitgemacht. Ich tobe, schreie, brülle, knurre…etc. Ich glaube, die Menschen in den Häusern kennen das langsam…Sie sind mir allerdings auch völlig egal. In dem Moment zählt für mich nur; ICH! Und niemand sollte mir im Weg stehen!*

Meine Auswahl hierfür ist also Janus – Überleben. Die Textstelle gefällt mir besonders gut; „Und Ihre blicke sagen: „Schweig…bitte zeig…das Du Uns liebst…das Du Uns vergiebst…“ – „NEIN!!!“

*(ausnahmen hierbei sind selbstverständlich Damen.)

2 Gedanken zu „52 Songs: Wut“

  1. Uh, „Überleben“ höre ich für meinen Teil, wenn ich wieder n großen Depressiven schiebe…
    Kann da nichts entnehmen, was meine Wut unterstützt (Ich will seinen Kopf bringt regelrecht mein Blut in Wallung 😀 ), sondern eher im Gegenteil. Es macht mich traurig, weil ich mit den Zeilen „Ein Loch in der Brust, ein Würgen im Hals, bleiernes Schweigen, bestenfalls“ identifizieren.
    Warum ich das nun loswerden musste, weiß ich auch nicht—äh, aber ich finde es interessant, wie ein und dasselbe Lied verschiedene Stimmungen unterstützt, bzw hervorruft 🙂

    1. Grade beim Refrain spüre ich große Wut.
      „Eine zitternde Hand, ein schwankender Schritt, das dröhnen im Kopf reißt alles mit. Ein Loch in der Brust, ein würgen im Hals, bleiernes Schweigen, bestenfalls.“
      Zitternd vor Wut, schwankend weil die Kraft langsam nicht mehr ausreicht da der Kampf bereits zu lange geht, dröhnen im Kopf diese verdammten Gedanken die immer wiederkehren und alles gute übertönen, Loch in der Brust da jetzt etwas fehlt ein Freund zum Feind wurde, das würgen im Hals weil man unfähig zum sprechen und es bleibt nur das schweigen, welches irgendwann erdrückend wird…
      So seh ich das. 😉 Aber interessant.

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