Prinzessin backt: Cake Pops.

Die Küche musste mal wieder für Sauereien herhalten. Also nichts, was ihr jetzt denkt. Wir haben Cake Pops gemacht. Es war ein Geburtstagsgeschenk und weil wir davon eher wenig abbekommen haben, haben wir am Tag darauf einfach noch mal welche gemacht. Mit zwei verschiedenen Rezepten. Die ersten waren geschmacklich besser, was vermutlich am Kuchen lag. Oder Kombination Kuchen/Frosting.

Für die Cake Pops habe ich erst folgendes Rezept gemacht:

125 g Margerine
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpuler
80 ml Milch
1 TL Kakao

Alles verrührt, in eine Kastenform und backen. So 30 Minuten bei 180°C. (Ungefähr. Stäbchenprobe machen.) Dann wurde der Kuchen aus der Form geholt und durfte vollkommen abkühlen. Der nächste Schritt wurde mit Begeisterung vom Grafen durchgeführt: Krümeln! Dazu die härteren Stellen vom Kuchen abschneiden und den Rest vollkommen zerbröseln. Mit einem Pürierstab kann man das natürlich noch etwas feiner machen. Unser geht nicht so toll, aber es war eigentlich schon recht fein. Wobei später ab und an ein paar recht große Krümel das Rollen gestört haben. also lieber stärker bröseln. In einer extra Schüssel das Frosting herstellen. Wir hatten für den Kuchen 100 g Frischkäse und 200 g Puderzucker. Ungefähr. Man kann auch die Hälfte des Frischkäse gegen Butter eintauschen oder noch mehr variieren – ich fand Frischkäse pur am leckersten. Also Frosting und Krümel ordentlich durchrühren, bis eine formbare Masse entsteht. Augenblick in den Kühlschrank, falls es zu sehr bröselt – oder mehr Frosting. Dann kleine Kugeln formen und auf einen Teller legen. Ich habe noch die beiden Lolli-Formen von Tschibo verwendet – deswegen teilweise Blumen oder Herzen. (Man kann auch normale Ausstecher nehmen.) Teller für 60 Minuten in den Kühlschrank oder 15 Minuten in die Truhe.

Candy Melts in einer Mikrowellenschüssel schmelzen – wenn es zu dickflüssig ist, etwas Palmin dazu. Nur bloß kein Wasser! Dann flockt das Zeug. Stäbchen genommen, in die Masse, in ein Bällchen – trocknen lassen. Wenn alle mit Stäbchen versorgt sind, kann das Dekorieren beginnen. Vorsichtig in die Candy Melts tunken und drehen. Überschüssige Flüssigkeit etwas abklopfen. Nicht zu stark – der Cake Pop soll ja am Stil bleiben. Die Candy Melts kann man auch prima durch Schokolade ersetzen, da dauert das Aushärten allerdings gefühlt eine halbe Ewigkeit. Die Candy Melts sind innerhalb von 2 Minuten trocken, nach 10 Minuten hart. Also schnell dekorieren.

Tja, und weil sie einfach so lecker waren und im Grunde auch recht einfach und schnell gehen, habe ich dann noch eine Bestellung aufgegeben und mehr Candy Melts geordert. In verschiedenen Farben. Durch die Chips-Form lassen sich prima die Mengen abschätzen.

Ein paar Tipps noch am Rande: Auch der helle Kuchen ist bei uns zu dunklen Cake Pops geworden – was wohl an der gebräunten Oberfläche des Kuchen lag. Soll der Teig farbig werden, eventuell einen größeren Kuchen backen und nur das ganz weiche Innere nehmen. Es ist immer von Vorteil, wenn der Kuchen am Vortag gebacken wurde – dann ist er ganz durchgekühlt. Zu zweit ist das ganze sehr viel lustiger und geht auch schneller. Anstatt der Lolli-Stiele kann man auch Schaschlikspieße oder feste Strohhalme nehmen – dann eventuell die Bällchen etwas kleiner machen.

So. Wann ist das nächste Fest, wofür ich Cake Pops machen darf?

1.942 Kilometer.

Nächste Woche Mittwoch, 15 Uhr: Stift fallen lassen. Urlaub. Zwei Wochen.

Da ich gerade die Fahrten für die Mitfahrgelegenheiten eingetragen habe, lag es nahe, mal zu schauen, wie weit ich denn dieses Jahr fahre. Es sind 1.942 Kilometer. Uff. Allerdings muss ich diese Strecke nicht alleine fahren. Einen Großteil sogar nicht mal mit meinem Auto – trotzdem weit. Es geht also erst in die Nähe von Bremen, eine Freundin besuchen. Dann einen Tag nach Rastede zum MPS. Zurück nach Geesthacht. Zurück nach Meldorf. Ab nach Soltau, Heidepark. Tja. Und dann geht’s schon los. WGT. 17 Tage noch. Nur noch! Ich freu mich. Sehr sogar!

 

Die Prinzessin wird zum Vampir II.

Ich schrieb vor einiger Zeit über meine Verwandlung zum Vampir. Damals waren es noch Pläne, inzwischen ist es umgesetzt. Doch wie genau lief es denn eigentlich ab?

Als erstes recherchierte ich. War dann fast so weit, mir auf dem WGT Zähnchen machen zu lassen. Doch mir war nicht so wohl dabei. Dunkle Halle, im Gewühl, kein konkreter Termin. Ich überlegte auch, mir bei der Zahnfeee welche machen zu lassen. Doch die Strecke dorthin und die Terminsituation… Ich bin dann über diese Seite gestolpert. Huch? So nah? Bisschen gemailt und dann einen Termin ausgemacht. Ich habe kein gutes Verhältnis zu meiner Zahnärztin, also habe ich meinen Abdruck auch dort machen lassen.

Es war ein äußerst netter Termin. Wir plauderten über die verschiedenen Modelle und meine Zähne. Ich habe ein etwas problematisches Gebiss, was durch die Vampirzähnchen vermutlich recht weit offen bleiben würde. Aber das sollte einfach mal ausprobiert werden. Früher waren meine Eckzähne recht weit oben, sind mit einer Zahnspange aber korrigiert werden. Ich entschied mich erstmal für die einfach Variante. Mit den Zähnchen ist reden, trinken und (wenn man möchte) rauchen kein Problem. Es gibt noch eine spezielle Variante, die Psychofangs, mit denen auch essen kein Problem ist. Aber weil ich erstmal ausprobieren wollte, wie ich mit den Zähnchen umgehen kann, entschied ich mich für die einfachen. Dann wurde ein Abdruck von Ober- und Unterkiefer gemacht und die Zahnfarbe bestimmt. Das war es auch schon.

Dann begann das Warten. Nach zwei Wochen bekam ich Post. Ein schöner Umschlag mit einem langen Brief. Sorgsam alles durchgelesen und dann ausprobiert. Die Zähne passen einfach perfekt und halten wirklich gut – alles ohne zusätzliche Haftcreme oder so. Bei den Psychofangs ist eventuell ein bisschen davon nötig, weil sie stärkeren Halt brauchen.

Ich habe die Zähne jetzt mehrmals ein paar Stunden getragen und zwei Mal zu Abendveranstaltungen. Es ist noch immer ungewohnt und ich muss aufpassen, dass meine Lippen nicht zu trocken werden, aber es ist einfach absolut genial, wenn man einem anderen Menschen ein Lächeln zuwirft und den äußerst verwirrten Blick zurück bekommt. Ein paar mal habe ich mir inzwischen auf die Zunge oder Wange gebissen, aber das wird sich mit etwas mehr Übung geben.

Bessere Fotos gibt es, wenn ich mal die gute Kamera dabei habe. Bzw, wenn ich dann auch mal den Mund offen habe, ähem. Die Zahnfarbe ist wirklich perfekt wie meine Zähne.

Zum Thema Kosten: Meine Zähne haben jetzt 65€ gekostet, plus 10€ für den Abdruck. Wenn ihr den Abdruck beim Zahnarzt eures Vertrauens machen könnt, bleibt es dann bei 65€. Die Versionen auf der Homepage sind nicht aktuell – die Psychofangs kosten 130€. Es gibt auch noch Varianten aus Chromestahl – wer’s mag. Auch Sonderwünsche sind kein Problem. So, wenn ihr jetzt auch Zähnchen haben wollt – sagt doch bitte, dass ihr meinetwegen anfragt – gibt Bonuspunkte für mich, hihi.

Der kalte Krieg

Wir macen Uns auf den Weg… Es ist ein langer Weg… Die Versammlung der besten Kämpfer des Landes wurde einberufen. Wir packten Unsere normale Ausrüstung zusammen. Egal was passieren würd, Wir sind vorbereitet. Zu Uns werden die vier Komandanten sprechen; Welle:Erdball.

Deutschland ist im Krieg, so viel wissen Wir. Zwar sind Wir momentan einem Schatz auf den Fersen… Aber wenn man nach Uns verlangt, versuchen Wirs ja einzurichten. Wollen doch mal hören, was Käpt’n Honey zu sagen hat.

 

Der Adel ist unterwegs…

Reiselust.

Am 29. April hat der Blog von Shan Dark Geburtstag – Der schwarze Planet wird dann zwei Jahre alt. Zu dem Zweck verlost sie ein schwarzes Paket. Die Aufgabe ist hierfür, eine Frage zu beantworten. Sei es als Kommentar oder eigenständiger Blogeintrag. Ich fing eben damit an, einen Kommentar zu verfassen und merkte schnell, wie sich das ausweitete. Viel zu lang für einen Kommentar. Mache ich doch einen Blogartikel daraus.

In welche Stadt möchtest Du unbedingt (noch) einmal reisen und warum?

Im ersten Moment ratterten mir da viele Städte durch den Kopf. Leipzig, unbedingt. Dresden wäre schön. Berlin! Stuttgart? Hm, Kopenhagen. Prag. Rom! New York. Alles kleine oder größere Wunschträume. Welche Stadt mich aber schon ewig fasziniert, obwohl ich nie da war: London. Meine Schwester war vor 4 Jahren auf Klassenfahrt dort und ab der Zeit habe ich mich dann auch mit dieser Stadt beschäftigt. Habe aus der Bücherei sämtliche Reiseführer gelesen, viele Blogs über die Stadt verschlungen und immer wieder nach Hotels+Flügen gesucht. Aber geklappt hat es irgendwie nie. Weil ich nie alleine fahren wollte. Weil es in den Ferien nicht gepasst hat. Weil Mama mit wollte, aber keine Zeit fand. Weil das Geld dann doch für die Autoreparatur verwendet wurde. Momentan merke ich, wie die Fernsucht wieder größer wird. Außer der Woche Urlaub zum WGT ist bisher noch nicht so viel geplant im Sommer. Eigentlich könnten wir das dann endlich mal in Angriff nehmen. Ich möchte so gerne durch die Stadt stöbern. Alles anschauen. Fotos machen. Wieder 9 sein und vor’m Gleis 9 3/4 stehen. In Camden abtauchen. Auf den Spuren von so vielen Büchern sein, die dort spielten. London in echt sehen. Es ist schließlich eigentlich gar nicht so weit von hier.

WGT 2012 – Gedanken III.

Es geht weiter. Ich weiß überhaupt nicht, wie man mich die Tage vor dem WGT aushalten soll. Zum Glück habe ich in der Zeit Urlaub, meine Kollegen würden sind sonst echt bedanken. Ich bin so voller Vorfreude. Ein paar Sachen habe ich gemacht, ein paar Punkte müssen dazu.

WGT – To Do:

[ ] Unterkunft: Mit unserem Vermieter mailen, wann wir in die Wohnung können und wo wir die Schlüssel bekommen. Habe ihm geschrieben, warte auf Antwort.
[ ] Outfits: Stoff für einen oder zwei neue Röcke ist angekommen und toll! Jetzt nur noch Zeit zum Nähen haben.
Einen neuen Schleier soll es auch noch geben. Stoff ist dafür ebenfalls da, auch schon die Idee + Zeichnung. Dafür ist der weiße Schleier jetzt wunderbar an einen Haarreifen genäht und ratzfatz “angezogen” – damit das nicht wieder so ein Gefummel wir letztes Jahr gibt. Allerdings sind die ersten Nähversuche mit der neuen Maschine noch nicht so erfolgreich gewesen…
Kontaktlinsen fehlen noch. Sind aber schon gesichtet, nur ganz einig bin ich noch nicht. sind da, getestet und ganz okay. Bisschen ungewohnt, werde noch ein paar Stunden Probetragen müssen.
Neue Fascinator sind angekommen und toll! Einen werde ich noch etwas bearbeiten. habe ich inzwischen bearbeitet. Weil die Schleife so sehr mit dem überaus hässlichen Stein verklebt war, ziert diesen jetzt ein schwarzer Legostein. Warum auch nicht.
Kleiderschrank durchwühlen.
Reifrock reparieren.
[ ] Frisur: Im Mai Strähnchen blondieren und bunt machen, sowie Rest der Farbe auffrischen. Momentan tendiere ich irgendwie zu türkis für die beiden Strähnchen. Mal sehen. Ich habe schon Flechtfrisuren geübt! Ich bin da so abgrundtief schlecht drin, bis das vorzeigbar ist, haben wir WGT 2022. Seufz. 2020. Ich werde langsam besser.
[ ] Nähen: Rock, eventuell Überrock, Schleier. Also Schleier auf jeden Fall, zur Not mit der Hand. Der Rest kommt dann, wenn ich die Maschine wirklich benutzen kann.
[ ] Basteln: Hm, irgendwas als weiteres Zubehör für meine RAM-Libelle. Armband, Kette etc. Check! Ein Gürtel plus ein hübsches Sklavenarmband. Eine Haarspange ist auch schon fertig. Weiterer Kleinkram wird noch gebastelt, ist halb fertig.
[ ] Readymade: Ich hätte gerne ein Shirt, auf dem traumverliebt auf der Rückseite steht. Ich habe vor geraumer Zeit mal ein “Fangbanger”-Shirt gebastelt, war damals ein H&M-Basic Shirt. Werde mal schauen am Wochenende. Der Schriftzug soll dann hinten stehen. Über der Korsett-Höhe. Stand: Schwarze Shirts sind da, Farbe ist bestellt. Hatte zwar noch einen Gutschein vom Bastelladen, aber der hatte nur Farbe für helle Stoffe.
[ ] Bestellen: Kontaktlinsen auf jeden Fall. Die Karten! Aber das geht ja erst bald. jetzt. Werden wir wohl Ende April machen. (Warum sind die eigentlich auf dem Niveau vom letzten Jahr geblieben? Ist doch wieder ein Tag weniger. Grml.)
[ ] Schuhe: Tada! Schuhe sind bestellt! Ich hoffe, dass sie bald kommen, damit ich sie dann zum Test tragen kann. Allerdings bange ich momentan, ob das noch was wird. Scheint arge Lieferprobleme zu geben. Also halb gelöst. Nach dem DocMartens-Kauf letzte Woche ist das wohl tatsächlich komplett gelöst. Aber die muss ich erst eintragen, bevor ich hier komplett zufrieden bin.
[ ] Tasche: Habe ich inzwischen eigentlich. Also sind noch immer dieselben, nutze ich nur besser.
[ ] Korsetts aussuchen/reinigen: Ich habe inzwischen so viele, da muss ich genau überlegen, welche ich einpacke. Zwei sind schon ausgewählt. Muss nur noch mal schauen, ob die Schnüre komplett okay sind.
[ ] Kamera: Neuen Akku brauche ich noch habe ich gekauft. Vielleicht noch eine neue Tasche. Mal sehen.
[x] Vampirzähne: Ich habe jetzt jemanden aus SH gefunden, der welche macht. Das gefällt mir von der Idee viel besser, als sie dort im Gefühl machen zu lassen. // Zähnchen sind da und wundervoll!
[ ] Routenplan, Stadtplan, Veranstaltungsorteplan, Tramplan, Auftrittsplan: Kommt alles kurz vorher. Habe mir die Route schon mal angeschaut. Wenn wir Meldorf – Schafstedt – Leipzig fahren, sind es genau 483 km oder 5 Stunden. Vermutlich gegen 19 Uhr in Schafstedt los.
[ ] Einkaufen: So Standard-Zeug halt. Proviant für die Tour, neue Eyeliner etc.
[ ] Elektroausrüstung: Was mit muss, ist auf jeden Fall das Netbook, die Kamera, sämtliche Netzteile. Vielleicht das Tablet als Ablenkung für die Fahrt. [Haha. Als ob ich Ablenkung bräuchte. Hibbel.]

Zum Glück habe ich vor dem WGT auch Urlaub, damit ich vollkommen in Ruhe packen kann und nicht wieder die Hälfte vergesse. Ansonsten geht es danach ja auch recht zügig weiter. Im Juni wäre Hurricane/Blackfield, wo ich mit zum Arbeiten beworben habe, im Juli Marktfrieden und Amphi und im August Mera Luna. Plus ein paar Veränderungen im Arbeitsleben – hoffentlich.

Geschützt: …Tagebuch Tag 2

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Geschützt: …Tagebuch Tag 1

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Wer piept denn da? – Der versteckte Technokolibri.

Eine neue Folge von “Wer piept denn da?” – heute mit ein bisschen Farbe. Nach meinem Disko-Besuch von Freitagabend hatte ich kribbelnde Finger und viele neue Ideen. Bitteschön, ein weiterer Vogel:

Der versteckte Technokolibri.

Findet man vermehrt auf Parties oder Campingplätzen. Tummelt sich dort meistens vor den Boxen. Erkennbar an bunten Flecken im Gefieder und bestitzt teilweise eine starke Selbstleucht-Kraft. Tritt gerne in Rudeln auf und bewegt sich dann ruckartig und schneller als für das normale Auge sichtbar. Er braucht dabei allerdings viel Platz und scheut sich auch nicht davor, diesen mit Gedrängel zu erkämpfen. Laute hört man von ihm kaum – was aber auch am Mundschutz liegen kann, der oftmals vor dem Schnabel getragen wird. Der Technokolibri ist ein Schwarmvogel – trifft man auf eine Schwarm, leuchtet es in verschiedenen bunten Farben. Zur Zeit vermehrt sich diese Art recht rasant, was von den anderen Vögeln mit Argwohn betrachtet wird. Der Technokolibri hat kaum natürliche Feinde, zieht sich bei Konfliktsituationen nach ein paar genuschelten Beleidigungen aber schnell zurück. Diese Art wird leicht mit der Flugzeugeinweis-Schwalbe verwechselt, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen. Zu diesem schwarzbunten Geschöpf gibt es aber ein anderes mal mehr.

Alte Folgen:

Die Nachteule.

Wer piept denn da? – Die Nachteule.

Vielleicht kennen ja einige von euch NDR2. Dort läuft jeden Morgen neben “Wer piept denn da?” – immer dann, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit bin. Was habe ich schon gelacht… Der Staubgimpel ist eine meiner Lieblingsfolgen. Nachhören kann man die Folgen hier: NDR2-Mediathek.

Aber gibt es nicht auch bei uns viele verschiedene Vögel? Ich wüsste da einige. Deswegen mache ich da jetzt mal eine kleine Serie draus. Ich lege jetzt mal keinen Rhythmus fest, damit ich bei viel Kreativität auch mal mehr Einträge posten kann.  Fangen wir also einfach mal an.

Die Nachteule.

Krabbelt erst nach Sonnenuntergang aus ihrem Bau und sieht sich dann vorsichtig um. Wird oft mit der Wellen-Fledermaus verwechselt, trinkt aber im Vergleich zu dieser kein Blut. Dafür Rotwein in großen Mengen. Die Nachteule ist kaum noch reinrassig anzutreffen, viele andere Vögel sind Mischlinge, mit einem großen Teil Nachteule. Muss eine Nachteule ihren Job am Tag ausführen, sollte sie auch Artenschutz-Gründen ein Büro im Keller ohne direkte Sonneneinstrahlung bekommen. Sonne bringt sie zwar nicht um, schadet allerdings deutlich ihrer Produktivität. Nachteulen trifft man hauptsächlich im IT-Bereich oder vereinzelt in anderen Berufen an. Die meisten Vögel dieser Art haben einen besonders guten Spürsinn, der auf verschiedene Sinnesbereiche ausgeweitet ist. Diese Tiere verlieben sich ein bis zwei Mal im Leben Hals über Kopf und bleiben dann den Rest des Leben mit ihrem Partner zusammen. Dabei spielt keine Rolle, ob der Partner eine reinrassige Nachteule ist. Die Nachteule ist eher ein scheuer Einzelgänger und hält sich auf Parties am Rande der Tanzfläche auf, um sich der Musik hinzugeben. Die Liebe zur Musik ist bei nahezu allen Nachteulen zu finden. Entzieht man der Nachteule die Musik, wird sie innerhalb weniger Tage wahnsinnig – niemals ausprobieren!