Gothic Friday 2011 – August: Top of the Goth (2)

Ich bin mal wieder herrlich spät mit meinem Artikel, aber das liegt auch eher an den zwei Wochen Urlaub und den Festivals. Nun ja. Gerade noch geschafft, würde ich jetzt mal behaupten.

Thema dieses Mal: Bücher. Ich kralle mir dann mal die Top 5 der dunkelsten Bücher, mit Sachbüchern habe ich es eher gar nicht. Wobei man meine Drachenbücher da zuzählen könnte. Aber fünf Drachenbücher? Ist nicht so abwechslungsreich.

Reihenfolge ist eher wahllos. Wie es mir in den Sinn kommt.

Sookie Stackhouse von Charlaine Harris – Ich steh auf Vampire und Gestaltenwandler und den ganzen Kram. Die Bücher stehen inzwischen dank meiner Tante bis Teil 6 auf Englisch in meinem Regal und warten darauf, dass ich sie lese. Den ersten Teil habe ich nahezu verschlungen. Eigentlich hatte ich diese Bücher eher weiter hinten auf meiner Liste, weil ich die Serienfassung dazu „True Blood“ sehe – aber die Bücher sind doch recht anders.

Rachel Morgan, Ivy & Jenks von Kim Harrison – Oh, in die Bücher habe ich mich dermaßen verleibt! Die kleine Hexe Rachel stolpert von einem Abenteuer in’s nächste und landet in jeden Buch 3-5 Mal vor einer lebensgefährlichen Aufgabe. Oder bringt sich selbst in Lebensgefahr. Gerade Jenks – ein kampfeslustiger Pixi – hat es mir angetan. Ich hätte sooo gerne eine Pixi-Familie in unserem Garten! Auch hier hat meiner Tante mir 4 weitere Bücher auf Englisch vermacht – die sind vorallem viel handlicher als die riesigen Ausgaben auf Deutsch.

Betsy Taylor von Mary Janice Davidson – Krkr. Sex, Vampire & Designerschuhe. Ich mag die Reihe. So für Zwischendurch. Nicht ganz so verzwickt und immer mit vielen Momenten zum Lachen. Aber definitiv eher was für Frauen.

Genug mit Serien.

Thomas Sabottka – Rewind
Sollte man unbedingt gelesen haben! Wunderschöne, aufregende Geschichte über eine Gothic-Band aus den 80er, die dann so langsam zerfällt. Klasse Ende, klasse geschrieben – lesen! Thomas Sabottka ist sowieso einer meiner liebsten Autoren. Wenn man die Chance hat, ihn live zu sehen – hin da! Der Mann hat eine Theaterausbildung und weiß genau, wie er mit dem Publikum spielen kann.

Paolo Giordano – Die Einsamkeit der Primzahlen
Nicht gruftig, sieht auch eher unspektakulär aus – aber als ich eben mit meinem Blick über das Bücherregel glitt, sprang mir das Buch einfach in’s Gedächtnis.  Das Buch handelt von Schmerz – die Protagonisten sind so einsam wie Primzahlen. Die Geschichte ist einfach so traurig und wunderschön. Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen, es hat mich danach wochenlang nicht gehen lassen. Wie oft ich einzelne Passagen erneut gelesen habe – ich weiß es nicht.

Ich lese übrigens nur Taschenbücher. Gebundene wirklich unheimlich selten. Warum? Ich lese abends im Bett sehr gerne und wenn einem Taschenbücher auf die Nase fallen gibt das nicht so schnell hässliche blaue Flecken. Blaues Auge vom Lesen hatte ich schon. Das Buch, welches daran Schuld war, war auch noch richtig mies. Auch lese ich Bücher eigentlich nie mehrmals. Dafür habe ich hier einfach zu viel Auswahl.

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