Live: HENKE

Am Freitag ging es nach Hamburg ins Logo. Ich war vorher noch nie da, hatte deswegen auch ein leicht mulmiges Gefühl was die Parksituation anbelangt. Die Fahrt dahin war dank Feiertag ziemlich stressfrei und nach zwei Mal um den Block fahren, hatte ich dann auch einen Parkplatz. Zwar mit etwas Fußweg, aber das war okay. Viertel nach sieben war ich dann beim Logo, schließlich war laut Facebook-Post um sieben Einlass. Pustekuchen, war erst um acht. Nun ja. Also noch mal eben zum Bahnhof Dammtor gelaufen und ein Eis bei McD. gekauft. Natürlich inklusive T-Shirt vollkleckern. Egal.

Rein in den dunklen Saal. Zuerst CD und vorbestelltes Shirt gekauft. Schon da fast bei einem zweiten Shirt schwach geworden. Erstmal gelassen und auf die Stufe vor dem Billiardtisch gesetzt. Capote war zwar ganz okay, aber nicht wirklich mein Fall. Also die Zeit dann auch lieber sitzen geblieben. Ich trug meine 30-Loch das erste Mal – waren allerdings etwas zu fest geschnürt, zwei Scheuerstellen auf dem Fuß. Ansonsten echt bequem.

Dann begann gegen 21:45 Henke. Wow. Gleich zwei Knaller von der Seelenfütterung rausgehauen. Dann kam Vermisster Traum von Goethes Erben. Prinzessin schwebte dann so langsam davon. Langsam wurde es wärmer und zu Der Eissturm gab es dann Schnee! Alles war weiß… Und warum? Weil ich es kann – sagte Herr Henke und spielte dann den dazugehörigen Song. Der ist schon auf CD wirklich toll – live einfach wunderbar! Da fiel dann auch der Entschluss, das Shirt dazu wird auch gekauft. Ich kam gar nicht mehr runter. Dann gab es ein Cover: David Bowies großartiger Song Heroes/Helden – ich liebe es! Ich liebe dieses Lied über alles! Das Cover von ihm mit der absolut sympathischen Dame war einfach traumhaft. Auch wenn ihr Mikro leider versagt und sie sich andere schnappen musste.

Es folgten weitere Lieder von HENKE, Goethes Erben und Erblast. Findenzoo, Wo ist Iphigenie, Manisch Aggressiv, Zinnsoldaten, Liebling der Götter. Alle bekomme ich nicht mehr zusammen. Dazu dann das Meer aus Kerzen – hach! Gespielt haben sie so bis 23:45. Mit zwei Zugaben.

Der ganze Abend war wahnsinnig gefühlbetont. Trauer, Wut, Angst, Liebe, Hass, Vetrautheit… Wow! Ich schwebte dann zurück zum Auto und ärgerte mich ein bisschen, dass ich zu jung bin, um noch Goether Erben Konzerte miterlebt haben zu dürfen. Das Publikum war auch hauptsächlich schon älter – es wurde teilweise viel und ausschweifend getanzt. Fotos habe ich zwar ein paar gemacht, aber die sind nach dem ersten Sichten alle viel zu verwackelt und unscharf. Lieber keine Bilder als schlechte. Wenn sich herausstellt, dass sie doch vorzeigbar sind, poste ich sie nachträglich.

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